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07.01.2011

06:00 Uhr

Börse Frankfurt

Dax gibt die Jagd auf 7 000 Punkte auf

Nach einem erneuten Sprung über 7 000 Punkte zur Handelseröffnung, kann der Dax die Marke wieder nicht halten. Die Hoffnungen auf einen positiven Impuls durch den monatlichen Arbeitsmarktbericht aus den USA erfüllen sich nicht. Die Verlierer und Gewinner im Überblick.

Handelsraum in Frankfurt: Auch am letzten Handelstag der Woche scheitert der Dax an der Marke von 7000 Punkten. dpa

Handelsraum in Frankfurt: Auch am letzten Handelstag der Woche scheitert der Dax an der Marke von 7000 Punkten.

HB FRANKFURT. Quo Vadis Dax? Nicht Fisch, nicht Fleisch: Nachdem die mit Spannung erwarteten US-Arbeitsmarktdaten am Freitagnachmittag kein eindeutiges Bild lieferten, haben sich die Anleger am deutschen Aktienmarkt unentschlossen gezeigt. Der Dax legte nach Veröffentlichung der Zahlen eine Berg- und Talfahrt hin und schloss letztlich 0,5 Prozent schwächer bei 6 947 Punkten. Der Euro-Stoxx50 verlor ein Prozent auf 2 809 Zähler. Die US-Börsen notierten zum Handelsschluss in Europa ebenfalls schwächer.

"Die US-Arbeitsmarktdaten sind sehr durchwachsen ausgefallen und auch die Aussagen von Fed-Chef Ben Bernanke waren nicht gerade inspirierend", erklärte ein Händler. Nach Einschätzung des US-Notenbankpräsidenten kommt die heimische Wirtschaft zwar in Schwung, die Erholung reicht aber noch nicht aus, um die Arbeitslosigkeit deutlich abzubauen.

Diese Ansicht untermauerte auch der US-Arbeitsmarktbericht für Dezember: Demnach waren in den USA zuletzt 103 000 neue Stellen geschaffen worden. Von Reuters befragte Analysten hatten aber im Durchschnitt mit 175 000 neuen Stellen gerechnet. Die US-Arbeitslosenquote lag bei 9,4 Prozent, Analysten hatten mit 9,7 Prozent gerechnet. "Der Aktienmarkt hat offenbar stärker auf die Stellenzuwächse geschaut als auf die Arbeitslosenquote und wurde da natürlich enttäuscht", sagte Volkswirt Lothar Heßler von HSBC Trinkaus.

Belastend wirkte sich laut Händlern auch die Diskussion um die Finanzen einiger Länder in der Eurozone aus. Am Rentenmarkt gerieten die Kurse der belgischen, spanischen und portugiesischen Anleihen wieder unter Druck. Im europäischen Stoxx-Banken-Index, der um zwei Prozent nachgab, gehörten die spanischen Banken Bankinter, Santander und BBVA mit Abschlägen zwischen 3,4 und 2,2 Prozent zu den größten Verlierern. In Lissabon gab Banco Comercial Portugues sogar um 5,6 Prozent nach. Händler begründeten die Nervosität der Anleger mit der Auktion neuer Anleihen aus Portugal, Spanien und Italien in der kommenden Woche. Am deutschen Markt sanken die Titel der Commerzbank um 0,6 Prozent. Die Aktien der Deutschen Bank verloren mit 1,6 Prozent von allen Dax-Werten am deutlichsten.

Kommentare (1)

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artur özkaplan

07.01.2011, 10:20 Uhr

Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Die Käsewährung ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)

Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)

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