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10.03.2014

17:46 Uhr

Börse Frankfurt

Dax setzt Talfahrt fort

Der  Dax hat seine Verluste am Montag nach der Talfahrt der vergangenen Woche ausgeweitet. Anleger reagierten aufgrund enttäuschender Exportzahlen aus China nervös. Die Krim-Krise zeigt ebenfalls Wirkung.

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FrankfurtDer Dax litt am Montag unter Gewinnmitnahmen. Er schloss 0,9 Prozent im Minus auf 9265 Punkten. „Die Anleger sind weiterhin sehr nervös“, sagte Händler Jürgen Jänsch von der Hellwig Wertpapierhandelsbank. Auslöser seien die anhaltenden Unsicherheiten um die Ukraine sowie die enttäuschenden Exportzahlen aus China.

Der MDax sank am Montag 1,0 Prozent ins Minus auf 16.494 Punkte und der TecDax verlor 0,6 Prozent auf 1266 Zählern. Der EuroStoxx 50, Leitindex der Eurozone, zeigte sich 0,1 Prozent schwächer bei 3091 Punkten.

Der Tag an den Märkten (Stand: 15:15 Uhr)

Eurostoxx

- 0,2Prozent (3089 Punkte)

Dax

- 0,9 Prozent (9267 Punkte)

Euro

+ 0,02 Prozent (1,3880 Dollar)

Öl (Brent)

- 1,0 Prozent (108,20 Dollar)

Gold

- 0,2 Prozent (1341,2 Dollar je Feinunze)

Bund Future

+0,15 (142,5)

Die Export-Nation Deutschland hat starke wirtschaftliche Verbindungen sowohl nach Osteuropa als auch nach China. Die chinesischen Exporte gingen im Februar um 18,1 Prozent zurück. Analysten hatten mit einem Plus von 6,8 Prozent gerechnet. Auch die Aussicht auf eine weitere Straffung der US-Geldpolitik sorgten für Verkäufe. Größere Rückschläge seien aber nicht zu erwarten, betonten Börsianer. Noch nutzten Investoren Rücksetzer zum Einstieg. 

An allen wichtigen Aktienmärkten in Asien ging am Montag bergab. Der Nikkei-Index in Japan schloss gut ein Prozent schwächer bei 15.120 Zählern. Der CSI-300 der Börsen Shenzhen und Shanghai gab 3,3 Prozent nach, der Index der Börse Shanghai gab etwa drei Prozent nach. Der MSCI-Index für die asiatischen Aktienmärkte außerhalb Japans verlor 1,4 Prozent.

An den Rohstoffmärkten fiel der Preis für Kupfer um bis zu 2,6 Prozent und lag mit 6608 Dollar je Tonne so niedrig wie zuletzt im Juni 2013. Die richtungsweisende Rohöl-Sorte Brent aus der Nordsee notierte 0,9 Prozent tiefer bei 108,39 Dollar je Barrel (159 Liter).

Für reichlich Diskussionsstoff auf dem Börsenparkett sorgte auch weiterhin der anhaltende Streit um die Krim. Die pro-russische Regierung der autonomen Region will am kommenden Sonntag über eine Loslösung von der Ukraine abstimmen lassen. „Russland scheint entschlossen zu sein, Tatsachen zu schaffen, so dass die Krim-Halbinsel demnächst wieder zum direkten Einflussgebiet des Landes zählt“, schrieben die Analysten der Essener National-Bank. „Eine Verschärfung der Sanktionen gegen Russland dürfte nur noch eine Frage der Zeit sein.“

Kommentare (4)

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10.03.2014, 11:34 Uhr

Es sollte klar sein, dass unterschiedliche Geldanlagen bezüglich der Attraktivität miteinander konkurrieren. Wenn man mit Festgeldern und Immobilien nichts verdienen kann, sind aus historischer Sicht überhöhte Aktienkurse möglicherweise immer noch attraktiv.

Wenn man tiefer in die Historie der Bewertung von Aktien gräbt, stellt man fest, dass Aktien früher noch weit konservativer bewertet wurden. Das Bewertungsniveau von Aktien ist definitiv nicht für alle Zeiten festgeschrieben.

Außerdem: warum sollte man unbedingt Aktien mit sehr hohen Shiller-P/E kaufen? Ich persönlich kaufe keine Indizes sondern Aktien, und da tunlichst keine überbewerteten.

Account gelöscht!

10.03.2014, 12:33 Uhr

In dem Artikel fehlt, dass die Amis am Wochenende schon auf DST (Sommerzeit) umgestellt haben. Und wir daher die nächsten 3 Wochen schon um 14:30 mit dem NYSE Start beginnen, und CBOT und CME Produkte auch jeweils 1 Stunde früher von Globex auf Pit handeln.


Grüße aus Downtown-Mainhattan. Der schönsten Stadt Deutschlands. And the heartbeat of financial €urope.

X_TRADER®
- selbst. Börsenhändler -
Algo- und System-Trading



Account gelöscht!

10.03.2014, 15:21 Uhr

Nun rücken im DAX die 9000 wieder in greifbare Nähe.Nachdem oberhalb der 9700 wiederholt Anschlusskäufe fehlten,orientiert man sich halt um.Nur Narren und Phantasten glauben,im DAX gäbe es Automatismen,von wegen die 10 000 sind ausgemacht.Ich wiederhole es nochmal,einen Index von 3566(09) oder 2166(03) wieder hoch zu drücken ist viel einfacher,als oberhalb einem bestimmten Niveau-,hier 5100 im Kurs-DAX, Käufer zu finden,die einem die jetzt schon teuren Aktien abkaufen.
Jedenfalls ist es naiv anzunehmen,nur weil der DAX seit März 09 170% in der Spitze machte,dass es in diesem Tempo in den nächsten 5 Jahren automatisch so weitergeht.
Und die Niedrigzinspolitik,von wegen keine Alternative zu Aktien,zieht auch nicht.Erstens zeigt Japan,dass niedrige Zinsen nicht automatisch höhere Kurse bedeuten,der Nikkei kommt von über 38000 und zweitens fließt genug Geld in andere Kanäle,wie Immobilien,den Kunstmarkt,Gold oder Rohstoffe,die dem Aktienmarkt Liquidität kosten.

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