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22.06.2011

18:03 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt mit leichten Verlusten

Trotz der Erleichterung über die Entspannung in Griechenland bewegte sich der Dax heute kaum. Börsianer warten auf den Entscheid der US-Notenbank nach Handelsschluss. Südzucker war heute größter Gewinner.

Nach kräftigen Gewinnen am Vortag geht es heute am deutschen Aktienmarkt ruhiger zu. Quelle: Reuters

Nach kräftigen Gewinnen am Vortag geht es heute am deutschen Aktienmarkt ruhiger zu.

DüsseldorfWer auf steigende Kurse in Folge der Erleichterung über den positiven Ausgang des Votums in Griechenland gehofft hatte, wurde heute enttäuscht. Der deutsche Leidindex kam zur Wochenmitte kaum vom Fleck. Zu Handelsschluss notierte der Dax 0,1 Prozent im Minus bei 7.278 Punkten. Auch bei den Werten in der zweiten Reihe war heute wenig los. Der MDax gewann 0,2 Prozent auf 10.667 Zähler, der TecDax notierte 0,1 Prozent schwächer bei 875 Punkten.

In Deutschland spürte man heute wenig Euphorie über die Nachrichten aus Griechenland. Marktanalyst Wolfgang Duwe von der Bremer Landesbank begründete die verhaltene Kursreaktion damit, dass der Markt mit den kräftigen Kursgewinnen vom Vortag schon sehr viel vorweg genommen habe. Zudem sei mit dem Rückhalt im Parlament noch nicht sonderlich viel erreicht. „Die entscheidendere Hürde wird dann die Abstimmung über das Sparpaket“, sagte der Experte.

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Deutsche Post profitiert von Konkurrent FedEx

In Reaktion auf einen unerwartet deutlichen Gewinnanstieg beim US-Konkurrenten FedEx stiegen heute auch Aktien der Deutschen Post. Die Aktien des Logistikunternehmens führten lange den Dax an und notierten zu Handelsschluss noch 0,6 Prozent höher auf 12,70 Euro. „Die ziehen einfach im Schlepptau von FedEx mit an, das ist immer so“, sagte ein Händler. FedEx-Titel gewannen 2,5 Prozent, die des heimischen Konkurrenten UPS 1,6 Prozent.

RWE plant Mehrheit an Netzsparte Amprion zu verkaufen

Aktien von RWE legten nach einem Medienbericht über den geplanten Verkauf der Mehrheit an der Netzsparte Amprion zu und gingen 0,6 Prozent teurer auf 38,30 Euro aus dem Handel. Berichten zufolge will sich der Energiekonzern bis Ende Juni von einem 75 Prozent-Anteil trennen, und so fast eine Milliarde Euro einnehmen. Eine Sperrminorität von 25 Prozent will RWE demnach behalten. Laut einem Händler ist der Plan jedoch bereits bekannt gewesen.

Gemeinsam mit E.on hat RWE heute die erste Klage gegen die umstrittene Brennelementesteuer eingereicht. Mit der Klage wollen die Konzerne verhindern, dass sie die zusammen mit der Laufzeitverlängerung für Reaktoren beschlossene Brennelementesteuer trotz des Atomausstiegs zahlen müssen. E.on-Aktien gewannen ebenfalls 0,8 Prozent auf 19,48 Euro.

Kommentare (12)

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22.06.2011, 08:15 Uhr

gestern wurde gefeiert. heute geht`s wieder richtung süden. weg mit diesen "anfängern", die nur bei steigenden märkten geld verdienen können.
jemand anderer meinung???

Kenner

22.06.2011, 08:23 Uhr

Vorbörslich wird noch etwas gepusht,aber da hat wohl jemand die vorweggenommene Entscheidung nicht mitbekommen bzw.die Rally mit 250 Punkten in 2 Tagen.
den letzten beissen die hunde,und das sind die die jetzt noch long gehen

Account gelöscht!

22.06.2011, 08:46 Uhr

genau. spielen wir das mal so. also runter mit dem plunder. schließlich liebt der liebe gott den fixer. weil er nie was hat, und ständig gibt...
eco-daten agenda ist ja auch ziemlich dünn heute (1100 und 1600h). allerdings, augen auf eur/usd halten.
spannend könnte allerdings fomc nach schluss in europa werden. aber das spielen wir dann morgen.

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