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24.03.2011

17:50 Uhr

Börse Frankfurt

Dax kräftig im Plus, 7000 Punkte rücken näher

Der Dax machte heute einen Satz nach oben. Knapp zwei Prozent konnte der Leitindex bis Börsenschluss zulegen. Morgen könnte die Marke von 7.000 Punkten fallen.

Händler in Frankfurt: Hohe Kursgewinne sorgen für gute Stuimmung. Quelle: dapd

Händler in Frankfurt: Hohe Kursgewinne sorgen für gute Stuimmung.

FrankfurtUngeachtet der globalen Krisenherde nimmt der Dax wieder die 7000-Punkte-Marke ins Visier. Der deutsche Leitindex schloss 1,9 Prozent fester bei 6933 Zählern und bewegte sich damit wieder in Richtung der psychologisch wichtigen Marke, die er seit dem Erdbeben in Japan nicht mehr erreicht hatte. Auch die Handelsplätze in London, Paris und Zürich verzeichneten kräftige Kursaufschläge. Die US-Börsen notierten ebenfalls im Plus.

„Die Leute in aller Welt sind zwar verunsichert, wie es in Japan und Libyen weitergeht, aber die Anleger sehen den kritischen Punkt offenbar schon überschritten“, erklärten die Analysten von Close Brothers Seydler. Der Fokus an den Aktienmärkten richte sich wieder verstärkt auf Unternehmensnachrichten.  Am Derivatemarkt gingen Anleger auf kurze Sicht allerdings von einem erneuten Rücksetzer des deutschen Leitindex aus. Deshalb kauften sie Put-Scheine auf den Dax. Mittelfristig erwarteten die Investoren dagegen eine Erholung und orderten  Dax-Optionsscheine, die im Juni ausliefen. Einer Reuters-Umfrage zufolge rechnen Aktienstrategen damit, dass der deutsche Leitindex bis Jahresende noch kräftig zulegen wird und bis auf 7700 Punkte steigt.

Händler monierten am Donnerstag erneut das niedrige Transaktionsvolumen am Aktienmarkt. „Die Umsätze sind weiter extrem dünn, so dass man auf das Plus nicht allzu viel geben kann“, fasste einer zusammen. Das könne sich schnell wieder drehen.  „Es gibt keine neuen Hiobsbotschaften, das reicht schon aus, um den Markt hochzutreiben“, sagte ein anderer Börsianer. Die Regierungskrise in Portugal stieß auf wenig Überraschung. „Das haben die Märkte schon eingepreist, was man ja auch am stabilen Euro sehen kann“, fasste ein Händler zusammen. Die Ratingagentur Fitch senkte die Bonitäts-Note des Landes auf „A-“.

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