Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

13.02.2014

18:48 Uhr

Börse Frankfurt

Dax kämpft sich bis knapp unter die 9600

Die Erholung schien zunächst beendet. Anleger nahmen Gewinne mit, denn schwache Konzernberichte und ein hohe Zahl US-Arbeitsloser drückte die Stimmung. Doch mit der Wall Street kletterte der Dax in die Gewinnzone.

Börse am Abend

Video: Börse am Abend

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

FrankfurtDer jüngste Aufschwung am deutschen Aktienmarkt ist am Donnerstag nach einer anfänglichen Schwächephase weitergegangen. Angesichts der Aussicht auf eine Lösung des Machtkampfs in der italienischen Regierung ohne Neuwahlen kletterte der Dax am Nachmittag zurück ins Plus. Am Ende gewann der Leitindex 0,60 Prozent auf 9596,77 Punkte. Der MDax verlor am Donnerstag hingegen 0,07 Prozent auf 16.633,59 Punkte. Der technologielastige TecDax stieg um 0,37 Prozent auf 1256,49 Punkte.
Bei vielen Werten drückten schlechte Quartalszahlen auf die Kurse.

„Die Investoren haben wohl realisiert, dass sich viele Indizes zuletzt schon wieder ihren Höchstständen näherten“, erklärte Roger Peeters, Analyst bei Close Brothers Seydler die schwachen Notierungen. Daher ergriffen einige Anleger die Gelegenheit und machten Kasse.

In den USA bremste offenbar das kalte Wetter im Januar die Konsumfreude: der Einzelhandelsumsatz sank zum Vormonat um 0,4 Prozent, Analysten hatten unveränderte Umsätze erwartet. Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen mit 339.000 etwas höher aus als erwartet.

Die Stimmung in der Weltwirtschaft ist so gut wie seit fast drei Jahren nicht mehr. Dies verriet der Weltwirtschaftsklima-Bericht des Ifo-Instituts für das erste Quartal 2014. Das Barometer für das Geschäftsklima kletterte im ersten Quartal um 4,6 auf 103,2 Punkte, teilte das Münchner Ifo-Institut am Donnerstag zu seiner vierteljährlichen Befragung von mehr als 1100 Experten aus 121 Ländern mit.

Diese schätzten sowohl die Lage als auch die Aussichten besser ein. „Die Weltkonjunktur dürfte in den nächsten Monaten Fahrt aufnehmen“, sagte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Allerdings seien die Ende Januar aufgekommenen Turbulenzen auf den Devisenmärkten der Schwellenländer noch nicht berücksichtigt worden.

Die zuverlässigsten Dividendenzahler in Deutschland

Platz 1

Fuchs Petrolub

Branche: Schmierstoffe
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 24,1 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,7 Prozent
Ausschüttungsquote: 37,6 Prozent

Platz 2

Baywa

Branche: Handel
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 11,5 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,1 Prozent
Ausschüttungsquote: 29,2 Prozent

Platz 3

Fresenius SE

Branche: Medizintechnik und Gesundheit
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 10,6 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,2 Prozent
Ausschüttungsquote: 21,2 Prozent

Platz 4

Fielmann

Branche: Optiker
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,6 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 3,6 Prozent
Ausschüttungsquote: 85,1 Prozent

Platz 5

Bayer

Branche: Pharma
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 14,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,3 Prozent
Ausschüttungsquote: 35,7 Prozent

Platz 6

Linde

Branche: Industriegase
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 9,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,2 Prozent
Ausschüttungsquote: 34,8 Prozent

Platz 7

Stratec Biomedical

Branche: Medizintechnik
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 27,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 41,7 Prozent

Platz 8

Munich Re

Branche: Versicherungen
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,7 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 4,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 46,4 Prozent

Platz 9

OHB

Branche: Raumfahrt
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,9 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 38,0 Prozent

Platz 10

SAP

Branche: Software
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 12,9 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,8 Prozent
Ausschüttungsquote: 30,3 Prozent

Quelle: FactSet, DZ BANK

Im Blickpunkt der Anleger stand heute vor allem die Bilanz der Commerzbank. Das zweitgrößte deutsche Geldhaus schreibt wieder schwarze Zahlen und will nun die Schlagzahl beim Abbau ihrer Altlasten erhöhen. Im vergangenen Jahr das Institut einen Nettogewinn von 78 Millionen Euro, mehr als Analysten erwartet hatten. Ein Jahr zuvor hatten noch 47 Millionen Euro Verlust zu Buche gestanden.

Der Abbau der Immobilien-, Staats- und Schiffskredite sei schneller als erwartet vorangekommen, teilte die Commerzbank am Donnerstag mit. Die interne „Bad Bank“, in der diese Bestände geparkt sind, schrumpfte bis Ende 2013 auf 116 Milliarden Euro statt der erwarteten 125 Milliarden. Mit einem Aufschlag von zeitweise vier Prozent schoss der Titel an die Spitze des Dax, beendete den Handel mit 1,5 Prozent Gewinn.

Kommentare (29)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Programmierer

13.02.2014, 08:14 Uhr

Das meinte ich gestern mit wir handeln im Kreis die nächste Zeit
Der Dax steht jetzt genau da wo er auch gestern um diese Zeit stand, die Gewinne die
man in beide Richtungen machen kann in ein paar Sekunden bzw Minuten sollte man eben immer absichern bzw realisieren. Täglich ein neues Spiel
Übrigens ist heute vor Xetrastart für mich alles viel zu teuer. Erst einmal um 9 Uhr die Handelssysteme abwarten bei der Nachrichtenlage bzw US Futures könnten noch ein paar Gewinne realisieren und Kauflimits bei relevanten technischen Ständen sind meiner Meinung nach immer lohnend

Programmierer

13.02.2014, 08:30 Uhr

Das ist alles nur eine kleine Bärenfalle heute morgen. Bis zum Mittagessen (heute gibt’s bei mir Rüppel mit Jemüse) sind wir wieder bei 9550.

Der Dax wird niemehr unter 9000 Punkte fallen.

Nennt mich das Bayern München dieses Forums und deltaone ist der HSV.

Prekarier

13.02.2014, 08:35 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×