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28.03.2014

17:48 Uhr

Börse Frankfurt

Dax springt auf Drei-Wochen-Hoch

Spekulationen um eine mögliche Lockerung der Geldpolitik der EZB trieben die Aktienmärkte am Freitag vorwärts. Nach einer starken Woche nähert sich der Dax der 9600-Punkte-Marke. Impulse kamen auch aus China.

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FrankfurtAm Freitag haben Spekulationen um eine Lockerung der EZB-Geldpolitik europaweit die Märkte beflügelt. Auch Chinas Ministerpräsident sorgte auf seiner Deutschland-Reise für strahlende Gesichter bei den Börsianern. Der Dax schloss mit einem Aufschlag von 1,4 Prozent bei 9587 Punkten und damit so hoch wie seit dreieinhalb Wochen nicht mehr. Auf Wochensicht legte der Dax knapp drei Prozent zu.

„Die letzten Äußerungen aus EZB-Kreisen und insbesondere von Bundesbankpräsident Weidmann sowie die wieder einmal schwachen Daten zur Kreditvergabe lassen die Investoren darauf hoffen, dass die EZB auf ihrer nächste Ratssitzung am kommenden Donnerstag 'irgendetwas' beschließt“, kommentieren die Analysten der National-Bank Research.

„Die Phantasie geht von einem negativen Leitzins bis zu einem wie auch immer ausgestalteten Quantitative Easing.“ Bundesbank-Chef Jens Weidmann hatte am Dienstag Wertpapierkäufe der EZB nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Ausgelöst wurden die Diskussionen von unerwartet niedrigen Inflationswerten für Italien und Spanien, auch in Deutschland blieben die Verbraucherpreise unter den Prognosen.

Nicht nur der Dax legte infolge der Diskussionen zu. Der MDax rückte 0,7 Prozent vor auf 16.453 Punkte, der TecDax gewann 0,4 Prozent auf 1245 Zählern. Der Leitindex der Euro-Zone, der Euro-Stoxx-50, notierte 1,1 Prozent fester bei 3170 Stellen. Die Leitindizes der Euro-Länder legten allesamt zu. An der Wall Street konnte sich der Dow-Jones-Index ebenfalls befreien und stand am Abend 0,7 Prozent fester auf 16.381 Punkten.

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Die deutschen Verbraucherpreise blieben im März mit 0,3 Prozent leicht hinter den erwarteten 0,4 Prozent zurück. Volkswirt Thilo Heidrich von der Postbank geht davon aus, dass „die Inflationsrate in diesem Jahr eher verhalten ausfallen und erst im weiteren Jahresverlauf eine leichte Beschleunigung zeigen wird“, wie aus einem Kommentar hervorgeht.
Positiv wurden von den Anlegern auch jüngste Aussagen des chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang aufgenommen. Er versicherte, dass Peking die zuletzt schwächelnde heimische Konjunktur unterstützen werde. In der Euro-Zone fiel der Geschäftsklimaindex etwas besser aus als erwartet. Aus den USA standen die Konsumausgaben und das Michigan-Verbrauchervertrauen auf der Agenda.

Zusätzlichen Auftrieb erhielten die Märkte von einem zeitweise schwachen Euro. Im Laufe des Handels erreichte die Gemeinschaftswährung mit 1,3704 Dollar zwischenzeitlich ein Vier-Wochen-Tief. Die starke Währung wird für immer mehr deutsche Unternehmen zur Belastung, denn Währungsverluste schmälern die Gewinne. Die spätere Euro-Erholung am Nachmittag tat dem Handel keinen Abbruch.

Kommentare (7)

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28.03.2014, 16:26 Uhr

DAXDAXDAX ist nicht zu ertragen.
Der nach dem Eurostoxx am schlechtesten laufende INdex bekommt hier die meiste Beachtung.
Schauen Sie nach USA, Stoxx50, und nur einige ausgewählte Dax Werte sind intgeressant; da spielt die Musik!
Wenn der Dow der letzten 30 Jahre so wie der Performance Dax berechnet würde wäre er bei ca. 26.000 Punkten!
Ohne Amerikaner im Depot geht nix....!!
Schwenken Sie um auf den Pfad der Vernunft und lassen Sie das Däxchen mal links liegen.

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28.03.2014, 16:58 Uhr

Xtrader
sie fahren selbst wie uncool. Mit ihren Jahresverdienst würde ich andere Orte bevorzugen, aber ihr System macht sie reich aber irgendwie total abgehoben und unsympantisch. Sie wissen gar nicht was sie verpassen, wenn sie mit ADAC Fernbus unterwegs sind. Tolle nette normale Menschen um sie herum. Deltadone denkt an sie hoffentlich, er zahlt ja teilweise ihre Erholungsurlaube mit seinen Verlusten.
Übrigens die meistgehandelsten Scheine sind Puten die meisten bei 9600. Reicht aber auch am Montag die abzuräumen:)

Account gelöscht!

28.03.2014, 17:10 Uhr

Das ist richtig.Und den MDAX nicht vergessen.Genau wie Gold den DAX seit 2000 mehrfach und nachhaltig outperformt.
Nur vergessen Sie bei US-Aktien nicht die Dollarschwäche.37% Wertverlust gegenüber dem Euro seit 2001 wollen beachtet werden.Auf Eurobasis steht das Hoch im DOW ungebrochen seit dem Juni 2001.

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