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22.12.2015

17:51 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schließt unter 10.500 Punkte

Der Dax kann seinen starken Handelsbeginn nicht fortsetzen. Den Dienstag über geht ihm die Kraft aus. Die Jahresendrally wird damit immer unrealistischer. Der Dax müsste bis Ende Dezember über fünf Prozent zulegen.

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FrankfurtStark gestartet sackte der Dax zwischenzeitlich fast ein Prozent ab. Bis Handelsschluss konnte er wieder aufholen und schloss auf 10.488 Punkte (minus 0,1 Prozent). Ein überraschend steiler Anstieg des Euros dürfte den Aktionären die Kauflaune geraubt haben. Im Vergleich zu Dollar legte die europäische Gemeinschaftswährung fast 0,5 Prozent zu auf 1,0966 Dollar. Der MDax schloss 0,1 Prozent im Plus auf 20.402 Punkten, der TecDax verlor 0,4 Prozent und schloss auf 1.789 Punkten.

Bereits gestern verlor der Leitindex mehr als ein Prozent. Bedenken über die weiterhin stark fallenden Rohölpreise hatten dem Dax die Kraft geraubt. Die Jahresendrally dürften viele Anleger nun abgeschrieben haben. Auf Monatssicht hat der Dax über fünf Prozent verloren. Die Jahres-Performance hingegen liest sich etwas besser. Seit dem 1. Januar notiert der Leitindex 7,3 Prozent im Plus.

Die US-Börsen haben am Montag zugelegt. Für gute Stimmung sorgte die Nachricht, dass China seine Konjunktur im kommenden Jahr mit einem Mix aus Steuersenkungen, Mehrausgaben und lockerer Geldpolitik anschieben will.

Der Dow-Jones-Index der Standardwerte schloss 0,7 Prozent höher auf 17.251 Punkten. Der breiter gefasste S&P-500 gewann 0,8 Prozent auf 2.021 Zähler. Der Index der Technologiebörse Nasdaq kletterte um 0,9 Prozent auf 4968 Stellen.

Die Schwärzesten Tage des Dax: 2008-2015

06. Oktober 2008

Für den Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate muss binnen einer Woche ein zweites Rettungspaket geschnürt werden. Der Dax verliert sieben Prozent.

08. Oktober 2008

Im Sog der Finanzkrise stürzt der Nikkei -Index um über neun Prozent ab. Der Dax verliert bis zu neun Prozent. Nach einer konzertierten Zinssenkungsrunde der großen Notenbanken erholen sich die Kurse nur leicht. Der Dax schließt mit einem Minus von sechs Prozent.

10. Oktober 2008

Rezessionsängste angesichts der Finanzkrise drücken den Nikkei-Index um zehn Prozent. Der Dax verliert ebenfalls sieben Prozent.

24. Oktober 2008

Ein erneuter Absturz der Tokioter Börse drückt den Dax in der Spitze um über elf Prozent.

8. August 2011

Nachdem die USA bei der Ratingagentur Standard & Poor's ihre Bestnote als Kreditnehmer verlieren, brechen die Kurse ein: Der Dax verliert rund fünf Prozent.

5. September 2011

Die Furcht der Anleger vor einer weltweiten Rezession und einer Ausweitung der Schuldenkrise in der Euro-Zone drückt den Dax um 5,3 Prozent ins Minus.

1. November 2011

Der Dax verliert rund fünf Prozent. Auslöser ist die überraschende Ankündigung einer Volksabstimmung in Griechenland über ein Rettungspaket.

29. Juni 2015

Das Scheitern der Gespräche zur Lösung der Schuldenkrise in Griechenland und die überraschende Ansetzung einer Volksabstimmung über die Forderungen der Gläubiger drückt den Dax gleich im frühen Handel um 4,6 Prozent auf 10.964,24 Punkte.

24. August 2015

Die Furcht vor einem deutlichen Konjunktureinbruch in China drückt den Dax erstmals seit Mitte Januar wieder unter die Marke 10.000 Punkten. Der Leitindex fällt um bis zu 3,6 Prozent auf 9760 Zähler.

Zu den Favoriten der Anleger zählte erneut der Solarindustrie-Zulieferer SMA Solar, dessen Aktien um 2,7 Prozent auf ein Vier-Jahres-Hoch von 55,17 Euro stiegen. Mit einem Plus von mehr als 250 Prozent seit Jahresbeginn gehören die Papiere zu den Überfliegern am deutschen Aktienmarkt.

Im Dax gehörten die Autotitel zu den stärksten Titel. VW-Aktien führten den Dax mit einem Plus von 1,26 Prozent an. Daimler legte 1,15 Prozent zu, BMW-Papiere notierten noch knapp 0,9 Prozent fester.

Der Baustoffkonzern Heidelberg-Cement rechnet mit deutlich höheren Einsparungen durch die Übernahme des italienischen Konkurrenten Italcementi. Firmenchef Bernd Scheifele sagte dem „Mannheimer Morgen“ (Dienstagausgabe), statt wie im Juli angekündigt 175 Millionen sollten ab 2018 jährlich 400 Millionen Euro eingespart werden. Im November hatte das Unternehmen die Synergieziele schon auf 300 Millionen erhöht. Die Anleger honorierten die Sparleistung mit einem Plus von 1,73 Prozent.

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rtr

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