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01.02.2013

17:42 Uhr

Börse Frankfurt

Dax-Anleger voller Konjunkturoptimismus

Aus den USA und aus Europa sind überraschend gute Wirtschaftsdaten gekommen. Investoren glauben an die Kehrtwende und greifen bei Aktien zu. Für Aufsehen sorgte der erste Frankfurter Börsengang des Jahres.

Börse Frankfurt am Abend

Video: Börse Frankfurt am Abend

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FrankfurtDie Indikatoren lassen hoffen, dass es um die Wirtschaftslage der USA und Europas doch nicht so schlecht bestellt ist. Investoren haben am letzten Wochenhandelstag jedenfalls an eine Besserung der Konjunktur geglaubt und Aktien gekauft. Der Dax schloss 0,74 Prozent höher bei 7.833 Punkten. Der Euro sprang sogar über die Marke von 1,37 Dollar. Auf Wochensicht steht beim Leitindex ein leichtes Minus zu Buche.

Eine überraschend geringe Rückzahlung für einen EZB-Kredit durch die Banken dämpfte allerdings die Kauflaune der Anleger. Dennoch setze sich unter Investoren immer stärker die Meinung durch, dass die Euro-Zone beim Thema Schuldenkrise das Schlimmste überstanden habe, betonten Börsianer.

Die größten Börsenunternehmen der Welt (Stand März 2013)

Platz 10

Chevron

Marktkapitalisierung: 231 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 9

Nestle

Marktkapitalisierung: 134 Milliarden Dollar

Branche: Konsumgüter

Platz 8

IBM

Marktkapitalisierung: 138 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 7

Microsoft

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Platz 6

General Electric

Marktkapitalisierung: 240 Milliarden Dollar

Branche: Mischkonzern

Platz 5

Wal-Mart

Marktkapitalisierung: 247 Milliarden Dollar

Branche: Handel

Platz 4

PetroChina

Marktkapitalisierung: 255 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 3

Berkshire Hathaway

Marktkapitalisierung: 257 Milliarden Dollar

Branche: Investment

Platz 2

Exxon Mobil

Marktkapitalisierung: 403 Milliarden Dollar

Branche: Ölkonzern

Platz 1

Apple

Marktkapitalisierung: 415 Milliarden Dollar

Branche: Technologie

Berechnung

Der Börsenwert eines Unternehmens (Marktkapitalisierung) wird ermittelt indem man die Gesamtzahl der börsennotierten Aktien mit dem aktuellen Kurs der Aktie multipliziert. Aktien, die sich nicht im Streubesitz befinden werden dabei nicht berücksichtigt.

Am Beispiel von Apple heißt dies: 938.649.000 Aktien sind im Umlauf, der Kurs der Aktie betrug zum Stichtag der Analyse 425 Dollar. Ergebnis: Ein Börsenwert von rund 398,9 Milliarden Dollar.

Große Kurssprünge waren allerdings nicht drin. Vielen Aktienbörsen gehe nach den Aufschlägen der vergangenen Woche langsam die Puste aus, betonten Aktienstrategen. Darüber hinaus sorgten die italienischen Wahlen und die anhaltende Diskussion um die Sanierung des US-Haushaltes für Verunsicherung. „Da sind Gewinnmitnahmen ganz normal“, fügte Ishaq Siddiqi von ETX Capital hinzu.

Konjunktur-Zahlenflut beflügelte Anleger

Das Stimmungsbarometer der europäischen Einkaufsmanager stieg im Dezember auf ein Elf-Monats-Hoch von 47,9 Punkten, nach 46,1 Zählern im Vormonat. Außerdem ist die Laune bei den US-Verbrauchern besser als gedacht. Das entsprechende Barometer stieg im Januar nach endgültigen Berechnungen auf 73,8 Punkte nach 72,9 Zählern im Dezember, wie Thomson Reuters und die Universität Michigan am Freitag nach endgültigen Berechnungen mitteilten. In einer ersten Schätzung waren nur 71,3 Punkte veranschlagt worden.

Die US-Industrie hat zum Jahresstart so kräftig an Schwung gewonnen wie seit neun Monaten nicht mehr. Der an den Finanzmärkten stark beachtete Konjunkturindex der US-Einkaufsmanager stieg im Januar auf 53,1 von 50,2 Punkten im Dezember, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Freitag mitteilte. Damit liegt das Barometer wieder deutlich über der Marke von 50 Zählern, ab der es Wachstum signalisiert. Experten hatten im Schnitt nur mit einem Anstieg auf 50,6 Punkte gerechnet

Kommentare (24)

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mal_nachdenken

01.02.2013, 07:30 Uhr

Bill Gross (PIMCO) glaubt, dass uns die Zeit davon läuft. Er erwartet, dass wir bald den Wandel der Supernova sehen werden, wenn sie in sich zusammenfällt. Davor gibt es noch ein grelles Licht. Das könnte der gegenwärtige irrationale Boom an den internationalen Börsen sein.

Danach kommt nichts mehr.
Dies sind Äußerungen eines "Insiders" über die es sich lohnt nachzudenken - im Moment sind alle Betriebsblind!

Der_Knall_kommt

01.02.2013, 07:42 Uhr

Zitat aus Deutsche Wirtschaftsnachrichten vom 01.02.2013:

Deutsche Bank, Monte dei Paschi und Santander melden Milliarden-Verluste: Noch sind es nur einstellige Milliarden-Beträge, die zu beklagen sind. Tatsächlich sehen wir hier die ersten Explosionen im Umfeld einer gigantischen Derivaten-Bombe, die das Weltfinanz-System bedroht.
Wen interessiern da schon die heute anstehenden US-Wirtschaftsdaten, es geht um viel größeres!

Account gelöscht!

01.02.2013, 08:07 Uhr

mal-nachdenken

Siehe Kommentare 31.1.

Die Community kann in den kommenden zwei Wochen besser aufpassen und zusammenarbeiten

Die Umlaufrendite ist in 5 tagen von 1,29% auf 1,40% gestiegen

Die Amerikaner akzeptieren das zweite Halbjahr nicht

Die Reihenfolge ist durcheinander

Welche Kritik habt ihr am Text?

Weshalb untersucht ihr die Aktien?

Ihr schreibt keine Konditional- keine Konsekutiv- und keine Finalsätze. Ihr schreibt aucht nich proportional: Das hat Auswirkungen...
Solange das Urheberrecht nicht endgültig geklärt sein wird,macht es keinen Sinn auf facebook oder Twitter zu arbeiten

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