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09.10.2015

18:12 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt über 10.000 Punkten

Fast schon penibel pendelte der Dax gestern um die 10.000 Punkte. Am Freitag konnte der Leitindex gleich zu Handelsbeginn die Marke knacken und schließt deutlich darüber.

Börse am Abend

Dax beendet erfolgreiche Woche

Börse am Abend: Dax beendet erfolgreiche Woche

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FrankfurtUnter den Anlegern am deutschen Aktienmarkt macht sich aktuell wieder Optimismus breit: „Der Dax hat das „Tal der Tränen“ hinter sich gelassen“, schrieben die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). In der neuen Woche dürfte sich der deutsche Leitindex weiter von seinem Rutsch auf das bisherige Jahrestief von 9325,05 Punkten erholen.

Der Dax eroberte am Freitag die Marke von 10.000 Punkten zurück und gewann 1,04 Prozent auf 10.096,60 Punkte. Damit krönte der Leitindex seine positive Wochenbilanz. Das Plus liegt bei 5,69 Prozent - der größte Wochengewinn seit Dezember 2011.

Gründe für Zuversicht gibt es einige: Die deutsche Wirtschaft erweist sich als recht robust, und falls es am Markt doch noch wieder ruckelig werden sollte, bleibt den Anlegern weiter der Glauben an die schützenden Hände der Notenbanken. Die Analysten der Landesbank Helaba stellten sogar bereits die Frage, ob den Investoren ein „Goldener Oktober“ bevorstehe.

So sparen die Deutschen

Der Durchschnitt

Ich spare regelmäßig: 64 Prozent
gelegentlich: 26 Prozent
gar nicht: 9 Prozent
keine Angabe: 1 Prozent
Quelle: Forsa-Umfrage „Sparerkompass 2015“

Nach Geschlecht

Regelmäßige Sparer:

Männer: 65 Prozent
Frauen: 62 Prozent

Gelegentliche Sparer:
Männer: 22 Prozent
Frauen: 30 Prozent

Nicht-Sparer:
Männer: 11 Prozent
Frauen: 7 Prozent

Nach Alter

Regelmäßige Sparer:

18-29 Jahre: 63 Prozent
30-39 Jahre: 68 Prozent
40-49 Jahre: 62 Prozent
50-59 Jahre: 62 Prozent
60-69 Jahre: 65 Prozent

Nach Familienstand

Regelmäßige Sparer:
Mit einem Partner lebend: 68 Prozent
Allein lebend: 56 Prozent

Gelegentliche Sparer:
Mit einem Partner lebend: 24 Prozent
Allein lebend: 31 Prozent

Nicht-Sparer:
Mit einem Partner lebend: 8 Prozent
Allein lebend: 11 Prozent

Nach Erwerbstätigkeit

Regelmäßige Sparer:
Erwerbstätig: 68 Prozent
Arbeiter: 66 Prozent
Angestellte: 71 Prozent
Beamte: 69 Prozent
Selbständig: 74 Prozent
Nicht erwerbstätig: 57 Prozent
Hausfrau: 65 Prozent
Rentner: 73 Prozent
Schüler/Student: 42 Prozent
Arbeitslos: 16 Prozent

Nach Ortsgröße

Regelmäßige Sparer:
Unter 20.000 Einwohner: 67 Prozent
20.000 bis 100.000 Einwohner: 64 Prozent
100.000 bis 500.000 Einwohner: 71 Prozent
500.000 Einwohner und mehr: 50 Prozent

Nach Bundesländern

Regelmäßige Sparer:
Berlin: 45 Prozent
Sachsen: 47 Prozent
Brandenburg: 53 Prozent
Niedersachsen: 53 Prozent
Mecklenburg-Vorpommern: 56 Prozent
Hamburg: 61 Prozent
Schleswig-Holstein: 61 Prozent
Saarland: 65 Prozent
Sachsen-Anhalt: 66 Prozent
Baden-Württemberg: 66 Prozent
Hessen: 67 Prozent
Thüringen: 67 Prozent
Bremen: 68 Prozent
NRW: 68 Prozent
Rheinland-Pfalz: 68 Prozent
Bayern: 74 Prozent

Nach Summen

So viel spart der Durchschnittsdeutsche pro Monat:
Weniger als 50 Euro: 10 Prozent
50 bis unter 100 Euro: 22 Prozent
100 bis unter 200 Euro: 25 Prozent
200 bis unter 300 Euro: 15 Prozent
300 bis unter 400 Euro: 9 Prozent
400 bis unter 500 Euro: 5 Prozent
500 Euro und mehr: 10 Prozent

Aus Deutschland zumindest seien jüngst positive Signale gekommen, schrieb Commerzbank-Analyst Andreas Hürkamp. „Seit April konnte das starke Wachstum der deutschen Exporte in die USA sowie nach Großbritannien und Spanien die enttäuschende Entwicklung der deutschen Ausfuhren in die Schwellenländer kompensieren.“ Nach einem schwachen und von Problemen in aufstrebenden Märkten wie China belasteten Quartal könne nun eine Erleichterungsrally beginnen.

Damit können sich die Investoren einigermaßen beruhigt auf die bald beginnende, heiße Phase der Berichtssaison in Deutschland konzentrieren. Die LBBW-Analysten blicken zuversichtlich auf den bevorstehenden Zahlenreigen: Die Erwartungen seien sehr verhalten, so dass sich Chancen auf positive Überraschungen ergäben.

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Helaba-Analyst Christian Apelt tritt jedoch etwas auf die Euphoriebremse: „Trotz insgesamt positiver Aussichten bei Aktien und an anderen Märkten ist noch eine gewisse Vorsicht angebracht“. Denn in der neuen Woche stehen einige Konjunkturdaten aus den USA an, die von einer leichten Abkühlung der US-Wirtschaft zeugen könnten.

Schwache US-Konjunkturdaten hätten Apelt zufolge demnach auch ihr Gutes. Denn enttäuschende Wirtschaftsnachrichten aus der größten Volkswirtschaft der Welt würden zumindest Erwartungen weiter dämpfen, dass die US-Notenbank noch in diesem Jahr den Leitzins erhöhe. Seit Monaten rätseln Experten, wann denn nun zum ersten Mal seit der schweren Wirtschafts- und Finanzkrise die Zinsen in den Vereinigten Staaten wieder angehoben werden. Inzwischen rechnet ein Großteil der Anleger nicht mehr mit einer Zinswende in diesem Jahr.

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