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19.11.2014

17:41 Uhr

Börse Frankfurt

Dax legt Verschnaufpause ein

So schwungvoll wie zum Wochenstart zeigte sich der Dax am Mittwoch nicht, er schloss mit einem Miniplus. Im Fokus der Anleger: Ein Günstling des US-Giganten Apple – und eine Entscheidung bei Thyssen-Krupp.

Börse am Abend

Dax kann kleines Plus herausschlagen

Börse am Abend: Dax kann kleines Plus herausschlagen

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FrankfurtNach den kräftigen Kursgewinnen in den vergangenen Tagen zeigten sich die Dax-Anleger am Mittwoch erst einmal gesättigt. Die Investoren hofften auf neue Geldspritzen durch die EZB – das schaffe gute Voraussetzungen für eine Jahresendrally, sagte ein Händler. Die musste aber zunächst verschoben werden: Der deutsche Leitindex rückte um 0,2 Prozent auf 9473 Zähler vor. Auch in der zweiten Reihe zeigte sich wenig Bewegung: Der MDax legte um 0,4 Prozent auf 16.519 Punkten zu, der Tecdax gewann 0,2 Prozent auf 1308 Zähler.

Mit seiner Aussage, auch der Ankauf von Staatsanleihen könne zu unkonventionellen Maßnahmen zählen, hatte EZB-Chef Mario Draghi die Spekulationen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik zuletzt angeheizt. „Der Markt ist ganz klar liquiditätsgetrieben und solange das so bleibt, gibt es keinen Grund für fallende Kurse“, sagte ein Börsianer.

Für welche Geldanleger die Börse geeignet ist

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Vermögen

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Quelle: Börse für Dummies

Die Einführung des Bezahldienstes Apple Pay auf den neuen iPhones verleiht dem deutschen Zahlungsdienstleister Wirecard einen weiteren Wachstumsschub. Mit der Entscheidung für die Übertragungstechnologie NFC habe der US-Konzern diesem Industriestandard zum Durchbruch verholfen, erklärte Wirecard am Mittwoch in seinem Quartalsbericht. „Dies schafft die Voraussetzungen richtungsweisender Investitionsentscheidungen von Handel und Finanzindustrie im Bereich Mobile Payment.“ Apple nutzt die Funktechnik Near Field Communication seit der Einführung des iPhone 6 im September.

Weil Händler und Banken ihren Kunden nun immer öfter kontaktloses Bezahlen per Handy anbieten und auch der Online-Handel weiter boomt, erwartet Wirecard auch im kommenden Jahr ein deutliches Gewinnplus. Das Betriebsergebnis (Ebitda) soll um mindestens 20 Prozent auf 205 bis 225 Millionen Euro zulegen.

Im laufenden Jahr erwartet der vor allem in Europa und Asien aktive Konzern einen Anstieg um mindestens 35 Prozent auf 170 bis 177 Millionen Euro. Davon hat Wirecard nach neun Monaten bereits 121 Millionen Euro in der Tasche. Der Überschuss kletterte im selben Zeitraum um ein Drittel auf 74 Millionen Euro.

Die im Technologieindex TecDax gelistete Wirecard-Aktie, die am Vortag bereits deutlich von dem engeren Bündnis mit Visa profitiert hatte, verlor am Mittwoch leicht.

Kommentare (9)

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Herr Edgar Cayce

19.11.2014, 07:21 Uhr

Na, dann gibts ja Dank Draghi doch noch eine Jahresendrally.

Mal sehen, wie hoch sie den Dax treiben. Wieder mal wird alles andere ausgeblendet.

Da kann man nur hoffen, dass die Notenbanken genau wissen, was sie tun.

Herr Tom Bauer

19.11.2014, 08:31 Uhr

Die Notenbanken müssen Fiskalpolitisch denken anstatt Geld stabilisierend oder auch konjunkturell.
Was den Staaten helfen soll ihre Staatsfinanzen in den Griff zu bekommen hilft nochmehr den Finanzmärkten und auch der freien Wirtschaft...

Es wird noch eine Weile so weiter gehen , da die Politk tief schläft und die Zeit die sie durch die Notenbankpolitik eingeräumt bekommt nicht nutzt.

Kollateralschäden langfristig nicht ausgeschlossen.
Freie Fahrt für weiter Börsengewinne.

Herr Edgar Cayce

19.11.2014, 09:41 Uhr

Das, was Sie sagen, spricht ja eindeutig gegen Buy & Hold, außer man ist der Überzeugung, dass die Notenbanken mit der Politik die Mislage wieder in den Griff bekommen.

Wer kauft denn aktuell? Das ist doch alles nur durch Derivate hochgehebelt und wird bei ausreichend Gewinn wieder abverkauft. Je mehr Vola desto besser.

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