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18.05.2016

18:20 Uhr

Börse Frankfurt

Dax erholt sich im Tagesverlauf

Trotz anhaltender Nervosität wegen einer möglichen Leitzinserhöhung in den USA hält der deutsche Aktienindex die Marke von 9.900 Punkten. Kuka-Aktien legen einen Kurssprung hin, Deutsche-Bank-Titel gewinnen leicht.

Börse am Abend

Dax schließt mit 9.943 Punkten

Börse am Abend: Dax schließt mit 9.943 Punkten

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FrankfurtIm Sog stabilisierter US-Börsen haben deutsche Aktien am Mittwoch ihre Anfangsverluste abgeschüttelt und im Plus geschlossen. Zuvor hatte die Unsicherheit über die künftige US-Geldpolitik den hiesigen Aktienmarkt belastet. „Impulse sowohl für die eine als auch die andere Bewegung gab es allerdings so gut wie keine. Der Handel ist in diesen Tagen mehr oder weniger technisch geprägt und weiter von hoher Unsicherheit gekennzeichnet“, kommentierte Experte Jochen Stanzl von CMC Markets.

Der Dax eroberte am Mittwochnachmittag die Marke von 9.900 Punkten zurück. Letztlich gewann er 0,54 Prozent auf 9.943,23 Punkte und endete damit fast auf seinem Tageshoch.

Der Mittelwerteindex MDax stieg um 0,27 Prozent auf 20 117,39 Punkte. Im Fokus stand hier ein Kurssprung der Aktien des Roboter- und Anlagenbauers Kuka, den ein chinesisches Unternehmen übernehmen will. Der Technologiewerte-Index TecDax rückte um 0,18 Prozent auf 1.663,50 Zähler vor.

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Dennoch machten Spekulationen darüber, dass in den USA noch im Sommer eine Zinserhöhung anstehen könnte, den Anlegern zu schaffen. Investoren zeigten sich deutlich verunsichert. „Alles dreht sich im Moment um die Frage - erhöht die Fed nun die Zinsen oder nicht“, sagte ein Händler. Verschiedene US-Notenbanker hatten dies noch für den Sommer in Aussicht gestellt.

Anleger hofften auf Hinweise aus der April-Sitzung der US-Notenbank, deren Protokoll nach Handelsschluss in Europa veröffentlicht werden sollte. „Sie könnten die Gründe für das Zögern der Fed im April beleuchten und Hinweise liefern, worauf die Notenbank im Juni achten wird“, sagte Volkswirtin Ana Thaker vom Brokerhaus Phillip Capital.

An der Wall Street lagen der Dow-Jones und der S&P500-Index zum europäischen Handelsschluss 0,2 und 0,3 Prozent höher. Besonders unter Druck standen die Aktien des Einzelhändlers Target, die nach enttäuschenden Geschäftszahlen um zehn Prozent abstürzten.

Am Ölmarkt zogen die Preise an: Nach Produktionsausfällen unter anderem in Kanada rückte der Ölpreis bis auf wenige Cent an die 50-Dollar-Marke heran, die technisch wie psychologisch wichtig ist. Ein überraschender Anstieg der Rohölbestände in den USA änderte daran nichts. Brent aus der Nordsee kostete zum europäischen Aktienhandelsschluss mit 49,70 Dollar 0,9 Prozent mehr.

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