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28.03.2011

17:51 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt im Minus

Der Dax hat sich nicht in der Gewinnzone halten können und schloss knapp im Minus. Im Fokus der Anleger standen nach den Landtagswahlen vor allem nachhaltige Investments.

ÖkoDax gewinnt nach Landtagswahlen. Quelle: Reuters

ÖkoDax gewinnt nach Landtagswahlen.

Frankfurt/DüsseldorfDer Dax ist mit leichten Verlusten in die neue Handelswoche gestartet. Belastet von Kursabschlägen bei Autoaktien ging der deutsche Leitindex 0,1 Prozent schwächer bei 6938 Zählern aus dem Handel.

Die US-Börsen notierten bei Handelsschluss in Europa im Plus. Der Dow-Jones-Index und der S&P 500 stiegen um jeweils 0,1 Prozent. Auch der Nasdaq-Composite rückte um 0,1 Prozent vor.

Das Handelsvolumen im Dax fiel auf 72,6 (Freitag: 80,8) Mio. Aktien. Der Umsatz sank auf rund 2,3 (2,7) Mrd. Euro.

Die Zuspitzung der Lage im Atomkraftwerk Fukushima, wo die japanische Regierung eine Kernschmelze in einem Reaktor einräumte, werde weitgehend ausgeblendet, erklärte Helaba-Analyst Christian Schmidt. "Sollten aber deutlich schlechtere Nachrichten aus Japan kommen, kann sich das schnell wieder ändern." Schmidt erklärte, viele Anleger konzentrierten sich ansonsten auf das bevorstehende Quartalsende. Daher gebe es kaum Bereitschaft, sich von Positionen zu trennen. Seit vergangener Woche sind die Umsätze deutlich geschrumpft. "Für den Markt ist es kein gutes Zeichen, wenn der Dax mit hohem Umsatz fällt, aber bei wenig Umsatz steigt", erklärte ein Börsianer.

Gefragt waren nach dem Wahlerfolg der Grünen in Baden-Württemberg dagegen die Papiere von alternativen Energie-Anbietern. Mit 12,4 Prozent Plus waren die Titel von Nordex die größten Gewinner im TecDax. Der Windkraft-Spezialist erklärte am Montag, dass sich sichtbare Wachstumsimpulse 2012 in Umsatz und Ergebnis niederschlagen würden. Auch die Papiere von Solarworld, und Q-Cells legten mehr als acht Prozent zu.

Kommentare (2)

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Fortunio

28.03.2011, 14:13 Uhr

Es gibt immer Gewinner. Die Frau der Stunde ist Susanne Klatten

Silberstein

28.03.2011, 15:03 Uhr

Kostolany sah das mit den Umsätzen anders. Steigende Kurse bei niedrigen Umsätzen sind gut. Das lockt die ganzen Zittrigen wieder an, die in der Krise alles aus dem Fenster warfen.

Erst hohe Umsätze bei steigenden Kursen werden gefährlich. Denn dann sind alle wieder auf dem fahrenden Zug aufgesprungen, der jetzt erst wieder langsam anfährt.

Hohe Umsätze bei fallenden Kursen sind ebenfalls gut, da die Papiere von den zittrigen Händen in die starken Hände wechseln.

Ich frage mich nicht, ob ich auf einen Ungenannten Börsianer höre oder auf einen der mehr als 4 Jahrzehnte Börsenerfahrung gesammelt hat. Die Wahl fällt mir leicht.

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