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27.03.2014

18:01 Uhr

Börse Frankfurt

Dax kommt nicht vom Fleck

Nach zwei Tagen mit starken Zuwächsen wollte am Donnerstag bei Anlegern einfach keine Kauflaune aufkommen. Im trägen Marktumfeld kämpfte der Dax lange mit Verlusten. Am Ende schließt er da, wo er angefangen hat.

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FrankfurtNach einer Zwei-Tages-Rally hat der Dax am Donnerstag eine Verschnaufpause einlegen müssen. Schwache US-Vorgaben drückten von Anfang an auf die Stimmung, die sich auch im Laufe des Handels nicht aufhellte. Mehrmals setzte der Leitindex an, ein langfristiges Plus gelang ihm dabei aber nicht. Am Ende ging er mit 9451 drei Punkte und damit beinahe unverändert aus dem Handel.

Gemischt ausgefallene US-Konjunkturdaten konnten keine Impulse geben. Der MDax verlor 0,4 Prozent und schloss bei 16334 Punkten. Der TecDax rückte 0,4 Prozent vor auf 1240 Zähler. Der Euro-Zonen-Leitindex Euro-Stoxx-50 tendierte mit 3133 Stellen 0,1 Prozent höher. Auch die Wall Street trat weitgehend auf der Stelle. Am Abend lief der Dow-Jones-Index mit 16,258 Punkten 0,1 Prozent schwächer.

Das Geschäft blieb wegen der schwelenden Krimkrise von Unsicherheit geprägt. US-Präsident Barack Obama hatte am Vorabend in Brüssel die Einigkeit der USA und ihrer europäischen Verbündeten gegen das russische Vorgehen in der Ukraine bekundet. Nach anfänglichen Schritten besteht damit die Möglichkeit weitergehender Sanktionen gegen die russische Wirtschaft.

„Wir sind weiterhin konstruktiv für die Erholung in Europa gestimmt“, sagte Louis de Fels, Fondsmanager bei Raymond James Financial Inc. Allerdings könnten die Spannungen mit Russland noch zu einem ernsten Problem werden, sollten sie länger anhalten. „Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland können jederzeit zu neuen Rücksetzern führen“, sagte ein Händler.

Das US-amerikanische Bruttoinlandsprodukt legte im vierten Quartal mit einer auf das Jahr hochgerechneten Rate von 2,6 Prozent zu. Volkswirte waren von 2,7 Prozent ausgegangen. Für das zu Ende gehende erste Quartal rechnen die Experten allerdings nur noch mit einem Wachstum von rund zwei Prozent - vor allem wegen der extremen Kältewelle zu Jahresbeginn.

Der amerikanische Arbeitsmarkt zeigt sich weiterhin in starker Verfassung. In der vergangenen Woche beantragten 311.000 Menschen erstmals Arbeitslosenhilfe und damit so wenige wie seit November nicht mehr. Ökonomen gingen von 325.000 bis 330.000 Antragsstellern aus. Dennoch fiel der Dax bei Bekanntgabe der Daten auf ein Tagestief, pendelte sich aber rasch wieder ein.

Kommentare (2)

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27.03.2014, 16:47 Uhr

"Einige Börsianer sprechen dem jüngsten Aufwärtstrend die Nachhaltigkeit ab. „Die Spannungen zwischen dem Westen und Russland können jederzeit zu neuen Rücksetzern führen“

Nicht nur die Spannungen. Es dauert glaube ich jetzt ein wenig, bis jeder verstanden hat, welche Konsequenzen eine drohende Rezession in Russland denn für andere Märkte so haben kann.

Account gelöscht!

27.03.2014, 17:31 Uhr

Den Kurs-DAX nicht vergessen,heute wieder wichtiger Kampf um die 5000er Marke.Ging verloren,damit bestätigt sich der seit Mitte Januar gültige Abwärtstrend."The Trend is your friend".
Um wieder positive Signale zu generieren müsste bis Monatsende wieder über 5100 schließen.Sieht momentan nicht so aus.Gelingt das nicht,ist ein baldiger Angriff der Bären zu erwarten.Dann könnten beim nächsten Tief im Performance-DAX die 8900 nicht mehr halten.Nächstes Ziel wären dann die 8500.Jedenfalls ist der 3 Monatschart im Kurs-DAX bisher eindeutig negativ.Die Trefferwahrscheinlichkeit mit fallenden Kursen hier auf 3 Monatssicht Erfolg zu haben, würde ich hier bei über 70% beziffern,es sei denn die (Notenbank)Politik mischt sich wieder ein,denn im Grunde haben wir seit der Lehmanpleite politische Börsen.Beim freien Spiel der Märkte sähen die (Welt)Börsen jedenfalls anders aus,wären auch leichter zu berechnen.

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