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25.06.2013

17:55 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt über 7800 Punkten

Die Finanzmarktturbulenzen in China haben die Anleger in Frankfurt am Dienstag nicht mehr belastet. Stattdessen griffen sie wieder beherzt bei Aktien zu. Gefragt waren vor allem Papiere der Autobauer und -zulieferer.

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FrankfurtNach dem Ausverkauf der vergangenen Tage ist an den internationalen Aktienmärkten am Dienstag etwas Ruhe eingekehrt. Vor allem die gebremste Talfahrt der asiatischen Börsen sorgte für Unterstützung. Die chinesische Notenbank war Sorgen vor einem Liquiditätsengpass in Chinas Bankensektor entgegengetreten, worauf die Abschläge deutlich eingedämmt werden konnten. Auch die Sorgen um ein baldiges Ende der ultralockeren US-Geldpolitik traten in den Hintergrund.

Der Dax, der an den vergangenen vier Handelstagen 6,5 Prozent an Wert eingebüßt hatte, rückte um 1,55 Prozent auf 7811 Zähler vor. Der MDax stieg um 1,7 Prozent auf 13.488 Zähler, der TecDax gewann 1,3 Prozent auf 909 Stellen und der Eurostoxx50 notierte 1,3 Prozent fester bei 2543 Punkten.

Die Woche an den Märkten

Dienstag

Aus den USA kommen Zahlen zum Auftragseingang für langlebige Güter für Mai. Strategen erwarten eine Verschlechterung gegenüber April. Zudem werden Daten zum US-Verbrauchervertrauen im Juni und zum US-Eigenheimabsatz im Mai veröffentlicht.

Mittwoch

Für Deutschland veröffentlicht die GfK den Konsumklimaindex für Juli. Strategen erwarten gegenüber dem Vormonat einen konstanten Kaufwillen der Deutschen. Aus den USA und Frankreich kommen Zahlen zum Bruttoinlandsprodukt des ersten Quartals.

Donnerstag

Für Deutschland werden Arbeitsmarktzahlen für Mai veröffentlicht. Für die Euro-Zone kommen das Wirtschafts- und Verbrauchervertrauen für Juni, für die USA persönliche Einkommen und Konsum für Mai sowie wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe. Kabel Deutschland und Hornbach legen Zahlen vor.

Freitag

Für Deutschland kommen der Einzelhandelsumsatz für Mai und der vorläufige Verbraucherpreisindex für Juni, aus den USA das Verbrauchervertrauen der Uni Michigan.

„Anleger nutzen die leichte Entspannung, um wieder in den Markt einzusteigen“, sagte ein Händler. Zuletzt hatten vor allem die steigenden Geldmarkt-Zinsen in China für Unruhe gesorgt. Weil sich die chinesischen Währungshüter weigern, den Markt weiterhin mit Geld zu fluten, versuchten sich die Banken bei anderen Geldhäusern einzudecken und trieben dadurch die Zinsen für kurzfristige Darlehen in die Höhe.

Am Dienstag sicherte die chinesische Zentralbank allerdings zu, die Marktzinsen wieder auf ein „vernünftiges Niveau“ zu bringen. „Die Anleger interpretierten diese Aussagen als Bereitschaft der Zentralbank, im Notfall doch wieder einzugreifen und es nicht zu einer Kreditklemme kommen zu lassen“, sagte ein Börsianer.

Die chinesische Wirtschaft ist stark von kreditfinanzierten Investitionen abhängig – Anleger fürchteten daher, dass die Spannungen im Bankensystem das Wachstum der Volksrepublik zusätzlich schwächen könnte.

Kommentare (29)

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Schaarschmidt

25.06.2013, 07:16 Uhr

Wenn in China die Blase platzt,sind die knapp 10% Verlust im DAX nur ein erster Vorgeschmack.

Stromberg

25.06.2013, 08:18 Uhr

Wenn, aber, hätte, könnte.

Hätte hätte hätte....hätte der
Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen gekriegt.

Omega-3

25.06.2013, 08:32 Uhr

Bodenbildung bei 7700. Ermöglich schon 60 Punkte vorbörslich mitzunehmen.

Der Weg ist frei auf die 7900/8000 diese Woche.

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