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12.02.2014

18:18 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt im Plus

Der erste Auftritt der neuen Fed-Chefin und China stimmen Anleger optimistisch. Der Dax schließt 0,65 besser als am Dienstag – die 9600 Punkte rücken jedoch wieder aus dem Blickfeld. Zu den Gewinnern gehören Bankaktien.

Yellen und US-Haushalt beflügeln die Börsen

Video: Yellen und US-Haushalt beflügeln die Börsen

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FrankfurtDie Erholung am deutschen Aktienmarkt hat sich am Mittwoch fortgesetzt. Experten verwiesen auf die guten Vorgaben der amerikanischen und asiatischen Börsen, die von einer Rede der neuen Fed-Chefin Janet Yellen sowie guten Konjunkturdaten aus China profitierten. Die Einigung auf eine Anhebung der gesetzlichen US-Schuldenobergrenze und starke Geschäftszahlen einiger europäischer Großkonzerne hellten die Stimmung zusätzlich auf.

Der Dax stieg um 0,65 Prozent auf 9540 Punkte. Damit verlor er die 9600 Marke, die er gegen 16 Uhr angepeilt hatte, zwar wieder aus dem Blick. Vom Tiefpunkt der jüngsten Korrektur in der vergangenen Woche hat der Leitindex jedoch bereits wieder mehr als fünf Prozent zugelegt. Der MDax kletterte um 0,52 Prozent auf 16 644,51 Punkte, der TecDax gewann 0,76 Prozent auf 1251,82 Punkte.

Die ersten öffentlichen Äußerungen von Yellen als Chefin der US-Notenbank am Dienstag brachten zwar keine Überraschungen. Börsianer sprachen aber von einem Signal der Kontinuität. Nur eine „merkliche Änderung beim Ausblick“ für die Wirtschaft würde die Währungshüter dazu veranlassen, das Tempo bei der Bondkauf-Reduzierung rauszunehmen und eine Pause bei dem so genannten „Tapering“ einzulegen, sagte Yellen auf eine entsprechende Frage bei ihrer Anhörung vor dem Repräsentantenhaus.

„Ihre Botschaft zur Kontinuität bei der Politik und – damit einhergehend – die Kontinuität beim Ausblick legen nahe, dass sie auf Kurs bleiben werden“, sagte Keith Hembre, ein ehemaliger Analyst der Minneapolis-Fed, der nun Chefökonom von Nuveen Asset Management ist.

Die amerikanischen Indizes tanzten derweil fast auf der Stelle: Der Dow-Jones-Index der Standardwerte verlor bis 18 Uhr deutscher Zeit 0,3 Prozent und rutschte auf 15.938 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500 verlor 0,11 Prozent auf 1819 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq rückte ein Zehntel Prozent auf 4197 Punkte vor.

In Tokio zog der Nikkei-Index um 0,4 Prozent auf 14.719 Zähler an. Der chinesische Shanghai Composite blieb trotz guter Konjunkturdaten fast unverändert bei 2104 Punkten.

Die zuverlässigsten Dividendenzahler in Deutschland

Platz 1

Fuchs Petrolub

Branche: Schmierstoffe
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 24,1 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,7 Prozent
Ausschüttungsquote: 37,6 Prozent

Platz 2

Baywa

Branche: Handel
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 11,5 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,1 Prozent
Ausschüttungsquote: 29,2 Prozent

Platz 3

Fresenius SE

Branche: Medizintechnik und Gesundheit
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 10,6 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,2 Prozent
Ausschüttungsquote: 21,2 Prozent

Platz 4

Fielmann

Branche: Optiker
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,6 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 3,6 Prozent
Ausschüttungsquote: 85,1 Prozent

Platz 5

Bayer

Branche: Pharma
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 14,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,3 Prozent
Ausschüttungsquote: 35,7 Prozent

Platz 6

Linde

Branche: Industriegase
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 9,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,2 Prozent
Ausschüttungsquote: 34,8 Prozent

Platz 7

Stratec Biomedical

Branche: Medizintechnik
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 9
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 27,2 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 41,7 Prozent

Platz 8

Munich Re

Branche: Versicherungen
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,7 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 4,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 46,4 Prozent

Platz 9

OHB

Branche: Raumfahrt
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 13,9 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 2,9 Prozent
Ausschüttungsquote: 38,0 Prozent

Platz 10

SAP

Branche: Software
Anzahl der Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 8
Durchschnittliche Erhöhung pro Jahr: 12,9 Prozent
Dividendenrendite 2014e: 1,8 Prozent
Ausschüttungsquote: 30,3 Prozent

Quelle: FactSet, DZ BANK

Die chinesischen Exporte haben im Januar überraschend deutlich um 10,6 Prozent zugelegt. Die Importe kletterten um zehn Prozent. Experten hatten lediglich mit zwei und drei Prozent gerechnet. „Die Handelszahlen waren eine Überraschung für den Markt“, sagte Zhou Hao, von ANZin Shanghai. „Die über den Erwartungen liegenden Exporte zeigen auch eine Verbesserung bei der weltweiten Nachfrage.“ Darren Sinden von Titan Investment Partners mahnte jedoch zur Vorsicht. „Die Export-Zahlen liegen so deutlich über den Markterwartungen, dass man sie hinterfragen muss.“

Kommentare (47)

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Programmierer

12.02.2014, 07:47 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Paulchen

12.02.2014, 08:24 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Oktimonist

12.02.2014, 09:08 Uhr

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