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31.08.2016

18:14 Uhr

Börse Frankfurt

Dax folgt dem Dow Jones

Am deutschen Aktienmarkt hat zur Wochenmitte wie an der Wall Street die Vorsicht überwogen. Zwei Tage vor dem wichtigen US-Arbeitsmarktbericht hielten sich die Anleger zurück. Ein Gerücht macht Bankaktien zu Gewinnern.

Börse am Abend

Deutsche Bank und Commerzbank auf Erfolgskurs

Börse am Abend: Deutsche Bank und Commerzbank auf Erfolgskurs

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FrankfurtDer Dax folgte am Mittwochnachmittag der schwächelnden Wall Street und rutschte wieder unter die psychologisch wichtige Marke von 10.600 Punkten. Zum Schluss stand der deutsche Leitindex 0,61 Prozent im Minus bei 10.593 Punkten. Für den Monat August verbuchte er trotzdem einen Kursgewinn von knapp zweieinhalb Prozent - im Juli war das Plus allerdings noch deutlich höher ausgefallen.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen verlor am Mittwoch ein Prozent auf 21.397 Punkte, während der Technologiewerte-Index TecDax um 0,66 Prozent auf 1.727 Punkte nachgab.

Anleger hatten mit Interesse auf den Bericht des US-Arbeitsvermittlers ADP gewartet. Der privaten Arbeitsagentur zufolge schuf die US-Privatwirtschaft im August 177.000 neue Jobs. Das ist in etwa so viel wie erwartet. „Für den offiziellen Arbeitsmarktbericht am Freitag zeichnet sich damit ein solides Stellenplus ab“, urteilte Helaba-Analystin Viola Julien.

Dennoch scheuten immer noch viele Anleger davor zurück, zusätzliche Wetten für eine US-Zinserhöhung September einzugehen, betonten die Analysten der Bank BNP Paribas. Die Kurse an die Terminmärkten signalisierten weiterhin eine Wahrscheinlichkeit von 24 Prozent für eine Anhebung des US-Schlüsselsatzes bei der nächsten Fed-Sitzung.

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Der US-Standardindex Dow Jones büßte bei Handelsschluss in Europa 0,4 Prozent ein. Der erneute Kursverfall des Ölpreises setzte Branchengrößen wie Chevorn und Exxon zu, deren Titel bis zu 1,3 Prozent verloren. Wegen eines überraschend großen Anstiegs der US-Lagerbestände verbilligte sich die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee um 2,5 Prozent auf 47,16 Dollar je Barrel (159 Liter).
An der Wall Street sorgte zudem der Kurssturz von Aerovironment für Aufsehen. Die Aktien des Anbieters militärischer Drohnen fielen wegen enttäuschender Quartalsergebnisse um bis zu 19,4 Prozent. Damit steuern sie auf den größten Tagesverlust seit mehr als sieben Jahren zu. Der Umsatz blieb hinter den Prognosen zurück.

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