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11.12.2015

17:50 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt deutlich im Minus

Erst haben Meldungen der EZB und der Internationalen Energieagentur den Dax auf Talfahrt geschickt. Mit der Öffnung der US-Börsen ging es dann noch weiter bergab. Inzwischen hat sich der Leitindex aber wieder gefangen.

Börse am Abend

Extrem schwacher Dax zum Wochenende

Börse am Abend: Extrem schwacher Dax zum Wochenende

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FrankfurtMit dem schwachen Handelsstart an der Wall Street ist auch der Dax am Freitag abgerauscht. Am Ende ging der Leitindex bei 10.340 Punkten 2,4 Prozent schwächer aus dem Handel. Auf Wochensicht hat der Dax 3,7 Prozent verloren.

Zwei Meldungen hatten den Dax während des Tages auf Talfahrt geschickt. So erklärte EZB-Direktor Benoit Coeuré, dass die Gefahr einer Abwärtsspirale bei den Preisen inzwischen abgewendet sei. „Das größte Risiko bei der Inflation ist nun vom Tisch: Das war die Gefahr einer Deflation“, so Coeuré.

Fast zur gleichen Zeit hatte die Internationale Energieagentur eine neue Studie zum Ölpreis veröffentlicht: Das Überangebot am Weltmarkt werde mindestens bis spät ins Jahr 2016 anhalten, hieß es in dem Monatsbericht. Als Grund wurde die kürzlich bestätigte Entschlossenheit des Ölkartells Opec genannt, die Ölförderung des Kartells zu maximieren.

Anleger machen Kasse.

Dax 11.12.2015

Anleger machen Kasse.

Im Blick standen bei den Marktteilnehmern zudem der wieder steigende Euro-Kurs und der schwächelnde Yuan. Der Euro wurde um die 1,09 US-Dollar gehandelt, das ist ein leichtes Plus – was auf den Export deutscher Firmen und damit auf die Gewinne drückt.

Die Kursverluste des Yuan schürten Diskussionen um den geldpolitischen Kurs der People's Bank of China (PBoC). „Die Regierung hat üblicherweise interne Zielmarken für den Yuan-Kurs“, sagte ein chinesischer Devisenhändler. „Allerdings kennen wir die Spannen nicht.“

Kaum Beachtung fanden dagegen laut Analyst Dirk Gojny von der National-Bank in Essen die leicht gestiegenen Preisdaten aus Deutschland, da sie vom November seien. Der MDax der mittelgroßen Aktienwerte verlor 2,3 Prozent und fiel auf 20.196 Punkte. Der Technologiewerte-Index TecDax sank um 1,8 Prozent auf 1.766 Punkte. Der Leitindex der Euro-Zone, der EuroStoxx 50, gab um 1,9 Prozent auf 3.208 Punkte nach.

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