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17.07.2015

17:37 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt starke Handelswoche leicht im Minus ab

Nach einer starken Woche geht der Dax mit einem leichten Minus aus dem Handel. Investoren hatten abseits von Griechenland heute auch die Deutsche Bank im Blick, schauen aber nun auf die US-Bilanzsaison.

Börse am Mittag

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FrankfurtDer Dax ließ sich heute nicht aus der Ruhe bringen. Nach einem steilen Gewinnkurs gönnte er sich zum Wochenende eine Verschnaufpause. Vom Handelsbeginn an pendelte der Dax knapp unter seinem Vortagsschlusskurs. Am Ende schloss der Leitindex bei 11.673 Punkten 0,4 Prozent im Minus.

Selbst die Freigabe des Bundestages für die Bundesregierung die Verhandlungen über ein dritten Griechenland-Hilfspaket zu beginnen, konnten den Dax nicht nennenswert bewegen. 439 Abgeordnete votierten in einer Sondersitzung am Freitag wie erwartet dafür, der Bundesregierung ein entsprechendes Mandat zu erteilen, wie Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) mitteilte. 119 Parlamentarier stimmten gegen Gespräche über ein neues Milliardenprogramm, 40 Abgeordnete enthielten sich. Die mit Reformauflagen verbundenen Hilfen sollen einen Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro haben.

Die größten Verwalter privater Vermögen

Der Markt für Vermögensverwalter

Der Markt für Verwalter privater Vermögen hat ein Volumen von 20,6 Billionen Dollar.
Die zehn größten Vermögensverwalter beherrschen davon 47 Prozent. Allein die UBS kommt auf einen Marktanteil von 9,9 Prozent.

In diesem Ranking nicht berücksichtigt: Vermögensverwalter, die sich nicht auf vermögende Privatkunden fokussieren, wie Blackrock.

Quelle: Scorpio Partnership

Die dynamischsten Vermögensverwalter

Das schnellste Wachstum unter den Vermögensverwaltern legte die BMO Financial Group aus Kanada hin. Durch Übernahmen wuchs das verwaltete Vermögen um 80 Prozent auf 326,4 Milliarden Dollar.

Unter den Top 10 Vermögensverwaltern wuchs JPMorgan Chase & Co. am schnellsten. Die Amerikanier steigerten das verwaltete Vermögen um 19 Prozent auf 428 Milliarden Euro.

Platz 10

Goldman Sachs, USA
Verwaltetes Vermögen: 363 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 10 Prozent

Platz 9

HSBC, Großbritannien
Verwaltetes Vermögen: 365 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 4,5 Prozent

Platz 8

BNP Paribas, Frankreich
Verwaltetes Vermögen: 371 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 6,2 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 6,3 Prozent

Platz 7

J.P.Morgan Chase & Co., USA
Verwaltetes Vermögen: 428 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 18,6 Prozent

Platz 6

Citi Bank, USA
Verwaltetes Vermögen: 551 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr: Keine Angaben, da die Bank ihre Berechnungsgrundlagen geändert hat.

Platz 5

Royal Bank of Canada, Kanada
Verwaltetes Vermögen: 704 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 4,6 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 13,8 Prozent

Platz 4

Credit Suisse, Schweiz
Verwaltetes Vermögen: 884 Milliarden Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): - 0,5 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 10,6 Prozent

Platz 3

Bank of America Merill Lynch
Verwaltetes Vermögen: 1,98 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 6,3 Prozent

Platz 2

Morgan Stanley, USA
Verwaltetes Vermögen: 2,03 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 6,1 Prozent

Platz 1

UBS, Schweiz
Verwaltetes Vermögen: 2,04 Billionen Dollar
Veränderung zum Vorjahr (in US-Dollar): + 3,5 Prozent
Veränderung zum Vorjahr (in lokaler Währung): + 15 Prozent

Quelle: Scorpio Partnership

Einfach werden die bevorstehenden konkreten Verhandlungen dennoch nicht werden, sagte Stratege Dirk Gojny von der National-Bank. „Der Abschluss einer Vereinbarung wird langsamer gehen als dem einen oder anderen lieb sein wird.“ Die Verhandlungen über ein drittes Hilfspaket für Griechenland werden sich nach Einschätzung der Bundesregierung über einen längeren Zeitraum hinziehen. „Wir reden hier mindestens von Wochen“, sagte der Sprecher des Bundesfinanzministeriums, Martin Jäger, am Freitag in Berlin. Es lasse sich kein Enddatum nennen.

Eine Atempause sei nach den Kursgewinnen der vergangenen Tage „nicht verkehrt“, kommentierte Analyst Christian Schmidt von der Landesbank Helaba die Entwicklung. In dieser Woche hat der deutsche Leitindex 6,5 Prozent zugelegt. Für Auftrieb sorgte die Entspannung in der Griechenland-Krise.

Wie nahe Griechenland dem Ausscheiden aus der Währungsunion war, machte EU-Ratspräsident Donald Tusk deutlich. Die Verhandlung zwischen Athen und seinen Geldgebern wären am vergangenen Wochenende beinahe am Streit über 2,5 Milliarden Euro gescheitert. Europa sei wegen dieser Summe einer Katastrophe nahe gewesen, sagt Tusk griechischen Zeitung „Kathimerini“.

Kommentare (7)

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Herr wulff baer

17.07.2015, 08:45 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Marc Otto

17.07.2015, 08:46 Uhr

Heute ist Verfall Termin.
Düfte sehr volatil zugehen.

Am Montag waird bald Zeit sein, sich wieder in die Positionen zu investieren

Herr Helmut Weinberg

17.07.2015, 09:24 Uhr

Draghi will (unrechtmässig) Staatsanleihen aufkaufen und ausbezahlen - bis die Inflation 2 % ist. Das ist indirekte Staats-Finanzierung und VERBOTEN !!

Ausserdem geht das von der EZB ausbezahlte (Steuerzahler-)Geld zumeisst direkt in die Aktienmärkte und BLÄHT sie weiter auf. Mit Inflations-Steigerung hat das also garnichts zu tun ! Draghi trixt die Bürger wiedermal aus und verschuldet uns immer weiter.

SCHWEINEREI !

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