Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

14.12.2012

17:44 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schafft vierte Gewinnwoche in Folge

Die Dax-Rally ist am Freitag zwar etwas ins Stocken geraten, doch auf Wochensicht steht beim Leitindex ein Plus. Konjunkturdaten sorgten für Optimismus. Der US-Haushaltsstreit verhinderte jedoch ein Kursfeuerwerk.

Händler an der Frankfurter Börse. Seit Jahresbeginn hat der Dax rund 30 Prozent zugelegt. AFP

Händler an der Frankfurter Börse. Seit Jahresbeginn hat der Dax rund 30 Prozent zugelegt.

FrankfurtAm letzten Handelstag der Woche hat sich der Dax kaum von der Stelle bewegt. Nachdem der Leitindex im Handelsverlauf mehrmals das Vorzeichen geändert hatte, schloss er 0,19 Prozent höher bei 7.596 Punkten. Das Tageshoch lag bei 7.619 Punkten. Auf Wochensicht hat der Dax gut ein Prozent dazugewonnen und damit seine vierte Gewinnwoche in Folge geschafft. Seit Jahresanfang hat der Index um knapp 29 Prozent zugelegt.

Trotz zuversichtlich stimmender Konjunkturdaten aus China, trauten sich die Anleger nicht wirklich aus der Deckung. Belastend wirkte sich vor allem der anhaltende US-Haushaltsstreit aus: „Die Verhandlungen bis zur letzten Minute bringen Unsicherheit in den Markt und verleiten zu Gewinnmitnahmen“, schrieb Roger Peeters, Analyst von Close Brothers Seydler, in einem Kommentar.

Welche Aktien die Analysten verschmähen - Deutschland

Hannover Rück

Branche: Versicherung

Analystenurteile: 31

davon positiv: 7

positiv in Prozent: 23%

Vossloh

Branche: Maschinenbau

Analystenurteile: 18

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 22%

Beiersdorf

Branche: Konsum

Analystenurteile: 36

davon positiv: 8

positiv in Prozent: 22%

Aixtron

Branche: Elektronik

Analystenurteile: 32

davon positiv: 7

positiv in Prozent: 22%

Rational AG

Branche: Großküchen

Analystenurteile: 11

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 18%

Bang & Olufsen

Branche: Unterhaltungselektronik

Analystenurteile: 6

davon positiv: 1

positiv in Prozent: 17%

Puma

Branche: Bekleidung

Analystenurteile: 26

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 15%

Merck KGaA

Branche: Pharma

Analystenurteile: 29

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 14%

Fuchs Petrolub

Branche: Öl

Analystenurteile: 17

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 12%

Fielmann

Branche: Handel

Analystenurteile: 18

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 11%

Deutz AG

Branche: Motoren

Analystenurteile: 10

davon positiv: 1

positiv in Prozent: 10%

Douglas Holding

Branche: Handel

Analystenurteile: 13

davon positiv: 0

positiv in Prozent: 0%

SGL Carbon

Branche: Chemie

Analystenurteile: 16

davon positiv: 0

positiv in Prozent: 0%

Quelle: Factset, DZ Bank

Republikaner und Demokraten müssen bis Jahresende einen Kompromiss finden, sonst treten automatische Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen im Volumen von rund 600 Milliarden Dollar in Kraft. Dies könnte die USA laut Experten in eine Rezession stürzen. Bislang scheinen die politischen Fronten aber verhärtet: Die Demokraten verlangen höhere Steuern für die Reichen, die Republikaner lehnen jede Steuererhöhung ab und argumentieren, dies wäre Gift für die Konjunktur.

Neue Konjunkturdaten aus den USA hatten keine Auswirkung auf die Märkte. Der Handel an der Wall Street begann mit moderaten Gewinnen.

Chinas Konjunktur-Daten sorgten für Zuversicht

Erfreut nahmen die Anleger dagegen zur Kenntnis, dass sich Chinas Industrie weiter auf Erholungskurs befindet. Nach vorläufigen Daten ist der Einkaufsmanagerindex der Großbank HSBC im Dezember auf 50,9 Punkte gestiegen - das ist der höchste Stand seit 14 Monaten. Dies gab auch den Preisen am Rohstoffmarkt Auftrieb. Auch der Euro profitierte zunächst von dem wiedererwachten Risikoappetit und stieg bis auf 1,3131 Dollar.

Welche Aktien die Analysten verschmähen - Europa

Peugeot

Branche: Auto

Analystenurteile: 20

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 20%

Palfinger

Branche: Bau

Analystenurteile: 10

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 20%

Logitech

Branche: Computer

Analystenurteile: 20

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 20%

Laurent-Perrier

Branche: Spirituosen

Analystenurteile: 5

davon positiv: 1

positiv in Prozent: 20%

Remy Cointreau

Branche: Spirituosen

Analystenurteile: 21

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 19%

H&M

Branche: Bekleidung

Analystenurteile: 32

davon positiv: 6

positiv in Prozent: 19%

Vestas

Branche: Windkraft

Analystenurteile: 26

davon positiv: 4

positiv in Prozent: 15%

Telekom Austria

Branche: Telekom

Analystenurteile: 19

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 11%

Wienerberger

Branche: Bau

Analystenurteile: 13

davon positiv: 0

positiv in Prozent: 0%

Italcementi

Branche: Baustoffe

Analystenurteile: 21

davon positiv: 2

positiv in Prozent: 10%

Quelle: Factset, DZ Bank

Das krisengeschüttelte Griechenland will künftig Kapitalgewinne aus Aktiengeschäften besteuern. Mit der Maßnahme will das Euro-Land seinen internationalen Geldgebern entgegenkommen und seinen maroden Haushalt sanieren. Das geht aus einem Gesetzesentwurf zur Steuerreform vom Donnerstag hervor.

Ab April 2013 sollen die Gewinne aus Aktiengeschäften an der Athener Börse mit 20 Prozent besteuert werden. Der Steuersatz, der auf Unternehmensgewinne erhoben wird, soll zugleich auf 26 Prozent von gegenwärtig 20 Prozent angehoben werden. „Das vorgeschlagene Gesetz ist Teil eines breiteren Plans zur Schaffung eines fairen und effektiven Steuersystems“, teilte das Finanzministerium mit.

Kommentare (18)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

14.12.2012, 09:22 Uhr

Weiter Zeit die Früchte zu ernten. Ich hab mich heute teilweise bei BASF mit 72, 72,30 je 1K ausgeklingt (weitere Limite liegen bei 72,60, 72,90 und 73,20 bzw. 72 SL "oco" beim letzten Limit).
Und bei BMW den SL auf +7% (67,41) angehoben. Nur die Krücke Siemens will noch nicht so richtig mitlaufen. Der SL bleibt daher bei +5% (81,38).

Holzhammer

14.12.2012, 09:29 Uhr

wie ihr Name schon signalisiert,
Sie brüsten sich gerne mit künstlicher Quantität.

Auf_Schneider

14.12.2012, 11:52 Uhr

Kriegen Sie sonst nirgendwo Bewunderung, oder warum müllen Sie uns Tag für Tag mit Ihren Luftschlössern voll?

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×