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26.08.2013

17:45 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger in Lauerstellung

Die Anleger bleiben weiterhin dem Handel fern. Zu Unsicher ist ihnen die Nachrichtenlage. Im Fokus waren die Aktien von K+S. Die Festnahme des Chefs des Konkurrenten Uralkali sorgten für einen spektakulären Kursschub.

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FrankfurtNoch nicht einmal eine Milliarden Euro betrugen heute die Umsätze beim Dax. Das weit unter dem Schnitt liegende Handelsvolumen kann man auch am Tageschart des Leitindex erkennen. Die Kursbewegungen hielten sich wie in den Tagen zuvor in engen Grenzen. Mit Eröffnung der US-Börsen folgte ein minimales Plus, das bis zum Ende hielt. Der Dax schloss am Montag 0,2 Prozent fester auf 8435 Punkte.

"Die Umsätze sind dünn, es gibt kaum Nachrichten - entsprechend zufallsbedingt sind die Kursbewegungen", bewerte ein Händler das heutige Börsengeschehen.

In der zweiten sorgte nur der TecDax für kurz Aufsehen. Am Morgen erklomm er bei 1049 Zählern ein neues Sechs-Jahres-Hoch, später verlor der Technologieindex jedoch etwas an Zugkraft. Am Ende konnte der TecDax das Handelsgeschehen aber immerhin noch mit einem Plus von rund 0,4 Prozent auf 1046 Punkte verlassen. Der MDax hinkte am Montag mit einem Minus von 0,2 Prozent auf 14.809 Punkten hinterher.

Den Anlegern bereitet der stockende Handel schon seit Tagen Probleme. Investitionsentscheidungen fallen schwer, da zu viele Unbekannte beziehungsweise eine große Unbekannte am Markt herrschen. Das größte Fragenzeichen schwebt auch diese Woche über der Fed. In der vergangenen Woche konnte die US-Notenbank keine Klarheit über ihre künftige Geldpolitik schaffen und diese Woche werden keine neuen richtungsweisenden Impulse bezüglich des Anleihekaufprogramms erwartet.

Eine wage Vermutung hinsichtlich der Vorgehensweise der Fed konnten die neuesten Zahlen zu den Auftragseingängen langlebiger Wirtschaftsgüter in den USA liefern. Die Bestellungen sanken im Juli um 7,3 Prozent und damit deutlich stärker als von den Volkswirten prognostiziert. Die Experten hatten nur mit einem Rückgang zwischen drei und fünf Prozent gerechnet. Die schlechten Konjunkturzahlen lassen den Schluss zu, dass eine zeitnahe Drosselung des Anleihekaufprogramms vermutlich doch noch weiter verschoben wird. Viele Ökonomen erwarten eine erste Reduzierung bereits im September. An der Börse in Frankfurt wurden die Zahlen zu den Auftragseingängen weitestgehend ignoriert.

Auch an der Wall Street hatten die Zahlen keinen Einfluss. Der Dow Jones notierte 0,2 Prozent fester auf 15.045 Punkte. Der breiter gefasste S&P 500 konnte 0,3 Prozent zulegen. Nur der Nasdaq konnte sich gegenüber den anderen Indizes mit einem Plus von 0,6 Prozent absetzen.

In Italien verstärkt die Furcht vor einer erneuten Regierungskrise den Verkaufsdruck an der italienischen Börse. Der Mailänder Index fiel um 2,4 Prozent und notierte damit deutlich schwächer als die meisten anderen Indizes in Europa. Mitglieder von Silvio Berlusconis Mitte-Rechts-Partei hatten am Wochenende davor gewarnt, sie würden das Bündnis mit der Demokratischen Partei platzen lassen, sollte Berlusconi nach der Verurteilung wegen Steuerhinterziehung vom Parlament ausgeschlossen werden.

Am Rentenmarkt machte sich die Unsicherheit über das Überleben der Regierung ebenfalls bemerkbar. Die Renditen zehnjähriger italienischer Staatsanleihen zogen mit 4,373 Prozent leicht an (Freitag: 4,335 Prozent).

Kommentare (54)

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werner

26.08.2013, 09:43 Uhr

jeden tag jede stunde jed secunde,ja jede zehntel secunde kann die euro kriese alle hinwegraffen,das ist die wahrhafte situation.gesammt europa bis in die kommunen sind absolut pleite und jeden tag werden es mehr.die usa wird in diesem zeitrahmen zusammenbrechen denn auch die sind bis in die kommunen pleite,absolut pleite.nur ausgemachte idioten und psychisch kranke investieren jetzt.egal in was

Account gelöscht!

26.08.2013, 10:04 Uhr

die Systeme sind auf UP programmiert.

UP nach unten :-)

Patient

26.08.2013, 10:32 Uhr

Das stimmt nicht ganz. Mein Therapeut hat mir Puts empfohlen. Das wäre gut für meine psyschiche Gesundheit.

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