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03.10.2012

22:21 Uhr

Börse Frankfurt

Dax beendet Feiertag mit Gewinnen

Positive Signale vom US-Arbeitsmarkt haben den Dax am Tag der Deutschen Einheit etwas angeschoben. Für Unruhe sorgte indes weiterhin Spanien. Aleo-Solar-Aktionäre hatten heute alles andere als Grund zum Feiern.

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Düsseldorf/FrankfurtIn einem dünnen Feiertagshandel hat der Dax dank positiver US-Arbeitsmarktdaten am Mittwoch um 0,2 Prozent auf 7322 Punkte zulegen können. MDax und TecDax gewannen 0,3 beziehungsweise 0,2 Prozent.

Der Dax ist im späten Handel etwas zurückgefallen. Der L-Dax schloss bei 7316,50 Punkten. Im elektronischen Hauptgeschäft hatte der deutsche Leitindex 0,22 Prozent gewonnen auf 7322,08 Punkte. Der L-MDax ging bei 11 164,40 Punkten aus dem Tag. Auf Xetra hatte der Index mittelgroßer Werte 0,29 Prozent zugelegt auf 11 183,51 Punkte. Der L-TecDax ging bei 820,62 Punkten aus dem Handel. Der Auswahlindex für Technologiewerte hatte im Haupthandel 0,15 Prozent auf 821,34 Punkte zugelegt.

In den USA wurden im September dem privaten Datenanbieter ADP zufolge mit 162.000 Stellen fast 20.000 mehr Jobs in der Privatwirtschaft geschaffen als prognostiziert. Omer Esiner, Chef-Anlagestratege von Commonwealth Foreign Exchange, bezeichnete die Zahlen als „recht gut“. Sie untermauerten die Einschätzung, dass sich der US-Arbeitsmarkt langsam erhole. Der ADP-Bericht gilt als wichtiger Indikator für den am Freitag erwarteten offiziellen Report über die Lage am US-Arbeitsmarkt.

Der Tag an den Märkten (Stand: 11:00 Uhr)

Dax

+ 1,0 Prozent

Euro Stoxx 50

+ 1,25 Prozent

Dow Jones

+ 0,35 Prozent

Nikkei

- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

Euro

1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Gold

1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Öl (Brent)

116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

Die Euro-Schuldenkrise ließ die Anleger derweil nicht los. Auf der Stimmung lastete Unsicherheit über einen weiteren Hilfsantrag Spaniens. Der spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hatte am Dienstagabend einen Reuters-Bericht dementiert, wonach ein Antrag auf weitere Hilfen schon am Wochenende gestellt werden könnte. Würde Spanien einen umfassenden Hilfsantrag stellen, wäre der Weg für die EZB frei, um am Sekundärmarkt spanische Anleihen kaufen zu können.

Zur Stützung des kriselnden Bankensektors hat Spanien schon Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm EFSF von bis zu 100 Milliarden Euro zugesagt bekommen. Allerdings ist die Branche auf der iberischen Halbinsel damit noch nicht über den Berg. Die beiden spanischen Eigner von Frankreichs größter Immobilienfirma Gecina meldeten am Mittwoch Insolvenz an, wie eine mit dem Vorgang vertraute Person sagte. Alteco und MAG Import seien nicht in der Lage gewesen, einen Konsortialkredit von 1,6 Milliarden Euro zurückzuzahlen, hieß es zur Begründung.

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Wermutstropfen waren auch schwache Konjunkturdaten. Der Einkaufsmanagerindex für die Dienstleistungsbranche in China fiel im September deutlich. Zudem sank der Markit-Einkaufsmanagerindex für die Euro-Zone im September auf den tiefsten Stand seit drei Jahren.

Kommentare (1)

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stop_den_wahnsinn

03.10.2012, 17:08 Uhr

Danke für den Link :-))
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