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25.05.2016

17:43 Uhr

Börse Frankfurt

Dax im Vorwärtsgang

Der Dax bleibt fünfstellig und schließt auf dem höchstem Stand seit vier Wochen. Nach einer Analystenempfehlung geht es vor allem für die Aktie der Deutschen Bank deutlich aufwärts.

Börse am Mittag

Wegen Einigung der EU-Finanzminister: Dax steigt unaufhörlich

Börse am Mittag: Wegen Einigung der EU-Finanzminister: Dax steigt unaufhörlich

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FrankfurtNach seinem rasanten Richtungswechsel am Vortag bleibt der deutsche Aktienmarkt im Vorwärtsgang: Frischen Rückenwind auf dem jüngsten Erholungskurs brachten am Mittwoch gute Vorgaben von den Überseebörsen und die Einigung auf ein neues Griechenland-Paket. Zudem sorgte ein unerwartet deutlich verbessertes Ifo-Geschäftsklima für gute Laune.

Das wichtigste deutsche Börsenbarometer schloss 1,5 Prozent fester bei 10.205 Punkten. Am Vortag hatte der Dax nach rund zwei Handelswochen erstmals wieder über der Marke von 10.000 Punkten geschlossen. Der zuletzt ungewöhnlich starke Richtungswechsel des Marktes nach oben sei ein positives Zeichen, kommentierte Franz-Georg Wenner vom Börsenstatistik-Magazin Index-Radar.


Zur Einigung auf ein neues milliardenschweres Hilfspaket für Griechenland durch die Eurogruppe traten positive Ifo-Stimmungsdaten aus der deutschen Wirtschaft und eine zunehmende Zuversicht, dass die USA dank ihres Wirtschaftswachstums einen Leitzinsschritt im kommenden Monat verkraften können. Überdies hielt sich der Eurokurs in exportfördernder Weise unter der Marke von 1,12 Dollar.

Überraschend positiv verläuft der Tag für Aktien der Deutschen Bank. Nachdem am Dienstag ein schlechteres Rating von Moody's die Titel unter Druck gesetzt hatte, beflügelte am Mittwoch ein positiver Analystenkommentar den Kursverlauf. Die Aktien stiegen um bis zu 3,7 Prozent auf ein Drei-Wochen-Hoch von 16,12 Euro. Damit zählte das Papier zu den Gewinnern im deutschen Leitindex Dax. Die Analysten von JP Morgan hatten sich sich nach einem Treffen mit Vorstandschef John Cryan zuversichtlich geäußert. Das Management sei auf Kurs, seine Restrukturierungsziele zu erreichen, hieß es in einem Kommentar der Bank. Vor allem bei den Kosten stehe die Deutsche Bank momentan deutlich besser da als erwartet. Sie bekräftigten ihr Anlageurteil „Overweight“ mit einem Kursziel von 23 Euro.

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Insgesamt waren Finanzwerte wegen der Aussicht auf bald anziehende Zinsen in den USA zur Wochenmitte begehrt. Der europäische Branchenindex gewann 2,1 Prozent und damit mehr als alle anderen. Unicredit blieben mit ihrem Plus von zwei Prozent im Branchenvergleich unterdurchschnittlich. Federico Ghizzoni räumt seinen Platz an der Bankspitze für einen Nachfolger, der allerdings noch gefunden werden muss.

Die Liste der Dax-Verlierer führte Heidelberg Cement an, deren Kurs leicht ins Minus rutschte. Gefragt waren zudem die beiden Versorger Eon und RWE und die Exporteure Daimler und BMW.

An der Wall Street hatten die US-Indizes am Dienstag nach Börsenschluss in Deutschland nur noch wenig zugelegt. Der Dow Jones beendete die Sitzung 1,2 Prozent und der Nasdaq zwei Prozent höher. Der S&P 500 gewann 1,4 Prozent.

In Tokio stieg der Nikkei-Index am Mittwoch um 1,6 Prozent auf 16.769 Punkte. Der Shanghai Composite legte 0,2 Prozent auf 2.827 Zähler zu.

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Auch die Ölpreise stiegen am Mittwoch erneut und kletterten über die Marke von 49 Dollar pro Barrel. Am Morgen kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im Juli 49,17 US-Dollar. Das waren 56 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 62 Cent auf 49,24 Dollar.

Die Marke von 50 Dollar, die in diesem Jahr noch nicht überschritten wurde, rückt mit den neuerlichen Preisaufschlägen in Reichweite. Am Markt wurden die Zuwächse mit neuen Lagerdaten aus den USA begründet. Am Dienstagabend hatte das private American Petroleum Institut (API) einen kräftigen Vorratsabbau gemeldet. Am Mittwoch wird die US-Regierung ihre wöchentlichen Zahlen vorlegen. Analysten erwarten auch hier einen Rückgang.

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