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30.03.2017

17:48 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt in Reichweite des Rekordhochs

Aktienanleger haben sich am Donnerstag nicht von ihrem Angriff auf das zwei Jahre alte Rekordhoch beim Dax abbringen lassen. Rückenwind erhielt der deutsche Leitindex vom fallenden Euro. Risiken werden ausgeblendet.

Börse am Abend

Dax auf neuem Jahreshoch – Daran liegt´s

Börse am Abend: Deshalb ist der Dax auf neuem Jahreshoch

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FrankfurtDer Dax hat so hoch wie seit zwei Jahren nicht mehr geschlossen: bei 12.256 Punkten. Damit ist der deutsche Leitindex nur noch 134 Zähler von seinem im April 2015 erzielten Rekordhoch entfernt. Der europäische Index EuroStoxx50 notierte am Abend praktisch unverändert bei 3481 Punkten.

Von dem Rekordhoch gehe eine magische Anziehungskraft aus, sagte Fondsmanager Thomas Altmann vom Frankfurter Vermögensverwalter QC Partners. Risiken würden ausgeblendet. „Dabei können die beginnenden Brexit-Verhandlungen jederzeit zu unliebsamen Überraschungen führen.“ Die britische Premierministerin Theresa May hatte am Mittwoch den Antrag zum Austritt des Vereinigten Königreichs aus der EU in Brüssel eingereicht.

Experten des Börsenstatistik-Magazins „Index-Radar“ hatten bereits geschrieben, dass es gut möglich sei, dass die Kurse wieder sinken. Am Mittwochabend hatten mehrere US-Notenbanker angedeutet, dass es im laufenden Jahr mehr als drei Zinsanhebungen geben könnte. Steigende Zinsen sind ein potenzieller Belastungsfaktor für die Börsen, da sie die Attraktivität von Aktien im Vergleich zu festverzinslichen Wertpapieren schmälern können.

Börse Tokio: Asien-Börsen uneinheitlich

Börse Tokio

Asien-Börsen uneinheitlich

Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag ohne klaren Trend notiert. In Tokio drückte vor allem der wieder etwas stärkere Yen auf die Kurse, weil eine starke Landeswährung die Gewinne der Exportindustrie schmälert.

Im Dax waren Linde kaum verändert. Der europäische Betriebsrat des Industriegase-Konzerns verschärft seine Kritik an der geplanten Fusion mit dem US-Rivalen Praxair. In Gesprächen mit dem Management sei klar geworden, dass „es nach einer Fusion mit Praxair in den einzelnen Ländern der EU zu einem weiteren erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen kommen wird“, hieß es in einem Schreiben des europäischen Betriebsrats an die Mitarbeiter, das Reuters vorlag. Daimler lagen wegen des Dividendenabschlags rund vier Prozent im Minus.

Die Aktie der Münchener Beteiligungsgesellschaft Aurelius konnte sich am Donnerstag leicht erholen: Nachdem sie am Mittwoch im Frankfurter Xetra-Handel um rund 35 Prozent auf 35 Euro abgestürzt war, stieg der Kurs am Mittag um 8,8 Prozent auf 38,09 Euro pro Aktie. Bereits am Dienstag war die Aktie zweistellig abgestürzt, nachdem die Gesellschaft ins Visier des Hedgefonds Gotham City geraten war. Er hatte in einem im Internet veröffentlichten Bericht geschrieben, die Aurelius-Aktie sei seiner Ansicht nach nicht mehr wert als 8,56 Euro.

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