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14.01.2011

06:00 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schafft die Wende

Anleger im Wechselbad der Gefühle: Die Berichtssaison in den USA läuft ermutigend, Nachrichten aus Fernost enttäuschen die Märkte. China tritt weiter auf die Konjunkturbremse - und hat damit die Börse kurzzeitig durchgeschüttelt. Bis zum Börsenschluss erholt sich aber der Dax.

Der Dax schafft trotz guten Bilanzen der US-Unternehmen heute keinen starken Anstieg. DAPD

Der Dax schafft trotz guten Bilanzen der US-Unternehmen heute keinen starken Anstieg.

HB FRANKFURT. Nach deutlichen Verlusten schloss der Dax nahezu unverändert bei 7075 Punkten und holte damit frühe Verluste wieder auf. Für Nervosität hatte die erneute Straffung der Geldpolitik in China gesorgt. Auf Wochensicht hat der Dax 1,8 Prozent gewonnen.

"Wenn China die geldpolitischen Zügel strafft, ist das immer erst einmal ein kleiner Schockeffekt für die Märkte, weil die Anleger einen Dämpfer beim Wirtschaftswachstum fürchten", sagte ein Händler. Ein weiterer Börsianer warnte jedoch davor, das Dax-Minus überzubewerten. "Wir sehen eine leichte Konsolidierung auf hohem Niveau", sagte er. "Solange der Dax nicht unter 7000 Punkten schließt, sieht es für die neue Woche gut aus."

Die chinesische Notenbank will dem Markt mehr Liquidität entziehen, um damit eine Überhitzung der schnell wachsenden Wirtschaft zu verhindern. Dazu hob sie am Freitag zum siebten Mal in Folge für Banken die Mindestreserveanforderungen an, die nun so hoch wie nie zuvor sind. Experten gehen davon aus, dass mit dem jüngsten Schritt geldpolitisch noch nicht das letzte Wort gesprochen ist: "Wir erwarten, dass die Zentralbank die Zinsen im ersten Quartal noch ein oder zwei Mal anhebt, und wir erwarten auch zwei weitere Erhöhungen der Mindestreserve-Anforderungen im gleichen Zeitraum", sagte Don Xian'an, Chefvolkswirt bei Industrial Securities.

Die zu Wochenschluss veröffentlichten US-Konjunkturdaten fielen gemischt aus und bewegten den Markt kaum. Die Einzelhändler zwischen New York und San Francisco steigerten ihren Umsatz im Dezember nur moderat, während die Verbraucherpreise stärker als erwartet stiegen.

Kommentare (1)

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Euro Zerfall

14.01.2011, 15:45 Uhr

Swiss Franc gegen andere Währungen 2010. Der Euro ist das Schlusslicht. Der DAX ist %15 gestiegen der SMi hat sich nicht vom Fleck gerührt. So ein Zufall...Der Wind vom Aufschwung kommt eher von der brise die mal im Gesicht spürt wenn der Euro im freien Fall sich in Richtung Terminalvelocity bewegt...
1) Mongolei, Tigrit (+3,7%)
2) Japan, Yen (+3,6%)
3) Australien, Dollar (+3%)
4) Malaysien, Ringgit (+1,1%)
5) Südafrika, Rand (+0,8%)
6) Thailand, baht (+0,3%)
Ferner:
Singapur, Dollar (-1,1%)
israel, Shekel (-2,8%)
Schweden, Krone (-3,6%)
Mexiko, Peso (-4,2%)
Kanada, Dollar (-4,7%)
brasilien, Real (-5,2%)
indien, Rupie (-6%)
China, Renminbi (-6,7%)
USA, Dollar (-9,7%)
Norwegen, Krone (-10,1%)
Russland, Rubel (-11,2%)
Grossbritannien, Pfund (-12,8%)
Türkei, Neue Lira (-12,3%)
Ägypten, Pfund (-14,7%)
Euro (-15,6%)


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