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10.05.2016

18:11 Uhr

Börse Frankfurt

Dax bleibt fünfstellig

Nach einer kurzen Schwächephase am Mittag behauptet der Dax die wichtige 10.000-Punkte-Marke. Doch die Kurserholung steht auf wackligen Füßen. Denn die Quartalszahlen einiger Unternehmen sorgen für Enttäuschung.

Börse am Mittag

Rückenwind aus Asien: Dax endlich wieder über 10.000 Punkten

Börse am Mittag: Rückenwind aus Asien: Dax endlich wieder über 10.000 Punkten

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FrankfurtDer Dax bleibt im Erholungsmodus. Der deutsche Leitindex kletterte um 0,7 Prozent auf 10.045,44 Punkte. Am Mittag hatten Preisschwankungen beim Leichtöl WTI noch kurz für Irritationen gesorgt. Doch unterstützt von positiven US-Börsen hält sich der Dax bislang im fünfstelligen Bereich. An der Wall Street notierten der Dow-Jones- und der S&P500-Index zum europäischen Handelsschluss je etwa ein Prozent höher. Der EuroStoxx50 legte 0,8 Prozent zu.

Dennoch sind die Kursgewinne auf wackligem Grund gebaut. Denn mit Thyssen-Krupp und der Münchner Rück legten am Dienstag gleich zwei Dax-Konzerne enttäuschende Quartalszahlen vor. Wegen seines kriselnden Stahlgeschäfts senkte der Stahlkonzern seine Gesamtjahreszeile für das operative Ergebnis.“ Die Aktien sackten im Anschluss rund 0,7 Prozent ins Minus ab. Zeitweise verloren die Papiere fast fünf Prozent „Eine Gewinnwarnung wurde erwartet, allerdings nicht in diesem Ausmaß“, sagte ein Börsianer.

Der weltgrößte Rückversicherer kämpft derweil mit Problemen beim Umbau der Tochter Ergo. Im ersten Quartal sank der Gewinn dadurch unerwartet stark und dämpfte damit auch die Zuversicht für das Gesamtjahr, wie das Management einräumte. Die Aktien verloren drei Prozent und waren im Dax damit das Schlusslicht.

In Athen fassen indes viele Anleger nach Spekulationen auf eine Schuldenerleichterung für Griechenland neuen Mut. Die Athener Börse legte zeitweise um 2,9 Prozent zu. Der griechische Bankenindex legte in der Spitze sogar sieben Prozent zu. Zeitgleich sank die Rendite zehnjähriger Staatsanleihen erstmals in diesem Jahr unter die Marke von acht Prozent.

Die Finanzminister der Euro-Zone wollen bis zum 24. Mai über Schuldenerleichterungen für Griechenland beraten. Damit soll ein Ausstieg des Internationalen Währungsfonds (IWF) aus der Gruppe der Geldgeber verhindert werden. „Es sieht danach aus, dass die Kluft zwischen dem IWF und Deutschland geringer wird“, sagte Anlagestratege Nick Stamenkovic von der Investmentbank RBC Capital Markets. „Das wird von Anlegern sehr positiv aufgenommen.“

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