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05.11.2013

17:43 Uhr

Börse Frankfurt

Dax verteidigt die 9000-Punkte-Marke

Mit einem Endspurt rettet der Dax die 9000 Punkte ins Ziel. Schwache Konjunkturdaten aus der Euro-Zone belasteten ihn. In den Fokus rückt nun die Europäische Zentralbank. Die entscheidet am Donnerstag über den Leitzins.

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FrankfurtHeute standen die Börsen ganz unter dem Zeichen der Konjunktur. Obwohl eine Vielzahl von Dax-Schwergewichten heute ihre Zahlen präsentierten, unter anderem BMW und Fresenius, schauten die Anleger nach Brüssel, wo die EU-Kommission ihre Wirtschaftsprognose abgab, die alles andere als zufriedenstellend ist.

Der Dax rutschte direkt im Anschluss an die Veröffentlichung der Daten ins Minus und vergrößerter dieses bis zum Nachmittag auf 0,7 Prozent. Sein Tagestief markierte er dabei bei einem Kurs von 8962 Punkten. Zu Handelsschluss konnte der Leitindex dann aber seine Verluste etwas eingrenzen und wieder über 9000 Punkte springen. Am Ende schloss der Dax mit einem Minus von 0,3 Prozent auf 9009 Zähler.

Laut der EU-Kommission wird die Euro-Zone im laufenden Jahr ein weiteres Mal schrumpfen. Das Bruttoinlandsprodukt wird voraussichtlich um 0,4 Prozent sinken. Mit einem Wachstum darf erst 2014 gerechnet werden. Allerdings musste die Kommission ihre alte Prognose auf 1,1 Prozent nach unten korrigieren. Wirtschaftskommissar Olli Rehn bemühte sich dennoch um Optimismus: „Es gibt zunehmende Anzeichen, dass die europäische Wirtschaft einen Wendepunkt erreicht hat.“.

Zwar sinkt der Dax heute deutlicher ins Minus, doch die Schwäche der Euro-Wirtschaftszone könnte einen positiven Nebeneffekt auf die EZB-Zinssitzung am Donnerstag haben. Einige Börsianer spekulieren im Vorfeld der Sitzung, dass die Zentralbank die Leitzins senken könnte. Die schwachen Zahlen unterstützen diese These.

Insgesamt gibt die Euro-Zone im laufenden Jahr ein schwaches Bild ab. Besonders deutlich kann man das an den Euro-Krisenländern erkennen. Spanien, Italien, Portugal und Griechenland müssen im laufenden Jahr ein negatives Wachstum hinnehmen. Zyperns Bruttoinlandsprodukt soll sogar um knapp neun Prozent sinken. Laut der Prognose werden die Euro-Peripherieländer erst 2014 auf einen grünen Ast kommen – allerdings auf einen sehr kleinen. Mehr als ein Plus von 0,9 Prozent ist nicht drin.

Noch kritischer ist die Lage auf den Arbeitsmärkten der jeweiligen Länder. 2013 bleibt Griechenland mit einer Arbeitslosenrate von 27 Prozent Spitzenreiter in der Euro-Zone. Die weitere Entwicklung lässt alles andere als Optimismus aufkommen. In Portugal, Italien und Frankreich sollen die ohnehin hohen Arbeitslosenzahlen noch weiter steigen. In Spanien wird in den kommenden zwei Jahren eine Stagnation des Arbeitsmarktes erwartet. Griechenland wird sich leicht erholen, allerdings bleibt die Rate auf einem extrem kritischen Niveau.

Kommentare (43)

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Programmierer

05.11.2013, 07:52 Uhr

"Dax legt weiter zu"

Welch neue Erkenntnis, natürlich geht es weiter UP,oder soll es runter gehen,warum,Putenträume?

Es wird den ein oder anderen Rücksetzer geben,aber das sind Chancen für die, die die letzten 1.000 Punkte verschlafen haben,oder wie manche hier,den fatalen Fehler gemacht haben gegen den Trend zu handeln.
Die Notenbanken bezahlen weiter das Spiel und jetzt kommt noch Zinssenkungsfantasie dazu.
Das Casino ist sowas von geöffnet,bitte hereintreten und Gewinne machen.
Das mit den besten Hochs und Tiefs VOR Handelsbeginn hat sich ja wirklich erledigt,es wurde mehrmals wiederlegt,aber gestern gab es noch ein ausserbörsliches Hoch,das muss heute noch bestätigt werden.
Ich wünsche allen echten Tradern hier,also sehr wenigen,einen erfolgreichen Start für diesen Tag.

So_sehen_Sieger_aus

05.11.2013, 08:23 Uhr

Das sind doch mal gute Neuigkeiten.

IWF will einmalig 10 Prozent Sondersteuer auf Vermögen: Wer privates Vermögen von über 250.000 Euro statt zu verprassen angespart hat, auch in Form von Immobilien, soll davon zehn Prozent abgeben, um die Staatsschulden in den Griff zu bekommen. Die öffentliche Schuldenquote nähere sich 2014 im Schnitt einem historischen Höchststand von 110 Prozent des BIP, ermittelte der Internationale Währungsfonds. In Deutschland würde dieser Schritt rund 230 Mrd. Euro einbringen.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/hohe-staatsschulden-iwf-denkt-ueber-vermoegensabgabe-nach-12647951.html

Am Beispiel des erfolgreichen X_Traders hiesse das dann:

- Vermögen ca. 2 Mio. -> 200.000 Euro an Schäuble
- ETW im Westend ca. 1 Mio. -> 100.000 Euro an Schäuble

= 300.000 Euro Schulden bei Schäuble -> 100 erfolgreiche Tagestrades Dank 20-jähriger IB-Erfahrung.

X_Trader

05.11.2013, 08:33 Uhr

F... Du Lohnsklave

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