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07.03.2011

18:05 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt im Minus

Im Schlepptau der Wall Street rutschte der Dax am Nachmittag ins Minus. Geringe Umsätze verstärkten die Schwankungen

Blick aufs Börsenparkett: Der hohe Ölpreis belastet Quelle: dapd

Blick aufs Börsenparkett: Der hohe Ölpreis belastet

Frankfurt

Europas Anleger haben sich am Montag von Kursverlusten an der Wall Street die kurz aufgeflammte Kauflaune wieder verderben lassen. Nachdem an den US-Börsen die Kurse ins Minus gerutscht waren, ging es auch in Europa abwärts. Der Dax sank um 0,2 Prozent auf 7161 Punkte. Der Stoxx50 und der EuroStoxx50 schlossen bis zu 0,5 Prozent niedriger. "Wir folgen der Wall Street", sagte ein Händler. "Allerdings sind die Umsätze sehr gering, viele Anleger in Deutschland nutzen Karneval offensichtlich für einen Kurzurlaub." Die geringen Umsätze sorgten Händlern zufolge zeitweise für hohe Ausschläge in beide Richtungen. Auf die Stimmung drückte zudem der relativ hohe Ölpreis: Öl der US-Sorte WTI kostete angesichts der andauernden Kämpfe um Libyen zeitweise fast 107 Dollar je Barrel - so viel wie seit September 2008 nicht mehr.

Dax-Schwergewicht BASF stützte mit einem Plus von einem Prozent den Leitindex, während die ebenfalls schwer gewichteten Aktien von Siemens den Dax drückten.

Hauptgesprächsthema am Markt war aber das Interesse von Daimler und Rolls-Royce an dem Motorenbauer Tognum. Die beiden Unternehmen wollen zu gleichen Teilen die Mehrheit an dem Motorenbauer übernehmen. Die im MDax gelisteten Titel von Tognum kletterten um 23 Prozent auf 22,775 Euro. Ein solcher Deal sei für alle Beteiligten sinnvoll, erklärten Händler die Euphorie der Anleger. Auch bei den Daimler-Aktionären kam das Vorhaben gut an: Die Aktien zogen um 0,7 Prozent an. Rolls-Royce dagegen fielen um 0,7 Prozent.

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