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25.10.2012

17:45 Uhr

Börse Frankfurt

Dax schwächelt zum Schluss

Der Dax rettete zwar Gewinne ins Ziel, am Ende reichte es nur für ein hauchdünnes Plus. Im Tagesverlauf notierte der Index mehr als 50 Punkte höher. Schwache Konjunkturdaten aus den USA sorgten für einen Dämpfer.

Börse Frankfurt am Mittag

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DüsseldorfSpekulationen über eine Lockerung der japanischen Geldpolitik sowie der starke Geschäftsbericht von BASF sorgten für positive Impulse für den Dax. Schwache Daten vom US-Häusermarkt sorgten am späten Nachmittag dann für einen kleinen Dämpfer. Der Dax büßte zwischenzeitliche Gewinne ein und ging am Ende nur mit einem knappen Plus von 0,1 Prozent auf 7.200 Punkte aus dem Handel.

Die größte Stütze für die Börse sah Händler Markus Huber von ETX Capital in Spekulationen über weitere Wirtschaftsimpulse durch die Bank of Japan (BoJ) und die dortige Regierung. Es kursieren Gerüchte, dass die japanische Notenbank in der kommenden Woche eine weitere Lockerung ihrer Geldpolitik ankündigen könnte. Die BoJ tritt am Dienstag zusammen und wird unter anderem über den Leitzins entscheiden.


Der Tag an den Märkten (Stand: 17:30 Uhr)

Dax

7.478 Punkte (+ 0,99 Prozent)

Dow Jones

13.064 Punkte (+ 0,33 Prozent)

Nikkei

+ 0,13 Prozent (Schlussstand vom Montag)

Euro

1,3040 Dollar

Gold

1.714 Dollar

Öl (Brent)

112,01 Dollar

Händlerin Anita Paluch von Gekko Global Markets verwies für die Kursgewinne zudem darauf, dass die Wirtschaft Großbritanniens im dritten Quartal ihren Abwärtstrend überraschend stoppen konnte und so stark gewachsen ist wie seit fünf Jahren nicht mehr. „Der Dax hat außerdem kräftige positive Impulse vom starken BASF-Jahresausblick erhalten“, fügte sie hinzu.

Die BASF-Aktien legten als einer der stärksten Dax-Werte um 1,77 Prozent zu. Der Konzerngewinn sank zwar im dritten Quartal um ein Fünftel, dennoch übertraf BASF damit die Schätzungen der Analysten. Zudem hält der weltgrößte Chemiekonzern trotz zunehmender Konjunkturrisiken an seinen Jahreszielen fest.


Nach einer Gewinnwarnung am Vorabend nahmen die Anteilsscheine von Daimler mit minus 3,05 Prozent den letzten Platz im Leitindex ein. Der Autohersteller senkte seine Prognosen für 2012 in allen zentralen Geschäftsbereichen. Für 2013 rechnet er ebenfalls mit erheblichem Druck für die selbst gesteckten Ziele. Einige Analysten hatten zwar bereits eine Gewinnwarnung für 2012 befürchtet, das neue Jahresziel für das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt aber unter der Markterwartung. Noch schwerer wiege aber der schwächere Ausblick auf das neue Geschäftsjahr, hieß es.

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer macht bei der Entwicklung von zwei neuen Verhütungsmitteln Fortschritte, wie eine abschließende klinische Studie belegte. Zudem will der Konzern mit dem Biotech-Unternehmen Qiagen im Diagnose-Geschäft enger zusammenarbeiten. Die Bayer-Papiere rückten um 1,04 Prozent vor.


Die Dividenden-Aristokraten in Europa

Sonova Holding

Branche: Medizinische Versorgung
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 28,4 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,3 Prozent

Novo Nordisk

Branche: Pharma
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 23,7 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,9 Prozent

Lindt & Spruengli

Branche: Nahrungsmittel
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 21,1 Prozent
Dividendenrendite 2013: 1,7 Prozent

Roche

Branche: Pharma
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 20,3 Prozent
Dividendenrendite 2013: 4,2 Prozent

Sanofi

Branche: Pharma
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 14,9 Prozent
Dividendenrendite 2013: 4,1 Prozent

L'Oreal

Branche: Konsumgüter
Anzahl Dividendenerhöhungen in den letzten 10 Jahren: 10
Durchschnittliche Dividendenerhöhung pro Jahr: 14 Prozent
Dividendenrendite 2013: 2,3 Prozent

Am Anleihemarkt stieg die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere von 1,28 Prozent am Vortag auf 1,31 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,15 Prozent auf 133,47 Punkte. Der Bund Future verlor 0,31 Prozent auf 140,08 Punkte. Der Kurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,2993 (Mittwoch: 1,2942) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7697 (0,7727) Euro.

Kommentare (29)

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Account gelöscht!

25.10.2012, 08:32 Uhr

Alle eigentlich schon mit am Bord, beim nächsten " Free Lunch " (so wie zuletzt Talanx, oder im Sommer Lotto24), und O2D gezeichnet? 20 bis 30 Cents Zeichnungsgewinne beim 1. Kurs am nächsten Dienstag sollten schon drin sein.

Mein Tipp: Die doppelte Stückzahl zeichnen, die man eigentlich haben möchte. Beispiel: Will ich 10000 oder 20000, zeichne ich 20000 oder 40000 um bei der Mega-Nachfrage zumindest eine 50% Repartierung zu bekommen.

http://www.boerse-frankfurt.de/de/aktien/ipo-detail?secu=isin.DE000A1J5RX9

Holzkugel

25.10.2012, 09:01 Uhr

Oder auch 50 cent nach unten sollten drin sein,
am besten die doppelte Menge kaufen.
Und immer halten, sie könnten ja steigen.

Account gelöscht!

25.10.2012, 09:18 Uhr

apple bringt heute zahlen...ich glaub da bau ich mir mal ne long-posi auf...

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