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12.04.2011

18:10 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt tief im Minus

Der Handelstag brachte Anlegern herbe Verlust. Das lag insbesondere an neuen Krisennachrichten aus Japan. Die größten Verlierer waren Infineon und Commerzbank.

Blick auf das Frankfurter Börsenparkett und die Dax-Kurstafel. Quelle: Reuters

Blick auf das Frankfurter Börsenparkett und die Dax-Kurstafel.

FrankfurtEine neue Schreckensnachricht hat die Finanzmärkte rund um den Globus belastet. Japans Atomaufsicht hatte erstmals eingestanden, dass Fukushima auf der Internationalen Bewertungsskala für atomare Ereignisse auf die höchste Stufe sieben statt bislang fünf einzuordnen ist. Die Atomkatastrophe von Fukushima wurde damit offiziell als so gravierend wie das Desaster in Tschernobyl eingestuft.

„Das Pendel könnte bei Investoren nun kurzfristig in Pessimismus umschlagen“, erklärte Herbert Perus, der bei Raiffeisen Capital Management den Bereich Globale Aktien leitet. Internationale Anleger könnten nun Risiko aus den Märkten nehmen - davon wäre nicht nur der japanische Aktienmarkt betroffen. Diese „extrem negative Überraschung“ treffe die Börsen zu einem Zeitpunkt, als sich die Stimmung dort zuletzt wieder verbessert habe.

Der Dax schloss 1,4 Prozent niedriger bei 7102 Punkten. Der Euro-Stoxx50 gab um 1,4 Prozent nach. In Tokio hatte der Nikkei-Index 1,7 Prozent verloren. In Shanghai und Hongkong gaben die Kurse ebenfalls nach. Auch die US-Börsen notierten jeweils rund ein Prozent im Minus.

Wenig euphorisch hatten die Märkte auch den Auftakt der US-Bilanzsaison aufgenommen. Der Aluminiumkonzern Alcoa hatte die Anleger an der Wall Street mit seinem Quartalsbericht nicht ganz überzeugt: Zwar übertraf das Unternehmen mit seinem Ergebnis die Analystenschätzungen, verfehlte die Erwartungen aber beim Umsatz. In New York fielen Alcoa-Aktien um 6,1 Prozent.

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