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17.01.2014

17:54 Uhr

Börse Frankfurt

Dax markiert neuen Rekord

Nach einem volatilen Handelstag schafft es der Dax ins Plus und notiert bei 9.743 Punkten. Bester Wert ist Thyssenkrupp. RWE musste Verluste hinnehmen. Ist das der Beginn einer Korrektur?

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FrankfurtDer deutsche Leitindex stieg am Freitag zunächst auf eine neue Rekordmarke von 9.789 Punkten, konnte die Gewinne aber nicht halten. Aktuell notiert der Dax noch 0,3 Prozent im Plus bei bei 9.743 Punkte. Der MDAX schloss nahezu unverändert bei 16.946 Punkten. Auch der Eurostoxx 50 blieb bei 3.153 Punkten nahezu konstant.

Bestperformer im Dax war mit 2,4 Prozent Plus Thyssen-Krupp. Dabei sind die größten Probleme des deutschen Stahlriesen Thyssen-Krupp weiterhin nicht gelöst. Im Handelsblatt-Interview rechnet Vorstandschef Hiesinger mit den eigenen Fehlern ab und verspricht den Anlegern Besserung. Auf der Hauptversammlung in Bochum warb er um Geduld. „Wir werden uns auch in Zukunft die Zeit nehmen, die notwendig ist, um Probleme fundiert anzupacken“. Hiesinger bekräftigte die Prognose für das laufende Geschäftsjahr und kündigte an, die Schulden senken zu wollen. Anleger erhalten das zweite Mal in Folge keine Dividende. RWE verlor 2,6 Prozent.

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Nicht nur die Aktien von Fluggesellschaften haben abgehoben. Auch einige Verlierer des vergangenen Jahres verzeichneten ordentliche Gewinne. Die größten Einbußen erlitten Anleger dagegen bei Spekulationen in Amerika.

Im MDax  musste ProSieben wegen einer umfangreicher Aktienplatzierung 0,9 Prozent abgeben. Die Finanzinvestoren KKR  und Permira trennen sich von ihrem letzten milliardenschweren ProSieben-Aktienpaket. Die Investoren hatten ihr verbliebenes Aktienpaket von 17 Prozent für 1,26 Milliarden Euro über Nacht auf den Markt geworfen. ProSieben ist damit vollständig in Streubesitz. Der Aufstieg des Fernsehkonzerns in den Dax scheint mit einem Börsenwert von fast 7,7 Milliarden Euro nur eine Frage der Zeit. In den vergangenen zwölf Monaten stieg der Wert um etwa 50 Prozent.

Nach einer Herunterstufung machten Lufthansa - Anleger Kasse. Die Aktien verlieren 0,8 Prozent und zählen damit zu den größten Verlierern im Dax. Händlern zufolge haben die Analysten von Macquarie die Aktien heruntergestuft. Zudem hat sich der Konzern bei der Chefsuche intern auf einen Nachfolger des scheidenden Vorstandsvorsitzenden Christoph Franz festgelegt. Der bisherige Leiter des Bereichs "Passage", Carsten Spohr, soll im Mai die Führung des Konzerns übernehmen, wie die Bild-Zeitung vorab aus ihrer Freitagausgabe unter Berufung auf Unternehmenskreise berichtet. Seit Jahresbeginn haben Lufthansa mehr als 19 Prozent gewonnen.

Auch K&S musste Federn lassen. Die Papiere büßten 4,7 Prozent ein.

Kommentare (36)

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Best_case_scenario

17.01.2014, 08:55 Uhr

Hi delta, alles klar?

Wollte mich gestern eigentlich schon gemeldet haben.
Du gehst davon aus, daß die 9800 in Kürze fällt.
Zugegeben, ich mache auch noch ausreichend Fehler, aber warum hast Du dann bei 9600 nachgekauft?

Mal sehen, ob "Gewinnwarnung" das Börsen-Unwort des Jahres wird. Ob gerade Best-Buy oder Shell, es könnte die neue Tendenz sein.
Es gibt ja auch ausreichend Gründe dafür (ohne die jetzt alle aufzählen zu müssen).

Bis dato konnten die Firmen (& Staaten) noch vieles kaschieren.
Ist nur die Frage, wann, ob und wie die Börsen darauf reagieren, denn die KGV's werden potentiell durch die Decke gehen.

Account gelöscht!

17.01.2014, 09:10 Uhr

@X-Trottel

Solche Ausreisser nach/oben unten gibt es doch in jeder Kohorte, insbesondere in der Finanzwelt. Da fallen Sie eher auf, wenn Sie das Gegenteil sind und nicht auf dicke Hose machen.

Den X_Trader werden Sie eh nicht ändern. Leben und leben lassen.

Account gelöscht!

17.01.2014, 09:21 Uhr

Ein Wert wie Shell (RDSA/B) zum Schnäppchenpreis. Sehr schön. Mal sehen wie stark die runtergeprügelt werden, dann wird eine Position fürs Langfristdepot aufgebaut.

Was den Dax angeht - die 9775 scheinen (vorerst noch) eine harte Nuss zu sein ohne Impulse. Ich denke auch, dass wir im ersten Halbjahr noch die 3-4% auf die 10000 und knapp drüber springen. In solch einem Umfeld ist alles drin.

Wenn es "normal" ohne Armageddon-Szenario abläuft, wäre eine 10-15%ige Korrektur im Laufe des Jahres gesund.

Bin mal gespannt wie Yellen & Co. mit einer 10J-Treasury über 3% umgehen werden. Das ist meiner bescheidenen Meinung nach die größte Gefahr.

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