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14.02.2014

18:25 Uhr

Börse Frankfurt

Dax nähert sich dem Allzeithoch

Auch am Freitag zeigten sich die Anleger in Kauflaune. Grund zu Kauflaune gibt die robust wachsende Wirtschaft in der Euro-Zone. Das letzte Korrekturtief rückt in weite Ferne - es fehlt nicht mehr viel bis zum Allzeithoch.

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FrankfurtDer Aufschwung am deutschen Aktienmarkt hat sich auch am Freitag fortgesetzt. Der Dax schloss 0,7 Prozent fester bei 9662 Punkten. Damit beendete der deutsche Leitindex sieben der letzten acht Handelstag mit einem Plus. Gegenüber dem jüngsten Korrekturtief hat er damit knapp sechseinhalb Prozent gut gemacht. Damit liegt das Allzeithoch bei 9794 Punkten wieder in Reichweite.

„Jeder noch so kleine Kursrücksetzer wird zum Kauf genutzt“, sagte ein Händler. Die Märkte hätten die Unsicherheit wegen der wirtschaftlichen Entwicklung der Schwellenländer und die enttäuschenden Bilanzen in den vergangenen Tagen abgeschüttelt, kommentierten die Analysten von Allianz Global Investors.

Der MDax stieg um 0,7 Prozent auf 16754 Punkte. Der TecDax rückte 0,1 Prozent vor auf 1257 Zähler. Der EuroStoxx 50 legte um 0,7 Prozent zu auf 3119 Stellen. Der Dow Jones stand zum Frankfurter Handelschluss bei einem Plus von 0,5 Prozent bei 16105 Punkten.

Beobachter sprachen von einer ungebrochen starken Dynamik an Europas Börsen, die von guten Wirtschaftsdaten aus der Euro-Zone zusätzlichen Schub erhielt. Vor allem das Wachstum bei den Schwergewichten Deutschland, Frankreich und Italien sorgt für Kauflaune. Das Bruttoinlandsprodukt im Währungsraum stieg zwischen Oktober und Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal, wie das Europäische Statistikamt mitteilte.

Deutschland steuerte ein Plus von 0,4 Prozent bei und übertraf die Erwartung von Fachleuten. Die Konjunktur im Euroraum profitiert davon, dass die Sorgenkinder wieder besser Fuß fassen. So konnte Italiens Wirtschaft erstmals seit Mitte 2011 wieder zulegen - wenn auch nur um magere 0,1 Prozent. Frankreichs Wirtschaft wuchs um 0,3 Prozent und damit stärker als erwartet.

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Bergauf geht es auch in Portugal (plus 0,5 Prozent) und Spanien (plus 0,3 Prozent). Die Wirtschaft in Zypern hingegen schrumpfte um ein Prozent zum Vorquartal. Trotz der Lichtblicke schrumpfte die Wirtschaft im Euroraum im Gesamtjahr 2013 um 0,4 Prozent. Für 2014 sagt die EU-Kommission dem Währungsgebiet aber nach zwei Rezessionsjahren wieder ein Wachstum von rund einem Prozent voraus.

In den USA ist die Industrieproduktion im Januar durch den strengen Winter unerwartet stark zurückgegangen. Dies belastete den Handelsstart der Wall Street nur kurz, denn ein starkes Verbrauchervertrauen, gemessen von der Uni Michigan, lies die Kurse in New York schnell drehen. Auch der Dax schlug nur kurzfrsitig aus. Schon am Morgen konnten schwache Vorgaben aus Tokio dem Bullen auf dem Frankfurter Parkett nichts anhaben.

Kommentare (60)

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Programmierer

14.02.2014, 07:55 Uhr

Auch gestern wieder beste Schnäppchen im Schattenmarkt.
Da das Tageshoch im Dax gestern ausserbörslich war, muss es heute noch innerbörslich bestätigt werden.
Beste Kurse natürlich wieder VOR Xetrastart.
Ab 9 Uhr MüRü UP zum täglichen Tagesgewinner.
Wir drehen uns zwar im Kreis aber trotzdem darf in das Casino jeder eintreten.
Nie war es so einfach Geld zu verdienen.

Topmanager

14.02.2014, 08:58 Uhr

Sehr geehrter Herr Programmierer, einmalig ihre Ansagen
aber wenn man mit OS handelt ist es noch wesentlich einfacher da wird
man nicht ausgeknockt und trotzdem kann man immer früh kaufen und am Abend
verkaufen. Die Muenchner Re ist eben wieder besonders billig

Kreplach

14.02.2014, 09:12 Uhr

Warum müssen denn die Hochs aus dem außenbörslichen Handel am nächsten Tag im "offiziellen" Handel bestätigt werden? Ist das Pflicht?

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