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27.02.2017

18:05 Uhr

Börse Frankfurt

Dax erholt sich am Rosenmontag

Am Rosenmontag haben die Anleger wieder etwas stärker zugegriffen. Sie hoffen in der neuen Börsenwoche auf konkrete Aussagen des neuen US-Präsidenten. Am Dienstag spricht Trump zum ersten Mal vor dem Kongress.

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Frankfurt/DüsseldorfDie Anleger am deutschen Aktienmarkt haben nach dem schwachen Abschluss der Vorwoche am Rosenmontag wieder etwas stärker zugegriffen. Der Dax gewann letztlich 0,2 Prozent auf 11.823 Punkte. Spekulationen um deutlich steigende öffentliche Investitionen und Steuersenkungen in den USA hätten die im Handelsverlauf erzielten leichten Dax-Verluste im späten Geschäft eingedampft, hieß es.

Der MDax, in dem die Aktien mittelgroßer Unternehmen repräsentiert sind, stieg um 0,1 Prozent auf 23.363 Zähler. Der Technologiewerte-Index TecDax legte um 0,6 Prozent auf 1897 Punkte zu.

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Der Dax ist auf Rekordkurs, doch die nächste Woche könnte turbulent werden. Die Bilanzflut hält an. Erkenntnisse erhoffen sich Anleger zur US-Zinspolitik. Sprengkraft hat die erste Rede von Donald Trump vor dem Kongress.

Nach bislang sehr vagen Aussagen zu seiner Wirtschaftspolitik und diversen Steuerversprechen hoffen Anleger in der neuen Börsenwoche auf konkrete Aussagen des neuen US-Präsidenten. Am Dienstag wird Donald Trump zum ersten Mal vor dem amerikanischen Kongress sprechen. Trump sollte die Geduld der Aktionäre nicht weiter strapazieren, sonst könnte die Rally an den Börsen jäh enden, befürchten Experten.

Die Rede Trumps zu „phänomenalen Steuererleichterungen“ habe das Potenzial, die Kursschwankungen an den Märkten drastisch zu erhöhen, glaubt etwa Analystin Kathleen Brooks von Cityindex. „Wenn Trump eine Rede ohne Kontroversen abliefert und mit dem Kongress eine Einheit bildet, dann könnte die Aktienrally weitergehen.“

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Für reichlich Gesprächsstoff sorgt zu Wochenbeginn das drohende Aus für die Fusion der Frankfurter mit der Londoner Börse. Die London Stock Exchange (LSE) teilte am Sonntagabend überraschend mit, dass sie eine Forderung der EU-Kommission nicht erfüllen werde, die zur Freigabe der Fusion mit der Deutschen Börse gefordert wurde. Die europäischen Wettbewerbshüter werden den gut 25 Milliarden Euro schweren Deal in der Folge ziemlich sicher untersagen. LSE-Titel gaben in London um rund drei Prozent nach. Die Aktien der Deutschen Börse fielen um 3,8 Prozent und waren größter Verlierer im Dax.

Kommentare (4)

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Reiner Blumenhagen

27.02.2017, 11:49 Uhr

Ach Herr Spiegel, was Executive Orders sind und welche Rolle sie in den USA spielen, wissen Sie aber schon, oder?

Account gelöscht!

27.02.2017, 12:01 Uhr

Bei der Steuergesetzgebung ist es so wie von mir beschrieben, Herr Blumenhagen.

Herr P. A.

27.02.2017, 16:20 Uhr

Donald "Wohlstandsvernichter" Trump wird nicht liefern können, jedenfalls nicht nachhaltig. Er versucht mit einer "phantastischen" (hahaha!) Steuerreform die Unternehmen in den USA zu halten bzw. dorthin zu locken. Dabei vergisst er, dass die Mauer und Einwanderungspolitik die Unternehmen gleichzeitig verunsichert und weg treibt.
Er haut mit dem Hintern das um, was er vorher teuer aufbauen wollte.

Hoffentlich merken das die Demokraten bald und bringen das auf den Punkt.

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