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14.04.2014

17:49 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt nach wilder Fahrt im Plus

Zum Wochenbeginn zeigte sich der Dax beweglich: Nachdem er am Morgen lange Zeit im Minus stand, drehte er am frühen Abend ins Plus. Am Montag konnte der Abwärtstrend der vergangenen Woche schließlich gestoppt werden.

DAX unter Druck: Ukraine verunsichert Anleger

Video: DAX unter Druck: Ukraine verunsichert Anleger

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FrankfurtBis am frühen Abend hatte die Angst vor einer Eskalation der Ukraine-Krise die Dax-Anleger fest im Griff. Der deutsche Leitindex, der in der vergangenen Woche bereits rund vier Prozent eingebüßt hatte, stand lange Zeit im Minus – kratze dann aber an der Vortagsmarke und schloss mit einem Plus von 0,3 Prozent bei 9339 Punkten. Die US-Futures hatten den Dax angeschoben. Und auch das Ausbleiben neuer Hiobsbotschaften und um sich greifender Optimismus an der Wall Street bescherten dem Index das kleine Comeback.

Mit Kursgewinnen reagierten die Börsen zudem auf die Bilanz der Citigroup, die im ersten Quartal überraschend viel verdiente, sowie US-Einzelhandelszahlen. Letztere fielen mit plus 1,1 Prozent besser als mit 0,8 Prozent erwartet aus. Das sei erfreulich und deute auf ein robustes Konsumwachstum im ersten Quartal hin, fasste Helaba-Analyst Ulrich Wortberg zusammen. „Erwartungen über den Zeitpunkt der Fed-Zinswende dürften mit diesen Zahlen wohl nicht weiter nach hinten verschoben werden.“

Entwicklung von Aktienindizes - 1. Quartal 2014

Japan

Nikkei

- 8,88 Prozent

Großbritannien

FTSE 100

- 2,23 Prozent

USA

Dow Jones

- 0,72 Prozent

Deutschland

Dax

+ 0,04 Prozent

Euro-Zone

Euro Stoxx 50

+ 1,69 Prozent

Frankreich

CAC 40

+ 2,22 Prozent

Spanien

Ibex 35

+ 4,27 Prozent

Italien

FTSE MIB

+ 14,36 Prozent

Griechenland

ASE Index

+ 14,88 Prozent

Portugal

PSI 20

+ 15,99 Prozent

In der zweiten Reihe setzte sich zu Beginn der Woche der Abwärtstrend fort: Der TecDax verlor 2,5 Prozent und schloss bei 1177 Zähler. Zeitweise standen alle dort notierten Aktien im Minus, erst am Mittag erholte sich der Technologie-Index leicht. Der MDax rutschte um ein Prozent auf 15.875 Punkte ab.

Zwei Sorgen trieben die Anleger um: Zum einen befürchteten sie, dass sich die Gewinnaussichten der Unternehmen verschlechtern und damit die Gefahr einer Korrektur wächst. Zum anderen droht die Lage in der Ukraine erneut zu eskalieren. Pro-russische Separatisten hatten in den vergangenen Tagen in mehreren ostukrainischen Städten Verwaltungs- und Polizeigebäude besetzt und Straßensperren errichtet.

Die Regierung in Kiew gab ihnen bis Montag Zeit, ihre Waffen abzugeben und die besetzten Gebäude zu verlassen. Die Ukraine und der Westen befürchten, die Regierung in Moskau könnte nach der Halbinsel Krim auch andere Teile der ehemaligen Sowjetrepublik in die Russische Föderation eingliedern wollen. 

Kommentare (9)

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Account gelöscht!

14.04.2014, 13:02 Uhr

"Dass es im Dax nicht noch stärker bergab ging, führten Börsianer auf Spekulationen um weitere Geldspritzen der Notenbanken zurück. EZB-Chef Mario Draghi hatte am Wochenende seine Entschlossenheit zur Abwehr von Deflationsgefahren bekräftigt und für den Fall eines weiteren Euro-Anstiegs eine erneute Lockerung der Geldpolitik in Aussicht gestellt."

Das ist aber eigentlich kein Signal an die Aktienkäufer;) Damit Draghi hier tätig wird, müsste der Euro noch etwas mehr steigen. Solange das nicht der Fall ist, wird er diesbezüglich überhaupt nichts machen. Oder erwartet tatsächlich irgendjemand, dass es einen vernünftigen Währungsspekulanten geben könnte, der gegen Draghi wettet? So dumm ist niemand. *g*

Genau deswegen tritt der Fall des QE aufgrund des hohen Euro-Währungskurses schließlich auch nicht ein.

Spekulationen, dass Draghi in Europa eine Deflation heraufziehen sieht, hat Draghi am Wochenende deutlich widersprochen. Ergo: Ein QE ist nicht in Sicht. *g*

Account gelöscht!

14.04.2014, 13:42 Uhr

Könnte knapp werden mit den 10.000 im Dax bis Ostern, die hier von einigen "Experten" im Forum prognostiziert wurden. Fairerweise muss man sagen, dass nicht genau definiert wurde, ob Ostern 2014 gemeint war.

Aber sicherlich hilft da ein Blick in die Chartechnik für diese Woche (special greetings to OLDENDORP featuring deltaone) - Quelle godmode:

DAX PROGNOSE von Rocco Gräfe:
1. Der DAX bildet Anfang nächster Woche genau noch 1 Tief unter 9259 aus.
2. Das Tief tritt genau zwischen 9180 und 9225 auf.
3. Ab 9180/9225 steigt der DAX zumindest bis 9450.
4. Mit viel Glück, und jetzt kommt der Osterhase ins Spiel, beginnt bei 9180/9225 sogar eine weitere große Anstiegssequenz, die den DAX direkt bis 10060/10075 führt.
5. Alles hat ein Ende! Alternative = Pflicht! Diese lautet: Die Punkte 3 und 4 wären hinfällig, wenn der DAX unter 8870 fällt.

Na das ist doch mal aussagekräftig. Darauf lässt sich eine Strategie aufbauen.

Account gelöscht!

14.04.2014, 14:28 Uhr

Schön, mal wieder einen kenntnisreichen Beitrag zu lesen, nicht immer nur geistlosen Spam der Trolle oder ahnungslose Fragen. Richtig, nur Amateure wetten gegen die EZB.

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