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06.01.2010

07:20 Uhr

Börse Frankfurt

Dax kommt nicht vom Fleck

Der Dax hat sich auch am Mittwoch über der Marke von 6000 Punkten gehalten. Es war ein ruhiger Handelstag - außer für Aktionäre der Deutschen Telekom.

Belauern sich heute: Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse. ap

Belauern sich heute: Bulle und Bär vor der Frankfurter Börse.

HB FRANKFURT. An den Aktienmärkten in Europa und den USA herrscht nach dem Jahreswechsel weiter Vorsicht. Der Dax hielt sich auch am Mittwoch über der psychologisch wichtigen Marke von 6000 Punkten, er schloss nahezu unverändert bei 6034 Punkten. Anleger warten weiter auf starke Impulse, die die weitere Richtung vorgeben.

Der Dax notierte zuletzt in der Nähe seines am Dienstag erreichten 15-Monatshochs von 6058 Stellen, jedoch noch rund 200 Punkte unter dem Niveau vor dem Zusammenbruch der US-Investmentbank Lehman Brothers im September 2008. Der EuroStoxx50 für die Euro-Zone lag 0,2 Prozent tiefer bei 3007 Stellen, während die US-Börsen im frühen Geschäft minimale Gewinne verbuchten.

Deutsche Marktteilnehmer berichteten von einem ruhigen Geschäft am Dreikönigstag. Insbesondere in Süddeutschland seien viele Anleger wegen des Feiertags nicht am Arbeitsplatz. "Erst nächste Woche wird der Markt sein wahres Gesicht zeigen", sagte ein Börsianer. Dann wird mit der Rückkehr vieler Anleger aus den Weihnachtsferien gerechnet. Zudem wird die Bilanzsaison in den USA langsam Fahrt aufnehmen. "Es dürfte aber mit dem Aktienmarkt erst dann weiter hochgehen, wenn klar wird, dass die Konjunktur wirklich anzieht", sagte ein Händler.

Am Mittwoch ließen neue Daten die Anleger kalt. Die US-Dienstleister waren zum Jahresende wieder in den Wachstumsbereich zurückgekehrt, und der Stellenabbau in den USA hat sich einer Umfrage zufolge im Dezember spürbar verlangsamt.

Im Dax gingen die Telekom-Aktien nach einer Verkaufsempfehlung der UBS auf Talfahrt und waren mit einem Minus von 2,5 Prozent auf 10,25 Euro Dax-Schlusslicht. "Wir glauben, dass 2010 sich angesichts einer negativen Gewinndynamik als schwierig erweisen könnte", stellten die Analysten der Schweizer Großbank fest. Zudem habe T USA-Mobile weiter strukturelle Probleme, und die Telekom sei stark in Griechenland engagiert. Das Land hat derzeit große Finanzprobleme.

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