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05.10.2012

17:47 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt dank US-Daten im Plus

Der Leitindex schafft ein deutliches Wochenplus. Im Mittelpunkt des Geschehens stand der US-Arbeitsmarktbericht, der die Investoren positiv überraschte. Die Notenbanken hielten sich diesmal raus.

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An den Börsen herrschte am letzten Wochenhandelstag Kauflaune. Grund war der besser als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktbericht. Zudem verkündete EZB-Chef Mario Draghi gestern nochmals: Sein Institut stehe bereit, um Anleihen der Schuldenstaaten zu kaufen und sei vorbereitet, wenn Spanien unter den Rettungsschirm schlüpft. Nach Bekanntgabe der US-Zahlen verstärkte der Dax seinen Aufwärtstrend und schloss schließlich 1,27 Prozent höher bei 7.397 Punkten.

Die Arbeitslosenquote sank im September auf 7,8 Prozent. Das waren 0,3 Prozentpunkte weniger als im August (8,1 Prozent). Die Unternehmen hätten 114 000 neue Jobs geschaffen und damit mehr als im Vormonat (96 000 Arbeitsplätze), teilte das US-Arbeitsministerium in Washington am Freitag mit.

Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl sind die neuen Zahlen ein Erfolg für Präsident Barack Obama. Erst beim Parteitag der Demokraten hatte er vor drei Wochen verstärkte Anstrengungen versprochen, um mehr Jobs zu schaffen.

„Das ist ein ziemlich guter Arbeitsmarktbericht“, sagte Mark Zandi, Chefökonom von Moody’s Economy.com. „Seit die Zahl der Stellen vor zweieinhalb Jahren wieder begann zu wachsen, sind damit rund 4,7 Millionen neue Arbeitsplätze entstanden. Das bedeutet, rund die Hälfte der Jobs, die in der Rezession verloren gingen, sind wieder zurückgewonnen.“

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Der Internationale Währungsfonds (IWF) blickt wenig optimistisch in die Zukunft. Für dieses Jahr rechnet der Fonds nur noch mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von 3,3 Prozent, 2013 soll das globale Bruttoinlandsprodukt um 3,6 Prozent zulegen. Der IWF revidierte damit seine bisherigen Prognosen um 0,1 beziehungsweise 0,3 Prozentpunkte nach unten.
„Die weitere Abkühlung des Wachstums der Weltwirtschaft in diesem und im nächsten Jahr geht mit einer deutlichen Zunahme der Abwärtsrisiken einher“, heißt es in dem Weltwirtschaftsbericht, der dem Handelsblatt (Freitagausgabe) in Auszügen vorliegt und Anfang nächster Woche vorgestellt werden soll.

Kommentare (16)

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Kostolany

05.10.2012, 09:01 Uhr

Die Kurse sind immer schon zu sehr gestiegen
um noch zu kaufen und
immer noch nicht tief genug gefallen um schon zu kaufen,
aber sie sind leider noch nicht hoch genug zum verkaufen
und ...
Wenn die Konjunktur anspringt, dann sollen die
Zittrigen wieder hinter dem abgefahrenen Zug herlaufen, will uns dieser Artikel sagen.

Account gelöscht!

05.10.2012, 09:35 Uhr

Zentralbanken können nichts tun, außer ungedecktes Papiergeld zu drucken.

In den USA kann man sehen, daß außer einem kleinem Strohfeuer keine Veränderung stattfindet.

Das Gleiche wiederholt sich in der EU.

Allerdings ist sowohl in Amerika als auch in der EU eine Vermögensblase entstanden, die allerdings keinen positive Wirkung auf das Wirtschafts-Wachstum hat.

Es wachsen lediglich die Gewinne der Finanzmarkt-Teilnehmer.

Der Aktienmarkt wächst, denn mit fast zinslosem Geld läßt sich trefflich spekulieren.

Die Kurse steigen ohne Relevanz zur Wirtschaftsentwicklung, der letzte Narr steigt ein, nachdem die Profis längst ausgestiegen sind.

Das alles haben wir doch schon xmal erlebt. Oder?


Ameise

05.10.2012, 10:08 Uhr

...sobald die Konjunktur anzieht,kommt die Inflation auch auf die Konsumentenpreise. Immobilien, Gold und Benzin sind nur die Vorboten.

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