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12.03.2013

18:12 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger mit Höhenangst - Coba schmiert ab

Der Dax hat am Dienstag nicht in die Gewinnspur zurückgefunden und die 8000 Punkte knapp verpasst. Turbulent verlief der Tag für Commerzbank-Aktionäre: Die Meldung über eine Kapitalerhöhung sorgte für deutliche Verluste.

Warten auf die 8000: Börsenhändler in Frankfurt. dpa

Warten auf die 8000: Börsenhändler in Frankfurt.

FrankfurtDie 8000 Punkte hat der Dax am Dienstag nicht geknackt. Um 15:10 Uhr trennte den Leitindex zwar nur noch ein halber Punkt von der psychologischen wichtigen Marke. Doch gereicht hat es am Ende nicht. Im Gegenteil: Bei Handelsschluss notierte der Dax 0,2 Prozent im Minus bei 7966 Punkten. Der MDax gewann 0,25 Prozent auf 13.372 Stellen, der TecDax legte 0,6 Prozent zu und schloss bei 926 Punkten.

Nach den deutlichen Kursgewinnen in der vergangenen Woche befinde sich der Aktienmarkt nun seit Montag auf Konsolidierungskurs, sagte Händlerin Anita Paluch vom Broker Gekko Markets.

An den US-Börsen machten die Anleger nach der jüngsten Rally Kasse. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte stand bei Börsenschluss in Frankfurt mit einem Minus von 0,1 Prozent bei 14.439 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,3 Prozent und der Nasdaq gab 0,5 Prozent nach.

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Der Dax ist nicht weit von seinem Allzeithoch entfernt. Viele Einzeltitel haben das bereits geknackt. Andere haben Anleger bitter enttäuscht. Die Entwicklung der Dax-Aktien seit dem Rekordhoch im Jahr 2007.

HSBC-Aktienstratege Robert Parkes rechnet damit, dass trotz der aktuellen Zurückhaltung der Anleger die Börsen in den kommenden drei bis sechs Monaten weiter steigen werden. Die Europäische Zentralbank (EZB) habe zugesichert, die Euro-Schuldenkrise einzudämmen. Zudem verbesserten sich die Unternehmensbilanzen allmählich.

In Italien steigt nach der Herabstufung der Bonität der Druck auf die Parteien, trotz des Wahlpatts eine Regierung zu bilden. Eine Lösung ist bislang nicht in Sicht. Das klamme Land teilte am Dienstag einjährige Anleihen im Volumen von 7,75 Milliarden Euro zu. Dafür wurde eine Durchschnittsrendite von 1,28 Prozent fällig - der höchste Wert seit Dezember 2012. Die Nachfrage nach den Papieren überstieg das Angebot um das 1,5-Fache. Das Interesse an den Bonds gilt als Gradmesser für das Vertrauen der Anleger in eine Fortsetzung des Spar- und Reformkurses.

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Neben Unternehmenszahlen präsentierte die Deutsche Bundesbank am Dienstag ihren Jahresabschluss. 2012 erzielte das Institut einen Überschuss von 664 Millionen Euro. Der Gewinn sei kaum gestiegen, weil die Risikovorsorge wegen der Euro-Schuldenkrise kräftig aufgestockt worden sei, erklärte die Notenbank am Dienstag in Frankfurt.

Kommentare (15)

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wahre_Fakten

12.03.2013, 07:17 Uhr

Das sind die wahren Fakten:
Das sind die offiziellen Zahlen: Das Staatsdefizit aller EU-Staaten zusammen betrug Ende 2008 7,8 Billionen Euro, Ende 2009 8,9 Billionen Euro, Ende 2010 9,6 Billionen Euro und Ende 2011 10,3 Billionen Euro. Das entspricht einem Anteil am gesamten Bruttoinlandsprodukt (BIP) aller EU-Staaten im Jahr 2008 von 62,5 Prozent, im Jahr 2009 von 74,8 Prozent, im Jahr 2009 von 80,0 Prozent und im Jahr 2011 von 82,5 Prozent. In den 17 Staaten der Euro-Zone sehen die Zahlen noch schlimmer aus. Also, immer schön weiter Aktien kaufen bis zum Armageddon ist´s nicht mehr weit.

wahre_Fragen

12.03.2013, 07:31 Uhr

Was sollen wir denn kaufen?

Mozartkugel

12.03.2013, 07:56 Uhr

Sehr schön problemorientiert. Wie sieht denn Ihre Lösung aus?

Wann war es denn mal anders? Seit wann sind denn die Staaten maßlos verschuldet?

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