Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

17.04.2014

17:50 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt über 9400 Punkten

Der Dax hat am Donnerstag von positiven Impulsen aus den USA profitiert und schloss im Plus. Goldman Sachs und Morgan Stanley legten solide Quartalszahlen vor. Der US-Arbeitsmarkt überraschte mit positiven Nachrichten.

Am letzten Handelstag vor Ostern schloss der deutsche Leitindex mit Gewinnen.

Am letzten Handelstag vor Ostern schloss der deutsche Leitindex mit Gewinnen.

Angeschoben von US-Zahlen kletterte der Dax am Donnerstag ins Plus und schloss 1,0 Prozent fester bei 9409 Punkten. Die Märkte zeigten sich von der weiterer Zuspitzung im Ukraine-Konflikt unbeeindruckt, kommentierte Investmentanalyst Uwe Streich von der Landesbank Baden-Württemberg die Situation am Aktienmarkt. Zudem stützten erfreuliche Konjunkturdaten: Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe waren in der vergangenen Woche nicht so stark gestiegen wie erwartet.

Der MDax schloss 1,1 Prozent fester auf 16.153 Punkte und der TecDax ging ein Prozent fester auf 1199Punkten aus dem Rennen. Der EuroStoxx 50 als Leitindex der Eurozone gewann 0,5 Prozent.

Entwicklung von Aktienindizes - 1. Quartal 2014

Japan

Nikkei

- 8,88 Prozent

Großbritannien

FTSE 100

- 2,23 Prozent

USA

Dow Jones

- 0,72 Prozent

Deutschland

Dax

+ 0,04 Prozent

Euro-Zone

Euro Stoxx 50

+ 1,69 Prozent

Frankreich

CAC 40

+ 2,22 Prozent

Spanien

Ibex 35

+ 4,27 Prozent

Italien

FTSE MIB

+ 14,36 Prozent

Griechenland

ASE Index

+ 14,88 Prozent

Portugal

PSI 20

+ 15,99 Prozent

Kursstützend wirkten Händlern zufolge die jüngsten Zahlen großer US-Konzerne wie Morgan Stanley, die positiv überraschten. Die US-Investmentbank hatte ihren Gewinn im ersten Quartal um fast die Hälfte gesteigert. Das gab deutschen Bankenwerten Schub: Die Aktien der Deutschen Bank zogen um bis zu 1,7 Prozent auf ein Tageshoch von 31,91 Euro an.

Die Goldman Sachs Gruppe hat ebenfalls mit ihrem Quartalsgewinn die Analystenerwartungen übertroffen. Der Ertrag im Investmentbanking erreichte den höchsten Stand seit der Finanzkrise. Der Nettogewinn ging im ersten Quartal um zehn Prozent auf 2,03 Milliarden Dollar beziehungsweise 4,02 Dollar je Aktie zurück, von 2,26 Milliarden Dollar beziehungsweise 4,29 Dollar je Aktie ein Jahr zuvor, teilte die Bank am Donnerstag in New York mit. Die durchschnittliche Erwartung hatte bei 3,49 Dollar je Aktie gelegen.

Auch der US-Arbeitsmarkt bleibt in guter Verfassung. In den USA hatten zuletzt weniger Menschen einen Antrag auf Arbeitslosenhilfe gestellt als erwartet. In der vorigen Woche stieg die Zahl zwar um 2000 auf 304.000. Ökonomen hatten mit 315.000 gerechnet.

Noch am Morgen drückte bei deutschen Anlegern vor allem der Bericht des Softwarekonzerns SAP auf die Stimmung. Der starke Euro, der im März fast auf 1,40 Dollar geklettert war, überschattet die Fortschritte des Unternehmens beim Ausbau des Geschäfts mit Mietsoftware aus dem Internet. Mit einem bereinigten Betriebsergebnis von 919 Millionen Euro im ersten Quartal verfehlte SAP die Erwartungen der Analysten, die mit 961 Millionen Euro gerechnet hatten. Die Aktien rutschten in der Spitze um mehr als vier Prozent auf 56,05 Euro ab und gehörten damit zu den schwächsten Werten im Dax.

Kommentare (5)

Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.  Selber kommentieren? Hier zur klassischen Webseite wechseln.

Account gelöscht!

17.04.2014, 11:10 Uhr

@peregrino
Es ging bei der Ausschüttung 35% um den EuroStoxx50. Die Infos hatte ich aus einem seriösen Börsenbrief zitiert.

SAP heute ein herrlicher Spiegel einer erfolgreichen Anlagestrategie. Es gibt fast keinen Langfristanleger der bei der SAP im Minus ist! Kurzfristjungs schon. Wen jucken da die 3 % minus heute?

Die langfristig erfolgreichen companies identifizieren und dabeibleiben und ggf. über Dividenden freuen. Einige Krücken akzeptieren (Antiheld hier der Mobfunker aus Finnland) und jederzeit individuelles stockpicking. (derzeit Rohstoffe und Strom).

Account gelöscht!

17.04.2014, 11:34 Uhr

@farmer

Danke. Das dachte ich mir. Vor allem die in- und ausländischen Bank- und Telekomwerte & Versorger verwässern die Dividendenrendite/Ausschüttungsquote im EuroStoxx. Nimmt man die Indexvariante z.B. mit Schweizer & UK-Werten sieht es schon anders aus.

Trotzdem alles besser als der Dax, wenn es schon der Index sein soll.

Account gelöscht!

17.04.2014, 12:31 Uhr

TV-Interview: Putin behält sich Militärintervention in der Ukraine vor

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×