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19.08.2013

17:44 Uhr

Börse Frankfurt

Dax bleibt gefangen unter 8.400 Punkten

Der Deutsche Leitindex bewegt sich innerhalb eines Tunnels von 300 Punkten. Für den entscheidenden Sprung fehlen vor allem die Impulse von der Fed, doch der Ausbruch des Dax rückt immer näher.

Noch kein Ausbruch aus dem Tunnel

Video: Noch kein Ausbruch aus dem Tunnel

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FrankfurtDer Dax hat einen müden Wochenstart hingelegt. Der Leitindex ging mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 8.366 Punkte aus dem Montagshandel. Die Umsätze waren erstaunlich dünn und viele Investoren schienen noch im Urlaub zu verweilen.

Der Leitindex kam damit nicht aus seinem Tunnel von etwa 300 Punkten. Experten fürchten, dass der Handel in engen Spannen noch eine Weile das Geschehen dominieren wird. „Der Dax wird in den kommenden Wochen in einer Spanne von 8150 bis 8450 Punkten gefangen bleiben“, prognostiziert Carsten Klude, Aktienstratege bei MM Warburg. Ein Ausbruch sei frühestens Anfang September zu erwarten.

Die Woche an den Märkten

Dienstag

Das Statistische Bundesamt informiert über die Erzeugerpreise im Juli und die Zahl der Erwerbstätigen. Der österreichische Baustoffkonzern Wienerberger veröffentlicht das Quartalsergebnis, ebenso wie die Baumarktkette Home Depot in den USA.

Mittwoch

Wie steht es um die Auftragslage in der britischen Industrie? Die Antwort gibt die August-Umfrage des britischen Industrieverbandes. In Deutschland steht die Neuemission von Bundesschatzanweisungen im Volumen von fünf Milliarden Euro an. Am Abend veröffentlicht die Fed das Protokoll der Sitzung des Offenmarktausschusses von Ende Juli. Der Autoverleiher Sixt veröffentlicht Quartalszahlen. Darüber hinaus erfahren Anleger, ob sich der heiße Sommer für die Braukonzerne Carlsberg und Heineken bezahlt gemacht hat. Außerdem präsentieren der australische Rohstoffkonzern BHP Billiton und der US-Computerhersteller Hewlett-Packard ihre Halbjahresergebnisse.

Donnerstag

Rückschlüsse auf die Konjunktur in Euroland lassen sich aus dem vorläufigen Einkaufsmanagerindex für die Eurozone für August ziehen. In Washington werden die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf Arbeitslosenhilfe fortgeschrieben, also jene Daten, die in der Vorwoche überraschend stark die Wall Street bewegten, ergänzt um weitere Konjunktur-Frühindikatoren. In Jackson Hole treffen sich die Notenbankgouverneure.In den Blickpunkt der Aktionäre treten die deutschen Unternehmen Indus, Ströer Media, WMF und die ausländischen Gesellschaften RTL sowie Ahold.

Freitag

Es gibt Konjunkturdaten satt, angefangen beim deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP), der BIP-Schätzung für Großbritannien, jeweils für das zweite Quartal, und das Neueste vom Bauhauptgewerbe. Wie es um das Geschäftsklima in Belgien und das Verbrauchervertrauen in der Euro-Zone bestellt ist, wird aus Brüssel vermeldet.

Der mittelfristige Trend zeige dank der ersten Signale für einen wirtschaftliche Aufschwung der Euro-Zone nach oben, sagte ein Börsianer. „Am Markt setzt sich langsam die Meinung durch, dass die US-Aktien ihren Höhepunkt bereits erreicht haben, während die europäische Erholung gerade erst beginnt.“ Er beobachte daher einen steten Kapital-Zufluss in europäische börsennotierte Aktienfonds (ETFs).

Nachdem die Berichtssaison so gut wie beendet ist, war das Hauptthema am Markt wieder die Geldpolitik der US-Notenbank Fed. Neue Hinweise darauf, ob die US-Notenbank schon im September eine Drosselung der Anleihenkäufe beschließen wird, erhoffen sich Investoren vom jüngsten Sitzungsprotokoll, das am Mittwochabend veröffentlicht wird. In der zweiten Wochenhälfte treffen sich dann führende internationale Notenbanker in Jackson Hole, und auch von dort werden neue Signale erwartet.

Kommentare (63)

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Programmierer

19.08.2013, 07:33 Uhr

Der DAX lauert nicht der springt drüber, denn die Maschinen sind auf UP programmiert.
Solange ddie Notenbanken den Hahn des billigen Geldes nicht abdrehen ist das Casino weiterhin geöffnet.
Man muß nur mitspielen, Geldvermehrung von 200% und mehr
ist möglich.
Ist wie ein Schneeballsystem, und ich habe es erkannt

Spieler

19.08.2013, 07:50 Uhr

Vielleicht gibt es erst einen kleinen Rücksetzer.
Aber dann darf man wieder risikolos die billigen Calls kaufen.
Es geht weiter nach oben, es ist so einfach damit sein Geld zu verdienen.
Ruckzuck den Einsatz verdreifacht, da muß man nicht arbeiten gehen.

jaja

19.08.2013, 08:34 Uhr

Mensch, dass Du noch Zeit hast hier zu schreiben bei der ganzen Kohle die Du scheffelst. Kümmer Dich doch lieber mal darum es auszugeben, dann würden wir auch davon profitieren und müssten das wirre Zeug nicht mehr lesen.

Danke!

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