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09.10.2012

18:04 Uhr

Börse Frankfurt

Dax baut seine Verluste aus

Die weltweit trüben Konjunkturaussichten und die heikle Lage in Spanien haben den Dax am Dienstag weiter auf Talfahrt geschickt. Spekulationen um die geplatzte Fusion mit BAE brachten die EADS-Aktie in Turbulenzen.

Börse Frankfurt am Abend

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FrankfurtDer Dax ist am Dienstag weiter abgerutscht. Mit einem Minus von 0,7 Prozent und 7234 Punkten ging der Leitindex aus dem Handel. Am Montag hatte das Börsenbaromter bereits über ein Prozent verloren. Auch die zweite Reihe verzeichnete Verluste. Der MDax fiel 0,5 Prozent auf 11.196 Stellen, der TecDax verlor 0,6 Prozent und stand am Abend bei 819 Zählern.

Händlern zufolge hielten maue Aussichten für die Weltwirtschaft und die nicht enden wollende Euro-Schuldenkrise Aktienanleger davon ab, sich allzu weit aus dem Fenster zu lehnen. Auch die bevorstehende Berichtssaison in den USA, die der Aluminiumkonzern Alcoa einläuten wird, sorgt für Zurückhaltung bei den Anlegern.

Der Tag an den Märkten (Stand: 17:25 Uhr)

Dax

+ 1,0 Prozent

Euro Stoxx 50

+ 1,25 Prozent

Dow Jones

+ 0,35 Prozent

Nikkei

- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

Euro

1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Gold

1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Öl (Brent)

116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

Hiobsbotschaften kamen am Dienstag von der Konjunkturseite: Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 2012 um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 Prozent. Erst am Vortag hatte die Weltbank ihre Prognosen für China gekappt. Dort hatten die Zentralbanker den Märkten am Morgen eine massive Liquiditätsspritze verabreicht, um die Wirtschaft anzukurbeln. Händlern zufolge setzen die Investoren nun darauf, dass schon bald weitere Maßnahmen folgen könnten. Doch die Stimmung an den Märkten bleibt weiter angespannt.

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Vor allem die ungelösten Finanzierungsprobleme von Euro-Staaten sind weiterhin das große Thema am Markt. Neben dem Merkel-Besuch in Griechenland wurde vor allem die angespannte Finanzlage Spaniens diskutiert. „Viele hatten gehofft, dass Spanien schneller unter den Rettungsschirm geht. Diese Warterei ist nicht, was die Märkte wollen“, sagte Marktstratege Jörg Rahn von Marcard, Stein & Co.

Kommentare (18)

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dhaulagiri

09.10.2012, 07:09 Uhr

Mario wird auch das abpuff-en...bis wir iranische Inflationsverhältnisse haben!!

Schaarschmidt

09.10.2012, 07:26 Uhr

7291 nicht 6991!

Account gelöscht!

09.10.2012, 07:41 Uhr

Drucken, drucken, drucken ist die Devise. Das die Risiken größer werden halte ich für ein Gerücht, sie sind bereits maximal. Es ist nur eine Frage wann, und nicht ob- insbesondere der EuroStoxx50 extrem abschmieren werden.

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