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04.09.2015

18:13 Uhr

Börse Frankfurt

Dax verteidigt die 10.000 Punkte

Die jüngsten US-Arbeitsmarktdaten lassen die Börsianer eine baldige Zinswende fürchten. Das drückt auch den Dax – zwischenzeitlich sank der Index unter die 10.000-Punkte-Marke. Auch andere Börsen in Europa sackten ab.

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Dax im Minus: Anleger machen vor US-Jobdaten Kasse

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FrankfurtMit Hochspannung wurden die Arbeitsmarktdaten in den USA für den Monat August erwartet: Die Zahl der neuen Stellen in Amerika stieg lediglich um 173.000 statt – wie ursprünglich erwartet – um 220.000. Der Dax wurde für eine kurze Zeit beflügelt und setzte dann schnell wieder seinen Negativtrend vom Freitag fort. Der Index schloss mit einem Minus von 2,71 Prozent und 10.038 Punkten nur knapp über der psychologisch wichtigen Grenze von 10.000 Punkten.

Denn die getrennt ermittelte Arbeitslosenquote fiel auf 5,1 Prozent, was nahezu Vollbeschäftigung bedeutet. Laut der „New York Times“ rückt die für Mitte September angedachte Zinswende in den USA also immer näher. Das ließ den Dax nach dem kurzen Hoch wieder deutlich abstürzen – zum Nachmittag hin hat der Aktienindex fast drei Prozent verloren. Die US-Jobdaten ließen den Dax sogar für kurze Zeit unter 10.000 Punkte rutschen.

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Noch am Donnerstag hatte der Trend klar nach oben gezeigt. Die Äußerungen von Mario Draghi auf der EZB-Pressekonferenz hatten den Dax befeuert - er stieg um 2,7 Prozent auf 10.317 Punkte, doch die Freude war nicht nachhaltig. „Der Vorfreude auf eine mögliche Ausweitung der Liquiditätsspritzen der EZB folgt die Ernüchterung“, beschrieb Andreas Paciorek vom Brokerhaus CMC Markets die Lage. Das Thema Zinswende gepaart mit der Unsicherheit rund um die Börsenturbulenzen in China würden voraussichtlich bis Ende Oktober für Kursschwankungen an den internationalen Märkten sorgen, sagte Analyst Philippe Gijsels von BNP Paribas Fortis Global.

Für den Index der mittelgroßen Werte MDax ging es zum Wochenschluss um 2,3 Prozent auf 19.325,66 Punkte nach unten, und der Technologiewerte-Index TecDax büßte 1,76 Prozent auf 1687,99 Punkte ein. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um mehr als 2,58 Prozent nach.

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