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14.11.2016

18:07 Uhr

Börse Frankfurt

Dax rettet sich ins Plus

Deregulierung der Finanzwelt – das ist Musik in den Ohren der Märkte. Unter dem künftigen US-Präsident Donald Trump könnte das Wirklichkeit werden. Der Dax verlor leicht an Schwung, bleibt aber in der Gewinnzone.

Börse am Abend

Nervöse Börse: Trumps Konjunkturpläne sorgen für Unruhe

Börse am Abend: Nervöse Börse: Trumps Konjunkturpläne sorgen für Unruhe

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DüsseldorfDer Dax hat etwas Schwung aus den vergangenen Handelstagen in die neue Woche hinübergerettet. Die Entscheidung für Donald Trump als zukünftigen US-Präsidenten stützte den deutschen Aktienindex am Montag ebenso wie robuste Wirtschaftsdaten aus Asien. Allerdings konnte der Dax nur kurz an der viel beachteten Marke von 10.800 Punkten kratzen. An dieser Hürde war der Dax seit August immer wieder gescheitert.
So auch an diesem Montag: Der Dax schloss lediglich 0,24 Prozent höher bei 10.694 Punkten.

Dass die Region von 10.800 Zählern ein starker Widerstand sein würde, habe sich abgezeichnet, schrieb Marktbeobachter Jens Klatt. Am Terminmarkt werde aktuell darauf gewettet, dass der Leitindex bis Freitag unterhalb von 10.800 Punkten stehe. Vor dem Wochenende laufen wieder einige Wetten am Terminmarkt aus.
Der MDax mittelgroßer Werte bewegte sich mit minus 0,07 Prozent auf 20.368 Punkte kaum vom Fleck. Der Technologie-Index TecDax verlor 0,37 Prozent auf 1.688 Zähler.

Für Auftrieb sorgte unter anderem eine fallender Euro-Kurs, der Waren europäischer Firmen auf dem Weltmarkt wettbewerbsfähiger macht. Die Gemeinschaftswährung war mit 1,0774 Dollar zeitweise so billig wie zuletzt vor gut zehn Monaten. In der vergangenen Woche hatte der deutsche Leitindex nach dem Überraschungssieg von Donald Trump nahezu vier Prozent hinzugewonnen. Zuvor war es allerdings auch wegen der Unsicherheit rund um die US-Wahl abwärts gegangen. Anleger dürften daher ein Interview mit dem designierten US-Präsident Donald Trump mit Freude aufgenommen haben. Gegenüber dem „Wall Street Journal“ äußerte sich Trump positiv über eine Deregulierung der Finanzwelt. Als Reicher bekäme er jederzeit einen Kredit, aber die Mittelschicht habe Probleme damit. Daran müsse sich etwas ändern, die Kreditvergabe müsse wieder angekurbelt werden.

Börsianer spekulieren nun auf ein groß angelegtes Konjunkturprogramm des künftigen US-Präsidenten Donald Trump. Dies spiegelte sich auch am Rohstoffmarkt wider: Das für Stromkabel und Wasserrohre verwendete Kupfer verteuerte sich um bis zu 3,4 Prozent auf 5.736,50 Dollar je Tonne. Der Preis für Zink stieg zeitweise sogar um fünf Prozent.

Am Anleihemarkt schüre die Aussicht auf ein schuldenfinanziertes US-Konjunkturprogramm Spekulationen auf eine anziehende Inflation, sagte Anlagestratege Daniel Lenz von der DZ Bank. Aber auch in Europa setzten Investoren auf eine höhere Teuerung. Das hiesige Inflationsbarometer stieg auf ein Zehn-Monats-Hoch.

„Die US-Zinserhöhung im Dezember kommt ganz sicher“, sagte ein Börsianer. Im kommenden Jahr sei mit weiteren Schritten der Notenbank Fed zu rechnen. Aus diesem Grund warfen Investoren bereits gehandelte, niedriger verzinste Staatsanleihen aus ihren Depots. Der Bund-Future, der auf der zehnjährigen Bundesanleihe basiert, fiel um bis zu 81 Ticks auf ein Zehn-Monats-Tief von 159,46 Punkten. Sein US-Pendant notierte mit 153 Zählern ebenfalls so niedrig wie zuletzt im Januar.

Investoren werden daher ihre Aufmerksamkeit auch auf die Auftritte zweier US-Notenbanker am Abend richten. Von ihren Aussagen erhoffen sie sich Hinweise auf das Tempo der erwarteten US-Zinserhöhungen. Im Vorfeld der US-Wahlen waren Marktbeobachter noch davon ausgegangen, dass die Fed bei einem Wahlsieg Donald Trumps ihren Kurs anpassen und nicht wie geplant im Dezember bereits die nächste Zinserhöhung vornehmen könnte.

Kommentare (3)

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14.11.2016, 17:38 Uhr

Wer braucht denn " Online-Dating-Portale " wenn es Muckibuden zum Eisen biegen für uns Männer und für die Ladys den Knack-Po zum trainieren gibt ?

Wenn ich Lust habe auf Spielbank, dann mache ich das ja auch nicht Online am PC. Sondern ziehe mir einen eleganten Smoking an, fahre nach Wiesbaden und verbinde das Ganze mit einem Besuch im Gourmetrestaurant Ente und einer Übernachtung im Nassauer Hof.

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14.11.2016, 17:40 Uhr

Bin nur 2x im Jahr in der Domstadt. Im Frühjahr zur FIBO, da der Kolibri als Sportwissenschaftlerin nach dem Uniabschluss als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten wird, und wir uns dort weitergehende Expertise holen. Und im Sommer zu den Kölner Lichter wegen des geilen Feuerwerks am Rhein. Außerdem hatte ich mal dort eine City-Immobilie im Townhaus-Stil, die ich aber dieses Jahr verkauft habe.

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14.11.2016, 17:43 Uhr

Stimmt nicht. Die einzige Spielregel die es gibt, sind keine Kinder. Ansonsten ist meine Herzdame (inzw. sogar Verlobte) absolut gleichberechtigt. Und wird nach der Uni als meine persönliche Fitnesstrainerin und Ernährungscoach arbeiten. Wenn ich mit spätestens Mitte 40 mit dem Börsenzeugs aufhöre, und als GT3 -Fahrer im selbst finanzierten Team in der VLN mit einem R8 LMSultra teilnehme

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