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10.11.2015

17:48 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt leicht im Plus

Schwache Konjunkturdaten aus China und die Erwartung höherer Zinsen in den USA drücken die Stimmung an der Börse. Der Dax kommt kaum voran. Für Unterstützung sorgt hingegen der schwache Euro.

Börse am Abend

Zahlen durchgesickert: Eon verzeichnet Rekord-Verlust

Börse am Abend: Zahlen durchgesickert: Eon verzeichnet Rekord-Verlust

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FrankfurtAngesichts eines baldigen Endes der ultralockeren Geldpolitik in den USA haben sich die Aktienanleger in Europa am Dienstag zurückgehalten. Der Dax schloss 0,16 Prozent im Plus 10.832 Punkten. Der Euro Stoxx 50 notierte bei 3425 Zählern ebenfalls nahezu unverändert.

„Die Anleger sind vorsichtig und wagen sich nicht so richtig in die eine oder andere Richtung vor“, sagte ein Händler. Unterstützt wurden Europas Aktienmärkte vom Kursrückgang des Euros. Die Gemeinschaftswährung rutschte angesichts der wachsenden Spekulationen auf die erste Zinserhöhung in den USA seit 2006 unter 1,07 Dollar und näherte sich damit dem im März erreichten Zwölf-Jahres-Tief von 1,0458 Dollar.

Mit dem niedrigen Euro-Kurs wachsen die Aussichten der europäischen Exportindustrie auf den Weltmärkten. Auf der anderen Seite hemmt der starke Dollar die Geschäfte der US-Unternehmen. Zudem sorgten sich einige Börsianer über das baldige mögliche Ende der lockeren US-Geldpolitik, die als einer der Hauptgründe für die Rally an den Aktienmärkten der letzten Jahre gilt.

Aktienarten

Inhaberaktie

Ein Eigentümerwechsel ist jederzeit möglich.

Namensaktie

Die Besitzer sind in ein Aktionärsregister eingetragen.

Stammaktie

Der Aktionär hat alle gesetzlichen Mitspracherechte.

Vorzugsaktie

Der Aktionär erhält eine höhere Dividende, verzichtet aber auf Mitspracherechte.

Stückaktie

Der Aktionär ist mit einem prozentualen Beitrag am Grundkapital beteiligt.

Nennwertaktie

Der Aktionär ist mit einem bestimmten Euro-Betrag (mindestens ein Euro) am Grundkapital beteiligt.

Quelle

„Aktien für Dummies“, Autoren: Christine Bortenlänger und Ulrich Kirstein. ISBN: 978-3-527-71018-8

Der unerwartet langsame Anstieg der Verbraucherpreise in China schürte Sorgen vor einer weiteren Abschwächung der Konjunktur in der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Dies war vor allem am Rohstoffmarkt zu spüren, wo Kupfer sich um bis zu ein Prozent auf 4907 Dollar je Tonne verbilligte. China ist der weltgrößte Abnehmer des Industriemetalls.

Erneut auf Talfahrt war die Börse in Lissabon, wo der Leitindex um bis zu 2,3 Prozent nachgab. Zum Handelsschluss betrug das Minus noch 0,3 Prozent. Linksgerichtete Parteien, die dem Reformkurs kritisch gegenüberstehen, wollen die Mitte-Rechts-Minderheitsregierung des Ministerpräsidenten Pedro Passos Coelho stürzen.

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