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13.03.2014

17:47 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt nur knapp über 9000-Punkte-Marke

Der Dax schließt auf dem tiefsten Stand seit Jahresanfang. Dabei hat der Handelstag gut angefangen. Doch am Ende dominierten die Ukraine und China wieder das Geschehen – und lösten hektische Verkäufe aus.

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FrankfurtGewinne kassieren und raus aus dem Markt – so hieß die Devise der Anleger in den letzten Handelsstunden am Donnerstag. Gestartet mit einem Plus entwickelte der Dax mit zunehmender Handelsdauer auch eine steigende Nervosität. Für die Anleger spielten die guten Unternehmensnachrichten zum Nachmittag hin immer weniger einer Rolle. Am Ende dominierten wieder die Angst vor der Krise in der Ukraine und die Sorgen um die schwache chinesische Konjunktur die Aktienmärkte.

Der Dax schloss heute mit einem satten Verlust von 1,9 Prozent auf 9018 Zähler – der tiefste Stand seit Jahresanfang. Allein in der laufenden Woche gab der Deutsche Aktienindex über drei Prozent nach. In der zweiten deutschen Börsenliga sah es heute nicht viel besser aus. Der MDax notierte am Ende 1,1 Prozent leichter auf 16.067 Zähler. Der TecDax schloss zwei Prozent tiefer auf 1223 Punkten.

Auch die Wall Street hatte mit Verlusten zu kämpfen. Nach Frankfurter Börsenschluss lag der Dow Jones 0,8 Prozent im Minus auf 16.208 Punkten.

Vielen Anlegern bereitet die unklare und instabile Lage in der Ukraine Kopfzerbrechen. Die Befürchtungen, die Krim werde nach dem Referendum ins russische Staatsgebiet übergehen, dürften sich bewahrheiten. Die Europäische Union und die USA können dabei nur zuschauen. Vor allem die EU wird sich die Kritik gefallen lassen müssen, zu wenig unternommen zu haben, um der jungen ukrainischen Regierung in der Krim-Krise unter die Arme zu greifen.

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Seit fünf Jahren kennt der Dax nur eine Richtung: nach oben. Die Papiere der meisten Unternehmen haben enorm an Wert gewonnen. Einzig die Energieversorger bleiben außen vor.

Erneute Rückschläge der chinesische Wirtschaft sorgten neben der Krim-Krise zusätzlich für Unsicherheit an den Aktienmärkten. Im Januar und Februar wuchsen sowohl die Industrieproduktion als auch Einzelhandelsumsatz und Investitionen in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft so langsam wie seit Jahren nicht mehr. Der Wachstumsmotor der vergangenen zehn Jahre stottere, sagten die Analysten der Varengold Bank. „Das nährt die Zweifel, ob China seine Wachstumsziele erreichen kann.“

Gepaart mit politischen Unsicherheiten sorge das momentan an den Aktienmärkten für Risikoscheu, sagte Unicredit-Analyst Christian Stocker. Wenige Tage vor dem Referendum auf der ukrainischen Halbinsel Krim über einen Beitritt zur russischen Föderation drohte die Gruppe der sieben führenden Industrienationen (G7) Russland mit Strafmaßnahmen.

Bei den Einzelwerten konnten sich am Donnerstag nur die Lufthansa gegen den negativen Trend an den Börsen erwehren. Zwar hat die größte europäische zivile Luftfahrtgesellschaft 2013 wegen der Kosten für den Konzernumbau weniger verdient. Mit seinen Gewinnzahlen schnitt Deutschlands größte Fluglinie aber besser ab als von Analysten erwartet. Doch für die Anleger waren die Zahlen nur zweitrangig. Sie jubelten über die Dividende, die die Lufthansa ausschütten möchte. Rund 0,45 Euro je Aktie sollen an die Anteilseigner ausgeschüttet werden. Der Freude der Anleger konnte sehr gut am Aktienkurs der Lufthansa abgelesen werden. Zwischenzeitlich schoss der Kurs satte 7,8 Prozent in Plus auf 19,32 Euro – der höchste Stand seit 2007. Am Ende rettete die Lufthansa immerhin noch ein Plus von 3,9 Prozent ins Ziel.

Kommentare (12)

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13.03.2014, 17:18 Uhr

So. Um 17:16 Uhr war mit 9035 der tiefste Punkt. Jetzt geht es wieder steil aufwärts. :-)

VG
Marvel

Account gelöscht!

13.03.2014, 17:42 Uhr

Geht doch: ABX $20.78* 0.44 > 2.16%

Account gelöscht!

13.03.2014, 17:42 Uhr

Katsching: Last In First Out (9200 - 9000) per altbekanntem Short ETF auf den DAX. Das Depot leert sich, das Konto füllt sich.

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