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29.08.2016

18:07 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger nehmen Gewinne mit

Am Montag waren Dax-Anleger in Verkaufsstimmung. Wegen kursierender Gerüchte um eine anstehende Zinserhöhung in den USA sicherten viele ihre Gewinne ab. Verlierer sind vor allem Banktitel und Stahlwerte.

Börse am Abend

Dax erholt sich nach angekündigter Zinserhöhung

Börse am Abend: Dax erholt sich nach angekündigter Zinserhöhung

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FrankfurtDie wieder zunehmenden Spekulationen auf eine US-Zinserhöhung noch im laufenden Jahr haben die Finanzmärkte am Montag geprägt. Während der Dollar in der Gunst der Anleger wieder stieg, wurden Aktien aus den Depots geworfen. Der Dax verlor 0,4 Prozent und schloss bei 10.544 Punkten. Der Index der mittelgroßen Werte MDax verlor gab minimal um 0,2 Prozent auf 21.518 Punkte nach, der Technologiewerteindex TecDax und der SDax schlossen fast auf dem Niveau für Freitag bei 1.725 und 9.364 Punkten.

US-Notenbankchefin Janet Yellen hatte am Freitagnachmittag die Tür für eine Anhebung des Leitzinses aufgestoßen, den Zeitpunkt für einen solchen Schritt aber offengelassen. „Letztendlich scheint jede Entscheidung weiterhin in Abhängigkeit von der aktuellen Datenlage getroffen zu werden“, schrieben die Analysten der Metzler Bank. Die am Montagnachmittag veröffentlichte Statistik zu den Konsumausgaben der US-Bürger für Juli fiel in etwa wie erwartet aus und brachte den Anlegern keine neuen Erkenntnisse. Im weiteren Wochenverlauf standen allerdings noch die US-Arbeitsmarktdaten an, denen hohe Bedeutung für die Fed-Entscheidung beigemessen wird.

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An den Terminmärkten setzen seit Freitag wieder mehr Anleger auf eine Zinserhöhung noch in diesem Jahr. Dabei wetteten die meisten auf eine Anhebung im Dezember. Dies trieb den Dollar zum Yen auf 102,39 von 101,82 Yen am Freitagabend. Der Euro rutschte am Montagnachmittag zwischenzeitlich auf 1,1158 US-Dollar und damit auf das niedrigste Niveau seit zwei Wochen. Zuletzt kostete die Gemeinschaftswährung 1,1165 Dollar. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,1170 (Freitag: 1,1290) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8953 (0,8857) Euro.

Schlechte Signale von der italienischen Wirtschaft einerseits und robuste Konjunkturdaten aus den USA andererseits belasteten am Montag den Euro zusätzlich. Die Stimmung in den italienischen Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes hat sich im August überraschend eingetrübt und ist so schlecht wie seit Februar 2015 nicht mehr.
Zu anderen wichtigen Währungen legte die EZB die Referenzkurse für einen Euro auf 0,85476 (0,85450) britische Pfund, 114,24 (113,33) japanische Yen und 1,0937 (1,0933) Schweizer Franken fest.

Ein Kilogramm Gold kostete 36 870,00 (37 080,00) Euro. Das sonst übliche Preisfixing in London für eine Feinunze Gold entfiel aufgrund eines Feiertags.

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