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28.12.2016

17:47 Uhr

Börse Frankfurt

Dax steht weiter still

Viele Investoren sind noch im Urlaub und Nachrichten sind Mangelware - entsprechend gemächlich ging es am Aktienmarkt zu. Ein paar Einzelwerte haben sich dennoch bewegt. Vor allem die Deutsche-Lufthansa-Aktie.

Börse am Abend

Rohstoff-Aktien sehr gefragt – Der Euro unter Druck

Börse am Abend: Rohstoff-Aktien sehr gefragt – Der Euro unter Druck

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FrankfurtDer deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch ein weiteres Mal kaum vom Fleck gekommen. Der Dax schloss quasi unverändert 11 471 Punkten, nachdem er sich im Laufe des Tages nur in einer engen Spanne von rund 16 Punkten bewegt hatte. Wie an den vergangenen Handelstagen blieb das Börsenumfeld extrem ruhig.

Kurz vor dem Jahreswechsel befindet sich der Dax aber weiter auf dem höchsten Niveau seit mehr als einem Jahr. „Der deutsche Leitindex scheint 2016 doch noch versöhnlich abzuschließen“, sagte Manfred Bucher von der BayernLB vor dem Hintergrund der Dezember-Rally. Seit dem Jahresbeginn gewann das Börsenbarometer fast sieben Prozent hinzu.

Der MDax ließ seiner Rekordjagd am Mittwoch eine neue Bestmarke bei 22 177 Punkten folgen. Der Index mittelgroßer Werte schloss mit 22 154 Zählern etwas darunter. Der Technologiewerte-Index TecDax stand wenig höher bei 1811 Punkten. Für den Euro Stoxx 50 hingegen ging es leicht nach unten.

„Die Nachrichtenlage ist zur Zeit sehr Dollar-unterstützend“, sagte Devisenexperte Kit Juckes von der Bank Societe Generale. Die Stimmung der US-Verbraucher ist so gut wie seit 15 Jahren nicht mehr, die Wirtschaft der weltgrößten Volkswirtschaft wuchs im dritten Quartal aufs Jahr hochgerechnet mit 3,5 Prozent stärker als erwartet und Mitte Dezember hob die US-Notenbank Fed zum ersten Mal in diesem Jahr die Zinsen auf 0,50 bis 0,75 Prozent an. Viele Investoren hoffen darauf, dass der künftige US-Präsident Donald Trump durch massive Investitionen in die Infrastruktur die Wirtschaft weiter ankurbelt.

Bei den Einzelwerten am deutschen Aktienmarkt standen wegen der Unsicherheit über die italienische Bankenwelt Finanztitel auf der Verkaufsliste. Deutsche Bank und Commerzbank, die in diesem Jahr bereits ein Viertel ihres Börsenwerts verloren haben, büßten 0,3 bzw. 1,3 Prozent ein. Die britische Royal Bank of Scotland, BNP Paribas aus Frankreich und Banco Santander aus Spanien gaben um bis zu zwei Prozent nach.

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Europaweit warfen Anleger auch die Aktien von Fluglinien aus den Depots. Lufthansa, Air-France-KLM und die British Airways-Mutter IAG verbilligten sich um je rund zwei Prozent. Die Fluggesellschaften litten 2016 vor allem unter den wieder anziehenden Ölpreisen und den weltweiten Terroranschlägen. Die drei Werte haben in den vergangenen zwölf Monaten elf bis 24 Prozent eingebüßt. Spitzenwert im Dax waren die Aktien von Thyssen-Krupp, die in den vergangenen drei Wochen im Gegensatz zum Leitindex unter Druck gestanden hatten. Sie kletterten um 1,1 Prozent.

In der hinteren Börsenreihe standen die Aktien des Dachziegel-Herstellers Braas Monier im Blick. Nach einer Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln wiesen sie im Kleinwerte-Index SDax aber nur optisch einen deutlichen Abschlag von fast neun Prozent auf. Die Maßnahme war ursprünglich zur Abwehr einer Übernahme durch den US-Baustoffkonzern Standard Industries gedacht. Mittlerweile wurde der Widerstand aber aufgegeben.

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Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 0,00 Prozent am Vortag auf minus 0,03 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,16 Prozent auf 142,49 Punkte. Der Euro-Bund-Future lag knapp mit 0,04 Prozent im Plus bei 164,15 Punkten. Der Kurs des Euro fiel mit zuletzt 1,0388 US-Dollar unter die Marke von 1,04 Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Dienstag auf 1,0445 US-Dollar festgesetzt.

Kommentare (1)

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Baron v. Fink

28.12.2016, 11:23 Uhr

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