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08.10.2012

17:46 Uhr

Börse Frankfurt

Dax mit miserablem Wochenstart

Die Weltbank senkte die Prognose für Chinas Wirtschaft und verschreckte damit die Anleger. Die Schuldenkrise meldete sich auch mal wieder: Deutsche Bankaktien sackten ab, griechische gingen durch die Decke.

Börse Frankfurt am Abend

Video: Börse Frankfurt am Abend

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FrankfurtNach seinem Anstieg in den vergangenen Tagen hat der Dax am ersten Wochenhandelstag einen Rückschlag einstecken müssen. Der Leitindex schloss 1,44 Prozent tiefer bei 7.291 Punkten. Sorgen um die diese Woche beginnende Berichtssaison und um Chinas Wachstum trübten die Stimmung der Investoren, die nicht auf falschem Fuß erwischt werden wollten.

„Der Markt bleibt gefangen in einem Spannungsfeld“, sagte Volkswirt Matthias Thiel von M.M. Warburg. „Zum einen haben die Zentralbanken durch ihre lockere Geldpolitik das Risiko einer erheblichen Zuspitzung der Schuldenkrise deutlich verringert, zum anderen sind aber die Konjunkturdaten nach wie vor wenig erfreulich. Außerdem sind die Unsicherheiten vor der Berichtssaison hoch.“

Der Tag an den Märkten (Stand: 11:00 Uhr)

Dax

+ 1,0 Prozent

Euro Stoxx 50

+ 1,25 Prozent

Dow Jones

+ 0,35 Prozent

Nikkei

- 0,58 Prozent (Schlusskurs vom 11.10)

Euro

1,2921 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Gold

1.769 Dollar (+ 0,4 Prozent)

Öl (Brent)

116,48 Dollar (+ 1,3 Prozent)

Bank-Aktien in Zentrum der Aufmerksamkeit

Die anhaltenden Sorgen um die Finanzstabilität einiger Euro-Staaten schickte Finanzwerte europaweit auf Talfahrt. Der entsprechende Branchenindex gab - angeführt von den Verlusten italienischer und spanischer Finanzinstitute - 1,56 Prozent nach. Im Dax notierten die Aktien der Deutschen Bank und Commerzbank knapp 2,5 Prozent beziehungsweise drei Prozent tiefer.

Besonders die Fragen, ob Spanien tatsächlich vollständig unter den Rettungsschirm schlüpfen werde und Griechenland weitere Hilfszahlungen bekomme, hingen wie ein Damoklesschwert über dem Markt, sagte ein Börsianer. „Die zuletzt gemachten Gewinne werden dann gern wieder mitgenommen.“

Die Woche an den Märkten

Montag

Die deutschen Erzeugerpreise im produzierenden Gewerbe bestimmen die Nachrichtenlage zum Wochenauftakt. Aus der Schweiz kommen Arbeitslosenzahlen und Verbraucherpreise.

Dienstag

Der Aluminium-Riese Alcoa eröffnet traditionell als erster US-Wert die Bilanzsaison. Konjunkturzahlen gibt es im Monatsbericht der Bank of Japan. Hier stehen die Umsatzzahlen im verarbeitenden Gewerbe im Mittelpunkt. Aus den USA kommen Daten zum Verbrauchervertrauen im Oktober.

Mittwoch

Die deutschen Großhandelspreise im September sowie aus Frankreich und Italien die Industrieproduktion im August dominieren am Vormittag den Handel. Am Abend gibt es in den USA eine Auktion zehnjähriger Staatsanleihen. Quartalszahlen legt Google vor.

Donnerstag

Der nachrichtenreichste Tag der Woche. Hier stehen die Verbraucherpreise im September, die Verschuldung der öffentlichen Haushalte und das Herbstgutachten der Wirtschaftsforschungsinstitute im Mittelpunkt. Dazu kommender EZB-Monatsbericht und aus den USA das Handelsbilanzsaldo, die Importpreise und eine Auktion 30-jähriger Staatspapiere. Ihre Bücher öffnen Ahlers und Südzucker.

Freitag

Die deutschen Insolvenzen im Juli sowie die Industrieproduktion für den Euro-Raum im August stehen an. An der Wall Street bestimmt der Konsumklimaindex der Uni Michigan das Geschehen. Ihre Quartalszahlen präsentieren unter anderem Wells Fargo.

Die Bereitschaft der EZB, Anleihen hoch verschuldeter Euro-Länder wie Spanien zu kaufen, hatte die Finanzwerte vor allem im September noch nach oben getrieben. Bedingung für das Eingreifen der Notenbank ist allerdings, dass die betroffenen Staaten zunächst einen Hilfsantrag stellen. Der europäische Bankenindex war im September um mehr als neun Prozent nach oben geschossen. Seit Monatsanfang kommt er auf ein Plus von 3,7 Prozent.

Kommentare (4)

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Account gelöscht!

08.10.2012, 10:50 Uhr

" ..... habt ihr mich vermißt. .... "

Um Himmels Willen, keinesfalls! Im Gegenteil, es war angenehm ruhig und sehr sachlich im Forum.

Nun aber kommt wieder ein selbsternanntes Schweinchen Oberschlau und will ganz genau wissen, wohin die Kurse gehen.

Ach und dann noch:
Sind Sie sicher, nicht Buchstabensalat angerichtet haben und in Wirklichkeit ein Reitender Trapper in der Wildnis sind? Das jedenfalls würde mancches erklären.



Stula

08.10.2012, 11:15 Uhr

Jo klar - haben wir Dich längst vermisst,
Ich dachte schon, Du hättest Dich verpisst:
Mit deinem Zuffenhausener-Gerät abgehau`n,
weil der Börse schenkst Du nicht mehr Vertrau`n.
Doch nun bist Da, rappst schön weiter
das Lied von den Kursen mit der unendlichen Leiter.
Jeder soll mit drauf und höher steigen,
wer sich nicht traut, ist dumm und sollte schweigen.
Kurse gen Himmel, das ist euer heiliges Wort;
So dachte in Babel einst auch gewisser Nimrod.
Doch höher geht`s nur, wenn sich noch Deppen finden,
die euch noch glauben, denen könnt`einen Bären aufbinden.

Timmy0906

08.10.2012, 11:42 Uhr

einfach super :-)

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