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05.08.2016

17:47 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt nach US-Arbeitsmarktdaten im Plus

Der US-Arbeitsmarkt boomt weiter, das trieb den Dax auf über 10.300 Punkte. Experten schätzen dennoch die Chancen auf eine Anhebung des US-Leitzinses als eher gering ein.

Börse am Abend

Dax im Aufwind - US-Arbeitsmarktdaten wirken als guter Impuls für Anleger

Börse am Abend:  Dax im Aufwind - US-Arbeitsmarktdaten wirken als guter Impuls für Anleger

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FrankfurtPositive Arbeitsmarktdaten haben dem Dax am Freitag ein kräftiges Plus beschert. Bis zum Handelsschluss kletterte das Börsenbarometer um 1,4 Prozent auf 10.367 Punkte.

In der US-Wirtschaft sind im Juli weit mehr Jobs entstanden als erwartet. Es wurden insgesamt 255.000 Stellen außerhalb der Landwirtschaft geschaffen, wie das Arbeitsministerium am Freitag in Washington bekanntgab. Von Reuters befragte Volkswirte hatten mit lediglich 180.000 gerechnet.

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed), die Vollbeschäftigung anstrebt, hatte jüngst bereits auf den starken Stellenzuwachs im Juni verwiesen. Experten schätzen dennoch die Chancen auf eine Anhebung des Leitzinses auf der nächsten Fed-Sitzung im September als eher gering ein.

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Nicht jeder börsennotierte Konzern konnte den Sommermonat Juli genießen. Während sich Auto-Aktien gut behaupteten, hatten vor allem Banken zu kämpfen. In den USA litt auch die Ölindustrie. Ein Überblick.

Die meisten Fachleute erwarten, dass die Währungshüter einen Schritt nach oben frühestens Ende des Jahres wagen werden, wenn sich die Folgen des Brexit-Votums in Großbritannien besser abschätzen lassen und das Rennen um das Weiße Haus gelaufen ist. Der Leitzins liegt seit Dezember 2015 in einer Spanne zwischen 0,25 und 0,5 Prozent.

Bei den Einzelwerten legten Autowerte und andere zyklische Titel zu, während die Aktien von Allianz um zwischenzeitlich vier Prozent fielen und 1,37 Prozent im Minus auf 126,45 Euro schlossen. Der Nettogewinn hatte sich im zweiten Quartal halbiert. Die Analysten der DZ Bank machten dafür die schwache Entwicklung im Schaden-Unfall-Segment verantwortlich.

Im MDax waren Titel der Hugo Boss AG mit 7,4 Prozent Aufschlag Spitzenreiter. Der Bekleidungshersteller hatte zwar den Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt, die Analysten von Berenberg hoben allerdings die Kostensenkungen positiv hervor.

Bei Bilfinger SE ging es um 2,6 Prozent nach oben. Das Unternehmen verkauft die Aktivitäten zur Fertigung und Installation von Offshore-Fundamenten. Die Anteile der Rheinmetall AG litten dagegen unter einer Abstufung auf Halten durch die Commerzbank.

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