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13.06.2014

18:05 Uhr

Börse Frankfurt

Dax kämpft sich zurück und schließt mit leichten Verlusten

Die Kämpfe im Irak sorgten für Unruhe auf den Märkten. Öl-Engpässe könnten die Weltwirtschaft ins Stocken bringen. Bis zu ein Prozent gab der Dax nach, doch eine stabile Wall Street leistete zum Ende hin Unterstützung.

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Am Freitag hat sich der Dax nach einem schwierigen Handel zu leichten Verlusten durchgerungen. Die Eskalation im Irak drückte den Deutschen Aktienindex zeitweise ein Prozent ins Minus. Doch am Mittag stabilisierte sich der Leitindex und mit dem Rückenwind einer leicht optimistischen Wall Street nahm er Kurs auf die schwarze Null, verfehlte diese aber. Der Dax beendete den Handel mit 9912 Punkten 0,3 Prozent schwächer.

Anlass zur Sorge bei den europäischen Börsen gaben weitere Scharmützel im Irak. Unter dem Druck der islamistischen ISIS-Kämpfer droht das Land im nahen Osten zu zerbrechen. Die irakische Regierung gerät zunehmend ins Hintertreffen im Kampf gegen die Richtung Bagdad vorrückenden Milizen, die bisher vor allem durch Aktionen im syrischen Bürgerkrieg aufgefallen waren. Mittlerweile prüft die US-Regierung auch militärische Optionen.

“Wie angespannt die Lage mittlerweile im Irak wieder ist, zeigen die Aussagen von US-Präsident Obama, wonach auch Luftschläge nicht ausgeschlossen sind,” sagte Analyst Christian Schmidt von der Helaba in seinen Anmerkungen zum täglichen Handel.

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Die Börsianer machen sich primär darüber Sorgen, dass die Kämpfe den Ölpreis in die Höhe treiben und dadurch die Weltwirtschaft beeinträchtigen könnten. Spekulationen auf eine Unterbrechung der irakischen Öl-Exporte trieben die Preise für die richtungsweisenden Sorten Brent und WTI jeweils auf ein Neun-Monats-Hoch.

In der zweiten Reihe weiteten sich die Gewinnmitnahmen noch weiter aus. Der MDax schloss mit 16.908 Punkten 0,9 Prozent schwächer, der TecDax verlor 1,3 Prozent auf 1302 Zähler. Der Eurozone-Leitindex Euro-Stoxx-50 stand mit 3276 Stellen nur minimal schwächer als am Vortag. In New York beendete der Dow-Jones-Index die jüngste Verlustserie und lief bei Frankfurter Handelsschluss mit 16.765 Punkten leicht verbessert.

Für weiteren Gesprächsstoff sorgte die Geldpolitik der Bank von England. Deren Chef Mark Carney hatte betont, eine Zinserhöhung könne schneller kommen als von den Finanzmärkten erwartet. Investoren an den Terminmärkten wetteten daraufhin auf den kommenden Dezember als möglichen Zeitpunkt. Bislang hatten sie die Zinserhöhung für Anfang 2015 erwartet.

Am Morgen kamen die Mai-Verbraucherpreise für Deutschland, Italien und Spanien. Die Preise in Deutschland sind im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozent zurückgegangen. Die Jahresteuerung liegt bei 0,9 Prozent. Die italienischen Verbraucherpreise sind um 0,1 Prozent gefallen und kommen auf eine Jahresteuerung von 0,5 Prozent. Spaniens Verbrauchspreise sind in Spanien unverändert bei 0,3 Prozent geblieben.

Kommentare (32)

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Account gelöscht!

13.06.2014, 10:17 Uhr

Schön, wie oft hier mit individuell definierten Schlagworten gearbeitet wird. Crash. Korrektur, ...

Oder über ganz wichtige Draghi- oder FED- oder ADP- oder Verbrauchervertrauen.... -Termine vor denen man diese oder jenes keinesfalls tun kann.
Oder über Abhängigkeiten verschiedener Parameter die unbedingt zu beachten sind: "wenn".. "dann".
Leider: Keiner hier weiß "wenn" und "dann" auch nicht.

Good luck dennoch an alle die antizipieren können.

Account gelöscht!

13.06.2014, 10:37 Uhr

"Good luck dennoch an alle die antizipieren können."

Na ja, wie schwierig war das denn so ab Mitte Mai zu sehen, dass es aufwärts geht? Also einen Wahrsager brauchte ich da nicht... *g*

Account gelöscht!

13.06.2014, 10:42 Uhr

Oh Yeah.

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