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05.10.2015

18:09 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt über 9800 Punkten

Die schwindende Aussicht auf eine rasche Zinswende gibt dem Dax am Montag Auftrieb. RWE und Lufthansa stehen auf der Gewinnerseite. Und auch Volkswagen kann aufholen.

Ein Blick in den Handelssaal: Der Dax konnte die Marke von 10.000 Punkten nur phasenweise überwinden. dpa

Börse Frankfurt

Ein Blick in den Handelssaal: Der Dax konnte die Marke von 10.000 Punkten nur phasenweise überwinden.

FrankfurtIn der Hoffnung auf weitere Konjunkturhilfen der großen Notenbanken haben sich Anleger am Montag wieder mit Aktien eingedeckt. Der Dax stieg um 2,7 Prozent auf 9814,79 Punkte und der EuroStoxx50 gewann gut drei Prozent. "Nach den US-Arbeitsmarktdaten ist der Markt immer mehr davon überzeugt, dass die Fed die Zinswende verschieben wird", sagte BNP-Paribas-Analyst Patrick Jacq mit Blick auf den unerwartet geringen Stellenzuwachs in den USA im September. Zudem steige die Wahrscheinlichkeit, dass die Europäische Zentralbank (EZB) ihr Anleihekaufprogramm ausweiten werde. Auch an der Wall Street zogen Dow-Jones - und S&P500 um je etwa ein Prozent an.

Tops und Flops im September: Die VW-Opfer und China-Bezwinger

Tops und Flops im September

Die VW-Opfer und China-Bezwinger

Der September hatte es in sich. Zunächst ließen Hiobsbotschaften aus China die Börsen abstürzen. Später trat der VW-Skandal nach. Doch einige wenige Titel hielten dem Gegenwind stand. Die Tops und Flops im September.

Seit Monaten wird an den Märkten über den Zeitpunkt der Zinswende in den USA diskutiert. Auch in Europa läuft die Konjunktur weniger rund als erhofft und trotz der großen Geldflut der EZB fallen die Preise. „Daher erscheint es unwahrscheinlich, dass die EZB im nächsten Jahr tatsächlich wie geplant die Notenpresse anhält“, sagte ein Börsianer. Die Rally an den Aktienmärkten weltweit wurde vor allem von der Nullzinspolitik der Notenbanken getragen. „Eine Alternative zur Aktienanlage ist nicht in Sicht. Der Jahresendrally steht nichts mehr im Weg“, sagte ein Händler.

Während europaweit fast alle Top-Aktien im Plus lagen, gab es beim Düngemittelhersteller K+S Minuszeichen. Die Aktien brachen um 24,7 Prozent auf nur noch 23,35 Euro ein. Das war der niedrigste Kurs seit Anfang Januar. Noch am Freitag hatten sich die Aktionäre über ein Jahresplus von 35 Prozent freuen können. Doch in der Nacht zum Montag gab der kanadische Rivale Potash seine informelle Übernahmeofferte von 41 Euro je Aktie auf. Die in Toronto und New York gelisteten Potash-Papiere legten mehr als zwei Prozent zu. Die Kanadier begründeten ihre Entscheidung auch mit dem Widerstand des K+S-Managements.

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