Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

21.04.2015

17:57 Uhr

Börse Frankfurt

Dax packt die 12.000 Punkte nicht

Lange hat es danach ausgesehen, dass der Dax wieder über 12.000 Punkten schließt. Am Ende überwogen jedoch die Zweifel. Ein schwacher ZEW-Index und schlappe US-Börsen haben den Leitindex ausgebremst.

Börse am Abend

Die Griechenland-Krise ist zurück – Investoren werden vorsichtiger

Börse am Abend: Die Griechenland-Krise ist zurück – Investoren werden vorsichtiger

Ihr Browser unterstützt leider die Anzeige dieses Videos nicht.

FrankfurtDer Dax bleibt auf seinem Erholungskurs. Allerdings hat die sich Wachstumsdynamik im Laufe des heutigen Handelstages zunehmend abgeschwächt. Am Ende schloss der Leitindex 0,4 Prozent fester auf 11.940 Punkten. Zwischenzeitlich konnte er die 12.000-Punkte-Marke wieder knacken. Den Tageshöchststand markierte der Dax bei 12.079 Zählern.

Doch einen wirklichen Kaufgrund gab es heute eigentlich nicht. Denn selbst die von einigen Händlern angeführte Euro-Schwäche rechtfertigte nicht die heutigen Kursgewinne des Dax, zumal der Euro am Nachmittag gegenüber dem Dollar deutlich aufholen konnte und am Abend bei 1,0761 Dollar 0,2 Prozent im Plus lag.

Vielmehr hatten die Anleger etliche Gründe ihre Depots auszudünnen. Zum einen lag der ZEW-Konjunkturerwartungsindex mit einem Wert von 53,3 Punkten deutlich unter den prognostizierten 55,3 Zählern. Zum anderen konnten die Vorgaben aus den USA nicht überzeugen. Nach Frankfurter Börsenschluss lag der Dow Jones 0,4 Prozent im Minus auf 17.964 Punkten. Außerdem bleibt die Schuldenkrise Griechenlands weiterhin ein Thema an den Börsen.

Miserable Aktien: Die größten Kapitalvernichter des Jahres

Miserable Aktien

Die größten Kapitalvernichter des Jahres

Aktien können Anleger reich machen, aber auch arm. Gerade Anleger aus der Solarbranche mussten Letzteres schmerzhaft erleben. Das sind die größten Verlustbringer des vergangenen Jahres für Anleger.

Die Anleger sind besorgt, dass sich auch bei dem Treffen der Finanzminister der Euro-Zone am Freitag keine Einigung abzeichnen dürfte und ein Ausscheiden Griechenlands aus der Euro-Zone damit immer wahrscheinlicher wird. Bisher hat Athen keine Vorschläge gemacht, die die Billigung der Geldgeber finden. Griechenland benötigt dringend Geld, um seine Verbindlichkeiten weiter bezahlen zu können.

Vor diesem Hintergrund verlor die Athener Aktienbörse 3,5 Prozent. Der griechische Bankenindex fiel sogar um mehr als acht Prozent auf ein Rekordtief von 421,81 Punkten. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf Insider, den griechischen Finanzinstituten könnte der Zugang zu Notkrediten der EZB – im Fachjargon ELA genannt – erschwert werden. Analyst Connor Campbell vom Brokerhaus Spreadex erklärte, demnach versuche die EZB den Finanzhahn für die griechischen Banken etwas zuzudrehen. Dieser Schritt würde die ohnehin schon fatale finanzielle Situation der Institute noch schlimmer machen, ergänzte er.

Kommentare (6)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

21.04.2015, 09:53 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Rudolf Riedl

21.04.2015, 10:12 Uhr

"Könnte, würde, müsste" sowie DAX Stände zu reporten, stellt keine saubere Recherche mit fundierten Fakten des HB dar, sondern füllt nur Zeilen, sonst nichts. Da kann ich auch die Zeitung von gestern lesen.
Ich bringe es auf einen einfacheren Nenner:

Der Dax wird solange steigen, bis er anfängt zu fallen, trifft keines von beidem zu,
wird er in eine Seitwärtsbewegung übergehen.

Sonnigen Tag noch

Herr A. Schneider

21.04.2015, 10:21 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×